by Thomas Braun

Auf 12 Kilometern rund um Grimma. Traditionsreiche Dörfer, geschichtsträchtige Stätten und historische Monumente – Grimma kann sich wahrlich sehen lassen: Die Stadt lebt von grandioser Vergangenheit, atmet mittelalterliches Flair – und wagt zugleich den Brückenschlag zu Veränderungen mit immer neuen Freizeitangeboten. Hinab in tiefe Unterwelten, Vollgas auf dem Go-Kart oder romantisch-sentimentale Gartenkunst bewundern.

Nach einer Erkundungstour durch die Altstadt führt die Strecke vorbei an der Gattersburg und Hängebrücke nach Nimbschen. Bekannt geworden ist dieser Ort durch die spektakuläre Flucht von neun Nonnen aus dem Zisterzienserinnenkloster, unter ihnen auch Katharina von Bora, Luthers spätere Frau. Zwischenstation ist die Gierseilfähre nach Höfgen.

Im „Dorf der Sinne“ laden die Museen Schiffs- und Wassermühle, Freizeiteinrichtungen und jede Menge Gastfreundlichkeit zum Verweilen ein. Richtung Kaditzsch laden kurze Abstecher in den Jutta-Park mit interessanten Kunst- und Klanginstallationen oder in die Denkmalschmiede Höfgen ein. Durch Neunitz und an einer Bisonfarm vorbei geht die kleine Route zurück nach Grimma. Wer es etwas aufregender wünscht, wählt die alternative über Stock und Stein. Vom Mohdschägiebschenweg aus, radelt man den Stadtwald bergab.


Die Tour in Kürze
Länge: 12 km
Geografie: sehr abwechslungsreich, kurze starksteigende An- und Abstiege, Fährenüberfahrt und Waldklippe
Charakter: ausgebaute Wald- und Radwege, teilweise Straßen
Streckenverlauf: Grimma • Nimbschen • Höfgen • Grimma


Fotos: Thomas Braun, Klinga

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