Nach einer Bauzeit von knapp drei Monaten wird am Dienstag, dem 17. November um 17.00 Uhr das neue Kunstrasenkleinfeld an der Sportanlage Hohnstädt am Seumeparkweg eingeweiht. Im Anschluss erfolgt das erste Spiel auf dem Platz der Hohnstädter E-Jugend gegen den FC Grimma II.

Bei der Eröffnung nehmen unter anderem Oberbürgermeister Matthias Berger, Vorstandsvorsitzender des Hohnstädter Sportvereines e.V., Wolfgang Scheuffler, Vertreter der Stadtverwaltung, bauausführende Firmen, aktive Sportler - die dank viel Eigenleistung die Anlage schnell entstehen ließen und ehrenamtliche Trainer und Übungsleiter teil.

Der Kunstrasenplatz ist rund 2.000 Quadratmeter groß. Dabei handelt es sich um einen Platz der „vierten Kunstrasen-Generation“. Dieser rückt immer näher an das Spielverhalten des Naturrasens heran. Auch im Hinblick auf Haltbarkeit und Spieleigenschaften wurde der Reflexfaserrasen weiterentwickelt und der Natur weitestgehend angeglichen. Der Unterboden besteht aus einer Schotter- und Kiesschicht. Der größte Vorteil dabei: Eine solche Spielfläche ist im Gegensatz zum bisherigen maroden und auch gefährlichen Trainingsplatz das ganze Jahr über bespielbar. Besonders für die Spiele der Jugend eignet sich der Platz. Bis zur D-Jugend kann hier Wettkampfsport betrieben werden. Aber auch für den Trainingsport der Fußballer bietet sich der Platz hervorragend an. Auch für die Kleinsten der Grundschule Hohnstädt, steht das Kunstrasenfeld zur Verfügung. Die Anlage ist komplett eingezäunt und beleuchtet. Zudem entsteht neben dem Kleinsportfeld ein „Bolzplatz“ für die öffentliche Freizeitbeschäftigung.

Der synthetische Untergrund, Geräte und Einfriedung kosteten rund 123.000 Euro. Die zum größten Teil über Zuwendungen der Sächsischen Aufbaubank und durch Mitteln der Kommune finanziert wurden. Besonders aber ist das Engagement der Vereinsmitglieder zu würdigen. Durch Eigenmittel aus dem Vereinskonto, Eigenleistung und Spenden konnte ein wesentlicher Beitrag zusammengetragen werden.