Gästeführungen zum Jahresende

bevor es so richtig rundgeht, begleiten Grimmas Gästeführer durch den Vorjahreswechsel auf typisch "Grimma-Art". Auf und ab durch Kirchen und das Rathaus, begleitet von Historie, witzigen Anekdoten und fachkundigen Gästeführern, die die stimmungsvollsten Geschichten kennen.

Husarenwache

Zu einer speziellen Rathausführung am 1. Weihnachtstag lädt Gästeführer Bernd Voigtländer interessierte Besucher ab 10.00 Uhr in das Rathaus ein. Im Mittelpunkt steht das ehrwürdige Gebäude mit seinen interessanten Räumen. Einblick gewährt auch die ehemals als „Husarenwache“ genutzte heutige Rathausgalerie. Anekdoten und Geschichten um die Grimmaer Berittenen geben Auskunft über ihr Leben in der Muldestadt. Und wie wurde in Kaserne, Stall und Quartier Weihnachten gefeiert?

Rathausverlies

Da das historische Rathaus so viele Geschichten zu erzählen hat, öffnet Gästeführer Klaus Uhlig am zweiten Weihnachtsfeiertag, dem 26. Dezember erneut das stolze Wahrzeichen auf dem Markt. Um 10.00 Uhr geht es durch geheime Gänge vom Kellerverlies bis in das Türmerstübchen. Wer es bis ganz oben schafft, wird nicht nur mit einem fantastischen Ausblick, sondern auch mit einem Gipfelschluck belohnt.

Prachtstücke

Ebenfalls am zweiten Weihnachtsfeiertag führt Werner Kurze ab 14.00 Uhr durch die Döbener Kirche. Nach der Restaurierung des Turmes ist ein Aufstieg geplant. Wer gut zu Fuß ist, kann den wunderbaren Ausblick von weit oben genießen. Neben dem sehenswerten Altar aus der Spätrenaissance gehören die ebenfalls aufwändig restaurierten wertvollen zehn Stifterfiguren zu den absoluten Schätzen der Kirche.

Jubiläum

Gästeführer und Altertumsvereinschef Rudolf Priemer lädt am letzten Tag des Jahres, dem 31. Dezember, zur 10. Silvesterführung ein. Um 09.00 Uhr startet der Spaziergang am Steinbaum auf dem Volkshausplatz. „Bei dieser Führung werden nicht nur die Geschichten erzählt, sondern auch die Geschichte, die dahinter steckt“, verspricht der Grimma-Kenner. So geleitet er vorbei an den Brutplätzen der Eisvögel und an Rotbuchen, die noch heute  Monogramme von damals hier stationierten Sowjetsoldaten tragen. Durch den Stadtwald geht es hinauf zur Hospitalkapelle, die man neuerdings nach ihrer Instandsetzung durch Stadt und Maler Aurig aus Höfgen  wieder betreten kann.

Seltener Blick

Zum Neujahrstag, am 1. Januar, ist die bäuerlich barocke Innenausstattung der Höfgener Dorfkirche zu bestaunen. Vom „Beichtstuhl bis zum Kirchturm“ erklärt Gästeführerin Heike Raubold das wehrhafte Gebäude, die bis hinauf in den sonst nicht öffentlich begehbaren Türm führt. Gestartet wird um 14.00 Uhr.