Geschrieben von: Grimma   
Montag, den 07. Juni 2010 um 18:14 Uhr

In fünf Bauabschnitten entsteht bis 2013 eine zwei Kilometer lange Hochwasserschutzanlage entlang der Mulde. Bei der Planung beachteten die Gestalter vor allem die landschaftlichen Besonderheiten, die Stadtstruktur und die Belange des Denkmalschutzes. Teilweise wird die Anlage vor der historischen Stadtmauer und unter Einbeziehung der geschichtsträchtigen Gebäude mit verschiedenen Maueröffnungen und Übergängen ausgebildet. Die Bauhöhe ist auf bis zu 3,50 Metern konzipiert. Unterirdisch regeln ein Grundwasserkommunikationssystem und eine bis zu zwölf Meter tiefe Bohrpfahlwand den Grundwasserdichtschutz über die gesamte Baulänge.

Das Projekt wird durch die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft ausgeführt. Die Gesamtkosten werden nach Aussagen der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen auf rund 30 Millionen geschätzt. Die Europäische Union und der Freistaat finanzieren das Projekt gemeinsam. 75 Prozent fließen aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung. Die Homepage erstellte die G.U.B. Ingenieur AG im Auftrag der Landestalsperrenverwaltung.

Das Augusthochwasser 2002 richtete in Grimma schwere Schäden an Gebäuden und Infrastruktur an. Sie lagen im kommunalen und privaten Bereich bei 250 Millionen Euro. Damit war Grimma einer der am stärksten betroffenen Orte in Sachsen.

 

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