GÖSCHENHAUS

Kinderveranstaltungen

Auch in diesem Jahr hat das Göschenhaus-Team ein vielfältiges Sommerprogramm zusammengestellt, um den Kindern in der Muldestadt eine kurzweilige Ferienzeit zu ermöglichen. Am Mittwoch, dem 28. Juli, 10.00 Uhr gibt es die Gelegenheit, als letzte Veranstaltung vor dem Schulbeginn, unter Anleitung der Designerin Irene Beyer-Stange selbst Kaleidoskope zu basteln.

Das griechische Wort gibt sehr genau an, was sich dahinter verbirgt: ein Schönbildseher. Schon viele Jahrhunderte lang haben Kinder (und jene, die jung geblieben sind!) diese optischen Spielzeuge benutzt, um sich faszinieren zu lassen. Kein Wunder: ein Kaleidoskop steht sinnbildlich für die ständig wechselnden Eindrücke, die der Betrachter beim Hindurchschauen erlebt. Unsere jungen Besucher werden ihre Freude beim Basteln und Ausprobieren haben, das können wir versprechen!

Die Teilnehmergebühr beträgt 3,- Euro. Die vorherige Anmeldung erfolgt über das Göschenhaus.

Einladung für Schulanfänger

Nach der aufregenden Einschulungsfeier können Schulanfänger und ihre Gäste am Sonnabend, dem 07. August, im Göschenhaus einen Einblick in den Schulalltag ihrer Großeltern und Urgroßeltern erhalten. Angeboten werden an diesem Tag kurzweilige Sonderführungen unter dem Titel „Schule in alter Zeit“, bei denen Erinnerungen wach werden und das Schreiben auf Schiefertafeln ausprobiert werden kann. Letzte Führung 15.00 Uhr. Vorherige Anmeldungen sind auch hier unbedingt erforderlich.

Seume-Sonderausstellung

Das Göschenhaus zeigt bis zum 26. September seine diesjährige große Sonderausstellung Johann Gottfried Seume - Schriftsteller der Zeitenwende. Besucher können dann dem Dichter und Reisenden Johann Gottfried Seume (1763-1810) (wieder-)begegnen. Die gezeigten Objekte und Drucke aus zwei Jahrhunderten, allesamt im Besitz des Göschenhauses, veranschaulichen, wie bewegt die Zeit war, in der Seume lebte und wirkte, eine wirkliche Zeitenwende, die kaum einen Lebensbereich unverändert ließ, ob gesellschaftlich, politisch oder künstlerisch. Und mittendrin Seume!

Vergessen wird in der Ausstellung natürlich auch nicht, das schon fast legendär zu nennende Arbeitsverhältnis zu Georg Joachim Göschen (1752-1828), jene Jahre von 1797 bis 1801, die Seume in Grimma als Korrektor Göschens verbrachte. Rückblickend wird Seume dieser Zeit in Grimma und Hohnstädt viele kleine dichterische Denkmale errichten und so der Stadt an der Mulde den Eingang in die Literaturgeschichte verschaffen.

Die Ausstellung, zu der auch ein Katalog erschienen ist, möchte im 200. Todesjahr an diesen Dichter erinnern und neu erinnern, möchte Menschen einladen, sich mit ihm einzulassen, mit seinem Leben und mit seinen Schriften.