LEADER-Region Leipziger Muldenland zieht Bilanz

Gemeinsam mit zahlreichen regionalen Akteuren, Projektträgern und der Bewilligungsbehörde ist in der LEADER-Region in den letzten Monaten Bilanz zu den Ergebnissen des EU-finanzierten LEADER-Programms gezogen worden. Denn in 2010 wurde die Hälfte der Programmdauer erreicht. In der Bilanz wurden das regionale Entwicklungskonzept, die Qualität des Arbeitsprozesses und vor allem die Projekte näher beleuchtet. Allein das Amt für ländliche Entwicklung (Landratsamt Leipzig) konnte seit 2008 für 294 Projekte Zuschüsse in Höhe von rund 17,6 Mio. Euro aus dem LEADER-Programm bewilligen. Allein 2010 wurden 131 Projekte in Höhe von 7,5 Mio. EUR bewilligt.

Projekte zur ländlichen Entwicklung sind u.a. beschäftigungswirksame Maßnahmen, wie Umnutzungen zu Gewerbebetrieben, die Schaffung kleiner touristischer Infrastruktur, bauliche Maßnahmen zur Umnutzung oder Wiedernutzung von Gebäuden für junge Familien, Abrissmaßnahmen, Projekte zur Stärkung der soziokultureller Infrastruktur oder Straßenbaumaßnahmen. „Alle Projekte müssen zunächst ein positives Votum vom regionalen Koordinierungskreis erhalten, der auf die Nachhaltigkeit der Projekte achtet und die Projekte priorisiert.“, informiert Regionalmanager Matthias Wagner. Neben dem Koordinierungskreis arbeiten im Rahmen des LEADER-Prozesses außerdem noch thematische Arbeitsgruppen in den Bereichen Wirtschaft und Tourismus, die sich mit Komplexprojekten zur regionalen Entwicklung ganz getreu dem Motto „Leipziger Muldenland gibt gesunde Energie“ beschäftigen. Hinter LEADER steckt ein europäisches Förderprogramm, welches sich vorrangig mit der Entwicklung ländlicher Räume beschäftigt.

Informationen zu Fördermöglichkeiten, Antragsweg und Antragsformularen sowie zu weiteren Projekten erhalten Sie beim Regionalmanagement Leipziger Muldenland unter Tel. 03437/707071 oder unter www.leipzigermuldenland.de.