Geschrieben von: Grimma   
Samstag, den 12. November 2011 um 10:57 Uhr

Jugendliche stricken Grimma ein – Wolle wird knapp

Im Jugendhaus „Südpol“ wird seit einigen Wochen für eine buntere Stadt gestrickt. Die zusammengehäkelte Maschenkunst wird allerding nicht den Bewohner als Schal um den Hals gehängt, sondern soll als Blickfang am Marktbrunnen, an Laternen und Gebäuden landen. Die Straßenkunst nennt sich „Urban Knitting“ und hat jetzt auch Grimma erreicht.

Die Jugendlichen haben bereits fleißig gestrickt und gehäkelt. Die Tür zum „Südpol“ in der Gabelsbergerstraße ist schon inklusive des Türgriffes mit bunten Fäden umgarnt. Jetzt möchten sie dem gesamten Haus eine wollige Hülle verpassen, bevor Straßenlaternen, Brunnen und Geländer folgen. Nur leider wird der Strickeifer derzeit wegen fehlender Wolle gedämpft. Die Reserven von Oma sind aufgebraucht und es gibt zu wenig Strick- und Häkelnadeln für alle Strickanwärter. „Um unser Ziel zu erreichen, benötigen wir Wolle oder bereits gestrickte Reste, die nicht mehr benötigt werden. Wir würden und über jedes noch so kleine Knäul freuen“, sagte Jana Röhner vom Jugendhaus „Südpol“.

Die Jugendlichen nehmen die Reste oder bereits fertige Strickflicken im Jugendhaus an oder holen sie auf Wunsch auch ab. Ein kurzer Anruf im Jugendhaus unter der Telefonnummer 03437/ 94 22 14 genügt.

 

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