Burg- und Altstadtfest vom 19. Bis 21.August 2011 in Leisnig - ein sächsisches Städtchen lebt Geschichte.

Nicht nur die rund 6500 Einwohner der Kleinstadt Leisnig sondern auch zahlreiche Gäste aus Nah und Fern lassen sich das einzigartige Leisniger Spektakel am dritten Wochenende im August, vom 19. bis 21.8.2011 nicht entgehen.

Obwohl das „dunkle Mittelalter“ dem heutigen Betrachter diesen Zeitgenossen Respekt abverlangt wollen die Leisniger diese Zeitepoche das durchaus menschliche abgewinnen und präsentieren bei dieser Veranstaltung u. a. das pure Leben von Handwerkern, Gauklern und Spielleuten, von Bettlern, der Ritterschaft, der Mannen der Stadtwache eines mittelalterlichen Markttreibens…

Umrahmt wird das fröhliche Treiben durch Musik und Tanz und dem Duft von Kräutern, Gebratenem und Gesottenem aber auch vom Krähen des Federviehs oder dem Blöcken der Schafe…

Getragen wird das umfangreiche Programm u. a. von vielen, aktiven Vereinen, Unternehmen, dem mittelsächsischen Kultursommer, der Bertholdin-Produktion Dippoldiswalde unter Leitung von Paula Herold und nicht zu vergessen von den begeisterten Leisniger Bürgern.

Das Festgelände zieht sich dabei vom Kirchplatz bis auf dem Burghof von Mildenstein, wobei das Programm hier unter dem Titel steht „Spießbraten, Grützebrei und Einerlei- Alltags- und Festessen im Laufe der Jahrhunderte“. Ob in einer Burg, im Mittelalter, in einem Amte, wie dem Leisnigs, dass im Übrigen für seine Heringe berühmt wurde, ob im gutbürgerlichen Haushalt oder an des Bauern gescheuerten Tisch, ob gute Zeiten, ob Hungersnot, der Mensch muss essen!

An diesem Wochenende erfährt der Besucher in unterschiedlichster Weise, wie und was die Menschen vergangener Epochen gegessen haben, woraus sie bei Hungersnöten Essen zauberten, was der Fürst auf der Tafel hatte und was man zu unterschiedlichsten Zeiten zu Recht oder zu Unrecht für gesund hielt. Dabei gibt es ein Kochduell, eine (Küchen)Modenschau, nicht nur eierwerfende Jongleure, eine Leisniger Tortenschlacht und viele Geschichten rund ums Essen, die für ein abwechslungsreiches Programm sorgen!

Eintritt für beide Tage: 5,-€ / Erwachsene ermäßigt 3,-€ /Schüler
(Eintrittsbändchen gibt es u.a bereits .im Gästeamt Leisnig und der Burgkasse von Mildenstein)

Parkmöglichkeiten: Muldenwiese, Parkplatz Lindenplatz ( alte Feuerwache),Parkplatz Poststraße und unterhalb der Burganlage am Schlossberg,

Anfahrt: über die A 14 , Abfahrt Leisnig oder mit der Regionalbahn von Leipzig, Dresden und Chemnitz, Haltepunkt Leisnig, Fußweg 10 bis 15 min. Radsportbegeisterte sollten den Mulde-Radweg nutzen.

"Die Sonne soll scheinen" - Fest im Muldentalbad Kleinbothen am 6. August

Die Fußballer von Grün-Weiß Großbothen wollen es genau wissen: Wer hat genügend Zielwasser getrunken und trifft beim Torwandschießen mit den Kickern des Vereins ins Schwarze? Mitmachen kann jeder – am Samstag, dem 6. August ab 12 Uhr im Muldentalbad Kleinbothen. Auch sonst hat die OEWA als Betreiber des Bades einiges vor, damit ihre Gäste fit durch den Sommer und die Ferien kommen. So stehen zum Beispiel ein Wettrutschen auf dem Programm, der vor allem bei den jungen Burschen beliebte Arschbombenvergleich und ein Hula-Hoop-Wettbewerb. Wer Meeresgott Neptun und seinen Häschern entfliehen will, muss die Beine in die Hände nehmen und schnell sein.

