Obstland Dürrweitzschen AG mit „DKB-Landwirtschaftspreis 2011“ geehrt

111028obstlandIm Rahmen des diesjährigen „DKB-Eliteforum Landwirtschaft“ wurde am 27.10.2011 der „DKB-Landwirtschaftspreis 2011“ verliehen. Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs lautete „Fundamente für eine nachhaltige Entwicklung“. Aus insgesamt 52 Bewerbungen wurden von einer unabhängigen Jury die drei überzeugendsten Konzepte ausgewählt und der Sieger und die Platzierten gekürt. Sieger des Wettbewerbs um den „DKB-Landwirtschaftspreis 2011“ wurde die in Sachsen agierende Obstland Dürrweitzschen AG, den zweiten Platz belegte der brandenburgische Unternehmensverbund „Ökodorf Brodowin“, den dritten Platz belegte das thüringisch-vogtländische Unternehmen ERVEMA agrar Gesellschaft Wöhlsdorf mbH.

Mit großem Stolz und unübersehbarer Freude nahmen am Abend des 27. Oktober 2011 der Vorstand der Obstland Dürrweitzschen AG, Gerd Kalbitz, gemeinsam mit dem Personalleiter des Unternehmens, Michael Erlecke, und den beiden Prokuristen Meik Lieber (Finanzen) und Wolfgang Scheefe (Marketing) den „DKB-Landwirtschaftspreis 2011“ aus den Händen des Schirmherrn Gerhard Sonnleitner (Präsident des Deutschen Bauernverbandes DBV und des Europäischen Bauernverbandes COPA), und des Preisstifters Günther Troppmann (Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Kreditbank AG) entgegen.

Gerd Kalbitz betonte in einer ersten Stellungnahme, „dass der Preis keine Unternehmensauszeichnung schlechthin, sondern eine außerordentlich hohe Würdigung der Leistungen aller in der Obstland-Unternehmensgruppe tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist und für die Fortsetzung des eingeschlagenen Unternehmenskurses motiviert. Insbesondere im zwanzigsten Jahr des Bestehens der Obstland Dürrweitzschen AG und der mit ihr verbundenen Unternehmen ist die Auszeichnung mit dem „DKB-Landwirtschaftspreis 2011“ eine außerordentliche Anerkennung der insgesamt positiven Unternehmensentwicklung seit der Gründung 1991.“

Die unter Leitung des Chefredakteurs der BauernZeitung, Dr. Thomas Tanneberger, stehende unabhängige Jury kam einhellig zu dem Schluss, dass es Sieger und Platzierte in den zurückliegenden Jahren verstanden haben, durch wirtschaftlich nachhaltiges Handeln, nachhaltige Sicherung des Human Capitals sowie durch ökologische Nachhaltigkeit ihre Unternehmensentwicklung positiv zu beeinflussen.

Das sächsische Sieger-Unternehmen beweist für die Jury als außerordentlich stabiler, wirtschaftlich und sozial vorbildlicher Betrieb seit über 20 Jahren unternehmerische Nachhaltigkeit in der Praxis. Das Unternehmen punktete damit, die ökonomische Nachhaltigkeit in den Vordergrund der Bewerbung gerückt zu haben. Die Obstland Dürrweitzschen AG hat von Beginn an konsequent Nachhaltigkeit durch höchste Professionalisierung angestrebt. Ein außerordentlich gut durchdachtes Investitionsprogramm, das für den Erwerb modernster Produktionsmittel aufgewendet wurde, sowie die beharrliche Arbeit der Dürrweitzschener Landwirte ermöglichte die laut Jury beachtliche Verdopplung der Obstproduktion innerhalb von 20 Jahren bei sinkender Anbaufläche. Weitere Garanten einer nachhaltig positiven Zukunftsentwicklung sah die Jury im hohen Innovationsgrad des Unternehmens, der außerordentlich langfristigen Personalplanung und dem aktiven Bemühen um frühzeitige Nachwuchsgewinnung genauso wie der im Sinne der Vermögenserhaltung und Unternehmensstabilität sinnvollen Diversifizierung.

