Flutspendengelder aus Grimma erreichten aktuell die Medizinische Bürgerstiftung in der kanadischen Region Alberta. Am vergangenem Freitag überreichte Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland, Michael Bernd Reuter, im Namen des Grimmaer Oberbürgermeisters Matthias Berger und des Stadtrates einen Scheck in Höhe von 15.000 Euro an die Hochwasserspendenorganisation der südlichen Provinz Alberta, in unmittelbarer Nähe der Grimmaer Partnerstadt Leduc. „Die umgerechnet 21.000 Kanadischen Dollar sollen der Stiftung als Unterstützung zur Verfügung stehen und nach Bedarf verteilt werden“, kündigte Reuter an.

Rückblick

Vor vier Monaten wurde der südliche Teil Albertas durch eine Hochwasserkatastrophe heimgesucht. Ähnlich, wie es 2002 in Sachsen der Fall war. Vor acht Jahren sammelten die Bewohner, die zum Teil selbst aus Deutschland stammten, für die Grimmaer. Aus der großzügigen Hilfeleistung entstand eine Städtepartnerschaft. Gut eine Woche nach der Katastrophe in Kanada, führte eine lang geplante Reise einer Grimmaer Delegation in die Partnerstadt Leduc, im nördlichen Teil der Provinz. Damals überreichte der Oberbürgermeister Matthias Berger dem Arbeits- und Immigrationsminister Thomas Lukaszuk einen Scheck in Höhe von 15.000 Euro.

„Es waren Fremde, die Fremden halfen im Jahr 2002, als Sie zu uns kamen. Nun sind es Freunde, die Freunden helfen“, sagte der Oberbürgermeister.