Um 17 Uhr wird getauft. Zuvor demonstriert die Feuerwehr Großbothen, wie eingeklemmte Personen aus einem Unfallwagen gerettet werden (ab 14 Uhr). Die Kübelspritze zum Löschen von Bränden werden die Kameraden ebenfalls vorführen, außerdem mit dem Schlauchboot auf dem Wasser schwimmen. Um 15 Uhr sind die Mädchen und Jungen des Großbothener Kindergartens Spatzennest mit ihrem Auftritt an der Reihe. Danach steht die Mini-Playback-Show auf dem Programm. Zu späterer Stunde ist dann wieder die Fitness der Besucher gefragt: Tanz in die Nacht heißt es ab 20 Uhr zu Diskomusik. Die Beach-Cocktailbar ist ab 19 Uhr geöffnet. „Nachdem unser Badfest in Kleinbothen letztes Jahr ins Wasser gefallen ist, haben wir für dieses Mal nur einen einzigen Wunsch: Die Sonne soll scheinen“, sagt Thomas Hartert, Projektleiter Bäder der OEWA Wasser und Abwasser GmbH.

Geschwindigkeitsmessungen im Stadtgebiet Freiberg im August

Den fließenden Verkehr im Stadtgebiet überwacht die Stadtverwaltung seit Juli vergangenen Jahres. Die Kontrollen werden an monatlich wechselnden Einsatzorten durchgeführt, wobei Schwerpunkte Tempo 30- und verkehrsberuhigte Zonen sowie Bereiche mit besonderem Gefahrenpotenzial (vor Kindereinrichtungen, Schulen, Alten- und Pflegeheimen und Sportstätten sowie Bereiche mit erhöhtem Fußgängerverkehr) sind. Wie das Ordnungsamt mitteilt, sind Geschwindigkeitsmessungen im Juli u. a. in folgenden Bereichen vorgesehen:

  • Kontrolle der höchstzulässigen Geschwindigkeit von 30 km/h Damaschkestraße, Friedeburger Straße, Karl-Günzel-Straße, Straße der Einheit,Talstraße, Wasserturmstraße, Winklerstraße
  • Kontrolle der höchstzulässigen Geschwindigkeit von 50 km/h B 173 (Halsbach), Berthelsdorfer Straße, Dresdner Straße, Hornstraße, Karl-Kegel-Straße, Lessingstraße
  • Kontrolle der höchstzulässigen Geschwindigkeit von 70 km/h B 101 Leipziger Straße

Seit 1. Januar vergangenen Jahres sind die Großen Kreisstädte für die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach § 49 StVO zuständig. Damit sind seit 2010 die Bußgeldverfahren im ruhenden Verkehr durch die Stadt Freiberg zu betreuen und gleichzeitig erfolgt durch sie auch die Ahndung und Verfolgung von Verkehrsordnungswidrigkeiten im fließenden Verkehr und die Überwachung des fließenden Verkehrs.

Witterungsbedingte Schließung des Muldentalbades an diesem Wochenende

Das Muldentalbad in Grimma-Kleinbothen, Badstraße 29, hat witterungsbedingt ab dem heutigen Freitag, dem 29. Juli bis einschließlich Sonntag, den 31. Juli geschlossen.

Programm "LernStadtMuseum in Sachsen – Schüler entdecken Museen"

Preisverleihung am 16.08.2011 im Deutschen Hygiene-Museum für das Gemeinschaftsprojekt „Eine Schule im Seumefieber“ – Johann Gottfried Seume und seine Wirkung auf junge Leute heute - vom Göschenhaus Grimma und der Mittelschule Grimma

Die Jury, die aus Vertretern des Sächsischen Landtages, der Landesstelle für Museumswesen, des Arbeitskreises Museumspädagogik, des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Sport sowie der HTWK bestand , entschied sich für oben genannte Projektidee.

