Das „Café am Gänsebrunnen“ am Gänsemarkt 3 soll ein frisches Aussehen erhalten. Dafür stellt die Stadt Grimma als Eigentümerin des Gebäudes der stadteigenen Grimmaer Wohnungs- und Baugesellschaft, Finanzmittel für die Erneuerung der alten Fenster und Türen sowie einen neuen Fassaden- und Holzanstrich zur Verfügung. „Wir wollen im Farbenort Nerchau ein Zeichen setzen“, sagte Oberbürgermeister Matthias Berger. „Mit dem Café als einzige Gaststätte am Platz fangen wir an, weitere Häuser sollen folgen, um Farbe nach Nerchau in die Stadt der Farben zu bringen. Wir sind guter Hoffnung, dass uns die ortsansässige Farbenfabrik mit ihren Histolith-Farben dabei unterstützt. Das wäre ein Zeichen guter Zusammenarbeit und gleichzeitig die beste Werbung für das spezielle Produktprogramm für historische Bauten“.

Dabei soll die Farbkonzeption zum Einsatz kommen, die noch zur Zeit der Eigenständigkeit der Gemeinde erarbeitet worden war. „Gleichzeitig erfährt der Außenbereich vor der Gaststätte eine Umgestaltung, indem die wenig genutzte Litfaßsäule zugunsten von überdachten Freisitzen für das Cafe entfernt wird. Auch die zwischenzeitlich entfernten Fahrradständer werden wieder aufgestellt, allerdings an einem besser geeigneten Platz, an dem sie auf dem leicht abschüssigen Markt nicht rückwärts davon rollen können“, sagt Ortsvorsteher Uwe Cieslack. Die Wirtin des Eiscafés „Am Gänsebrunnen“ feierte kürzlich ihr 20. Geschäftsjubiläum.