Muldental-Triathleten sichern sich Ironmanstartplatz

Während für viele unser Nachbarland Österreich zu dieser Zeit das Ziel für Urlaub und Erholung ist, reisten 3 Muldental-Triathleten zu einer beschwerlichen Mission in die Alpenrepublick.

Frank Schützenberger, Dennis Thaßler und Michael Richter standen in den Meldelisten des Halfironman in Sankt Pölden. Mit einer Anreise 2 Tage vor dem großen Event, war es auch kein Kurztrip. Das Einchecken, der Besuch der Triathlonmesse und die Vorbereitung 2 Tage zuvor dienten auch zur Steigerung des Wettkampffiebers. Dabei war es weniger nötig, denn die Berge umher und die zu erwartende Hitzeschlacht trotzen reichlich Respekt ab.

Neuland war für die Muldentaler auch der Schwimmstart. Es gibt nicht viele Triathlonwettkämpfe, bei denen denen der Start mit deine Sprung vom Steg beginnt. Bei einem großen Starterpulk ist es wichtig, schnell aus der Masse in ruhiges „Fahrwasser“ zu kommen. Auf einer zum Teil gesperrten Autobahn ging es mit 2 beachtlichen Anstiegen über 90km. Idyllisch verlief dann die 20 km Laufstrecke am Ufer der Donau. 6 mal liefen die Athleten dabei an der Zielarena vorbei und konnten die Begeisterung und die Anfeuerung mit auf die beschwerlichen Laufkilometer nehmen.

Michael Richter legte mit 5:30 Stunden die schnellste Zeit der Muldental-Triathleten vor. Dennis Thaßler und Frank Schützenberger benötigten 5:49 bzw. 6:27 Stunden. Mit dem erfolgreichen Finish sicherten sich die 3 ein Voranmelderecht auf den Ironman Austria im nächsten Jahr. Dann ist jedoch mit 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen die doppelte Distanz von diesem Wettkampf zu absolvieren.

Lesen Sie hier den Live-Bericht der Sportler:

Hallo Matthias,

wir sind zu viert am Freitag los mit einem Wohnmobil und 1 Zelt, Hinweg durch die Tchech. Republik. Die Fahrt war schon entsprechend lustig. Abends dann gegrillt und am nächsten Tag die Messe besucht und die Startunterlagen geholt sowie die 3 Beutel gepackt und Bikes eingecheckt.

Dann ging das Lampenfieber los, abends gab`s dann Nudeln (Chefkoch Volker). Sonntagfrüh Start der Profis angeschaut, vom Steg reingesprungen. Wir 3 dann in Wellen vom Wasser aus gestartet.

Sehr gute Bedingungen, in 2 Seen geschwommen mit Landgang. Bikestrecke schnell. 1 90-er Runde, Sensationell einmalig: teilweise auf gesperrter Autobahn " geflogen ", allerdings 2 üble Berge. Alles eine super idyllische Strecke an der Donau entlang großteils.

Laufstrecke als Pendelstrecke 2 Runden mit 6 x durchlaufen der Zielarena. Alles in allem eine ziemliche Hitzeschlacht beim Laufen. Dann alles abends abgebaut und eingepackt und über Bayern die Autobahn zurück. Ich war 1.00 zuhause.

Grund für St.Pölten: die Starter haben einen Code bekommen mit Voranmelderecht für den IM Austria 2012 in Klagenfurt (da kommt man ja sonst nur schwer einen Startplatz).