Mit dem Vorhaben sollen Regionalgeschichte und europäische Geschichte greifbar und begreifbar werden. Im Spannungsfeld zwischen Aufklärung und Klassik bietet gerade J. G. Seume die Möglichkeit, historische Persönlichkeiten und ihr Umfeld kennen zu lernen und Zusammenhänge der Zeit um 1800 zu verstehen. Durch Recherchen werden biografische Erkenntnisse erarbeitet, die im darstellenden Spiel (durch eine Theatergruppe) umgesetzt werden. Seume wird im Kontext seiner Epoche beleuchtet. Dazu dienen vor allem Musik und Kunst (ein Chor befasst sich mit Liedern der Zeit, z. T. auch mit Seumes Liedtexten; im Kunstunterricht werden eigene Bücher gesetzt und gedruckt und Bucheinbände gestaltet).

Die intensive Zusammenarbeit zwischen der Mittelschule und dem Museum am historischen Ort soll Berührungsängste der Schüler zum Literaturmuseum abbauen. Die Stärkung der sozialen Kompetenz ergibt sich im Laufe des Projekts durch das Zusammenwirken z. B. mit Buchhandwerkern und Buchgestaltern oder bei Streitgesprächen und Vorstellung der Arbeitsergebnisse. Allen Teilnehmern der 5.-9. Klassen soll die Möglichkeit gegeben werden, ihre Begabungen einzubringen oder neu zu entdecken. Deshalb und um der Persönlichkeit J. G. Seumes (Schriftsteller, Wanderer, Korrektor in Göschens Druckerei, Hauslehrer, Privatgelehrter usw.) gerecht zu werden, sind die Mitwirkungsmöglichkeiten vielfältig (z. B. gestalterisch, handwerklich, schauspielerisch, musikalisch, geschichtlich, sprachlich, fotografisch, organisatorisch. Die neuen Medien werden sinnvoll in das Gesamtkonzept eingebunden.

Es entsteht eine szenische Dokumentation (mit Lesung), die durch Musik der Zeit unterstützt wird. Sie soll zu Johann Gottfried Seumes 250. Geburtstag am 29. Januar 2013 uraufgeführt werden. Eine weitere Aufführung ist im Juni 2013 auf der traditionellen Theaterwiese im Göschengarten vorgesehen. Begleitend entstehen eine Power - Point – Präsentation und eine Fotodokumentation des Projekts, die in den folgenden Schuljahren den Unterricht in mehreren Fächern bereichern können (z. B. Deutsch-, Musik- und Geschichtsunterricht). Durch die intensive Zusammenarbeit zwischen Schule und Museum wird außerdem eine Ausstellung zur Buchkunst(Titel: „Ein Buch muss auch schön sein“) realisierbar, die als Wanderausstellung auch außerhalb der Schule zu sehen sein soll. Angestrebt wird, die Ergebnisse an verschiedenen Orten (z. B. Leipzig, Lützen, Vacha) zu zeigen, an denen Seume wirkte.

Zwei Schuljahre werden ganz im Zeichen von Johann Gottfried Seume stehen. In diesem Zeitraum soll sich allen Teilnehmern die regionale und europäische Dimension seiner Persönlichkeit erschließen. Durch das Vertrautmachen mit seinen Gedanken, Reisen und originalen Sachzeugen erhalten sie im Museum die Möglichkeit, sich mit Seumes Leben und seinem Aufstieg durch Bildung zu befassen. Es soll über die Persönlichkeit Seumes diskutiert werden, dabei gilt es, nicht nur seine Moralgrundsätze auf ihre Gültigkeit zu überprüfen, sondern auch eigene Haltungen, Ideen und Ansätze zu hinterfragen. Der Spannungsbogen des Vorhabens reicht dabei von der Kleinstaaterei zu Seumes Zeiten bis zum Zusammenwachsen des heutigen Europa. Den Schülern werden Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt, historische Dokumente zu erschließen und zu interpretieren. Außerdem praktizieren sie Arbeitstechniken der Buchherstellung um 1800 und entwickeln dabei handwerkliche Fertigkeiten. Die Teilnehmer erkennen Grundlagen und Zusammenhänge des Verlagswesens und bekommen Einblicke in gute Buchgestaltung. Das eigenständige Arbeiten an verschiedenen Themenkomplexen wird zum Schluss zu einem Gesamtpaket geschnürt. Dann lassen sich Enthusiasmus, Beharrlichkeit und Kreativität der am Vorhaben teilnehmenden Schüler ermessen.