Für den Sieger – die Obstland Dürrweitzschen AG – lautet die vollständige Begründung der Auszeichnung:

Siegerbetrieb: Obstland Dürrweitzschen AG, Grimma-Dürrweitzschen, Sachsen

Foto: Obstland Dürrweitzschen AGDie Obstland Dürrweitzschen AG ist ein großer landwirtschaftlicher Gemischtbetrieb mit rund 58 Mio. Jahresumsatz. Traditioneller Kern des Unternehmens ist die Obstproduktion, die sich durch eine ausgesprochen hohe Fertigungstiefe von Produktion über Aufbereitung, Konfektionierung und Lagerung bis hin zur Vermarktung auszeichnet. Daneben gibt es Tochterunternehmen, die in den Bereichen Bau, Handwerk, Handel und Transport, Wohnungswirtschaft sowie Tourismus tätig sind. Im Unternehmensverbund sind insgesamt knapp 400 Stammkräfte tätig, hinzu kommen saisonal bis zu 1250 Zusatzkräfte. Das Siegerunternehmen beweist seit über 20 Jahren als außerordentlich stabiles, wirtschaftlich und sozial vorbildliches Unternehmen unternehmerische Nachhaltigkeit in der Praxis. Zudem hat es verstanden, sich eine ausgezeichnete Basis für die zukünftige Tätigkeit aufzubauen.

Ein wesentlicher Aspekt der unternehmerischen Nachhaltigkeit bildet die Personalpolitik. Die ökonomische Strategie beinhaltete, selbst in den schwierigen Jahren nach der Wende den hochqualifizierten Mitarbeiterstamm zu halten. Als größter Arbeitgeber im ländlichen Raum zwischen Dresden, Leipzig und Chemnitz zeigt die Obstland AG, dass der Slogan „Zukunft braucht Herkunft“ keine leeren Worte sind. Zeugnis dafür ist der faire Umgang mit den Mitarbeitern im Zuge der Unternehmensumgestaltung wie die auch heute noch bestehende breite Eigentumsstreuung - die 10,4 Mio. EUR Grundkapital des Unternehmens halten 1.328 Aktionäre aus der Region. Insgesamt fallen die außerordentlich langfristige Personalplanung und das aktive Bemühen um frühzeitige Nachwuchsgewinnung positiv auf.

Auch produktionsbezogen hat die Obstland Dürrweitzschen AG von Beginn an konsequent Nachhaltigkeit durch höchste Professionalisierung angestrebt und die Obstproduktion technisch und pflanzenbaulich entsprechend zukünftigen Erfordernissen ausgerichtet. Dazu diente ein außerordentlich gut durchdachtes Investitionsprogramm, dass für den Erwerb modernster Produktionsmittel aufgewendet wurde. Dies und die beharrliche Arbeit der Dürrweitzschener Landwirte ermöglichte eine Verdopplung der Obstproduktion innerhalb 20 Jahren bei sinkender Anbaufläche. Auf diese Weise ist das Unternehmen republikweit zu einem der führenden Produzenten von Obst und Obstprodukten geworden. Ein ausgesprochen professionelles und effizientes Marketing unterstützt die Verteidigung dieser Position.

Die Nachhaltigkeit der ökonomischen Politik des Unternehmens äußert sich weiterhin in einer vorbildlichen Disziplin bei der Rückführung der Bankkredite. Weitere Garanten einer nachhaltig positiven Zukunftsentwicklung der Obstland AG sind der hohe Innovationsgrad im Unternehmen sowie die im Sinne der Vermögenserhaltung und der Unternehmensstabilität sinnvolle Diversifizierung.

Der DKB-Landwirtschaftspreis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert – 5.000 Euro für den Erstplatzierten, 3.000 Euro für den Zweit- und 2.000 Euro für den Drittplatzierten.


Das DKB-Eliteforum Landwirtschaft

Beim DKB-Eliteforum Landwirtschaft erhalten Landwirte und Vertreter von Verbänden und Ministerien bei Podiumsdiskussionen und Vorträgen die Gelegenheit, sich über aktuelle Themen sowie neue Entwicklungen in der Landwirtschaft zu informieren und sich mit den Referenten dazu auszutauschen. Traditionell ist die Verleihung des DKB-Landwirtschaftspreises der Höhepunkt der Veranstaltung.

Das 6. DKB-Eliteforum Landwirtschaft, das noch bis morgen auf Schloss & Gut Liebenberg bei Berlin stattfindet, ist auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. An den insgesamt vier Veranstaltungstagen (25. bis 28.102011) nahmen rund 800 Landwirte und Vertreter von Verbänden und Ministerien teil.

Mit der 8. Ausgabe des DKB-Landwirtschaftspreises setzt die DKB ihre im Jahr 2004 begonnene Tradition fort, Landwirtschaftsbetriebe für ihre Praxis- und Zukunftsorientierung zu jeweils wechselnden Themengebieten auszuzeichnen. Ziel dieses Wettbewerbs ist die Förderung herausragender Leistungen praktizierender Landwirte bzw. landwirtschaftlicher Unternehmen.