Geschenkte Strickmaschine gibt Jugendlichen Rätsel auf

Seit einigen Wochen wird im AWO-Jugendhaus „Südpol“ in Grimma-Süd mit Leidenschaft gestrickt. Die Maschen sollen später als Straßenkunst an Laternen und Gebäuden landen. Der Trend, der jetzt auch Grimma erreichte, nennt sich „Urban Knitting“. Im November ging den Jugendlichen die Wolle aus. Dank eines ersten Aufrufes konnte schnell Abhilfe geschaffen werden. Und das mit unerwartetem Spendenzuspruch. Die zahlreichen Knäule haben einen eigenen Lagerraum im Jugendhaus erhalten. Unter den bunten Wollresten befand sich auch eine riesige DDR-Strickmaschine vom Typ „Veritas 360“ aus Wurzen, auf deren Funktionsweise die Jugendlichen noch nicht auf die Schliche gekommen sind. Jetzt bitten sie erneut um Unterstützung aus der Bevölkerung. Denn, sie suchen dringend jemanden, der ihnen die Maschine erklärt.

Ein kurzer Anruf im AWO-Jugendhaus unter der Telefonnummer 03437/ 94 22 14 genügt. Der „Südpol“ öffnet von Dienstag bis Sonnabend in der Zeit von 13.00 bis 18.00 Uhr.

Die Jugendlichen haben bereits fleißig gestrickt und gehäkelt. Die Tür zum „Südpol“ in der Gabelsbergerstraße ist schon inklusive des Türgriffes mit bunten Fäden umgarnt. Jetzt möchten sie dem gesamten Haus eine wollige Hülle verpassen, bevor Straßenlaternen, Brunnen und Geländer folgen.