Muldentalbad hält Winterschlaf

Resümee eines unbeständigen Sommers/12. Juli besucherstärkste Tag

„Diese herrlichen Sonnentage, wie wir sie jetzt noch Ende September genießen können, hätten wir uns für die Badesaison 2011 häufiger gewünscht.“ So bleibt Thomas Hartert, Projektleiter Bäder bei der OEWA Wasser und Abwasser GmbH, nur, den unbeständigen Sommer 2011 abzuhaken. Mit rund 14 300 Besuchern kamen deutlich weniger als 2010 ins Muldentalbad Kleinbothen. Im Vorjahr zählte die OEWA, deren Bädergesellschaft die Anlage im Auftrag der Stadt Grimma betreibt, noch mehr als 20 000 Badegäste. Nun ist es erst einmal an der Zeit für den obligatorischen Winterschlaf.

Der Muldentalbad-Sommer 2011 ist „in enger Abstimmung mit Petrus“, wie Hartert versichert, um ein paar Tage verlängert worden. Bis zum 4. September   war   die   Anlage   noch   geöffnet.   Ein   versöhnliches Abschlusswochenende: Rund 600 Wasserratten nutzen da ein letztes Mal das schöne Wetter zum Baden.

Der besucherstärkste Badetag war in diesem Jahr der 12. Juli mit 909 Gästen, gefolgt vom 26. August mit 897 und dem 29. Juni mit 845 Wasserratten. Es gab ein Kinderfest (12. Juni) und   ein Badfest (6. August); „ausnahmsweise nicht verregnet“, staunt Hartert.

Der   Projektleiter freut sich, dass vor der Saison 2011 drei neue Chlormessgeräte sowie ein Chlorgaswarngerät installiert werden konnten, „eine Investition in die Badewasserqualität und nicht zuletzt in die Sicherheit“. Und: Die OEWA-Mitarbeiter konnten ein Leck lokalisieren und beseitigen, wo seit geraumer Zeit Badewasser verloren gegangen ist.

Auf gute Resonanz stießen der neue Wasserspielplatz für die Kinder und das Sonnensegel, gleiches gilt für den Zeitungsverkauf, der im Sommer 2012 fortgesetzt werden soll. „Es war ein Versuch, den Gästen wieder etwas Neues zu bieten – und offenbar lagen wir damit richtig“, sagt Hartert.