850 Jahre Freiberg 2012: Monat für Monat spannende Reise durch die Jahrhunderte

Festjahr-Kalender: ein Viertel der Gesamtauflage ist bereits vergriffen

Zur Einstimmung auf das Festjahr „850 Jahre Freiberg“ hat die Stadt einen großformatigen Kalender für 2012 herausgegeben. Und dieser scheint bei den Bürgern gut anzukommen. Denn: Rund ein Viertel der Gesamtauflage von 1500 Stück ist seit Verkaufsbeginn im Frühjahr dieses Jahres bereits über den Ladentisch gegangen.

Der Kalender „850 Jahre Freiberg“ ist ein wundervoller Begleiter durch das Jahr 2012, das „Jahr der Jahrhunderte“: Das „Bilderbuch 2012“ bietet Wissenswertens aus Geschichte und Kultur. Großformatige Detailaufnahmen von Freibergs schönsten Sehenswürdigkeiten sollen die Neugier wecken und sind darüber hinaus ein attraktiver Wandschmuck und Blickfang zugleich.

Der Kalender lädt ein auf eine Reise durch acht Jahrhunderte und gibt einen geschichtlichen Überblick vom Silberfund auf Christiansdorfer Flur und der Besiedlung bis zur heutigen anerkannten Wirtschafts- und Wissenschaftsstadt. Der Kalender zeigt die Vielfalt der Kulturangebote der Bergstadt und inspiriert mit zahlreichen Veranstaltungshinweisen zu einem Besuch der Bergstadt – vor allem im Festjahr.

Außerdem macht er bekannt mit den 16 sympathischen Freibergern, die Herz für ihre Stadt zeigen und daher mit voller Überzeugung für ihre Heimatstadt unter dem Slogan „Wir lieben Freiberg“ werben. Sie wurden ausgewählt aus rund 100 Freibergern, die sich im vergangenen Jahr beworben hatten, für die Werbekampagne fürs Festjahr zu modeln.

Ein Herz aus Silber ist das Symbol für die 850-Jahr-Feier im nächsten Jahr – ein perfekter Botschafter für die erfolgreiche Entwicklung der Stadt Freiberg in wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und kultureller Hinsicht. Der Kalender Freiberg 2012 „Jahr der Jahrhunderte“ ist im A3-Format erschienen und zum Preis von 18,50 Euro u. a. erhältlich in der Tourist-Information auf der Burgstraße sowie in Freiberger Buchhandlungen, bei der Stadtmarketing Freiberg GmbH, im Stadt- und Bergbaumuseum, im Freie Presse-Shop, im WochenSpiegel-Shop und demnächst auch in der terra mineralia.

Ringelnatz weckt Südsee-Sehnsucht

Schwoof mit Seemannsgarn und Fernweh am 7. August, Markt Wurzen

"Fernes, Wildes und Konträres" wollte Ringelnatz erleben. Sein erstes Tattoo stammte von einer echten Samoanerin. Die Tätowierung fand in der Schulpause im Leipziger Zoo statt – neben Tieren wurden hier Menschen ferner Länder in einer Völkerschau gezeigt. Hans Gustav Bötticher, der sich später Joachim Ringelnatz nannte, flog dafür vom Gymnasium. Sein Fernweh stillte er als Schiffsjunge – er kam, unterwegs Flaschenpost aussendend, bis nach Belize. „Ich möchte mich treiben lassen/In Welten, die nur ein Fremder sieht. Ich möchte er-kämpfen, erfassen, Erleben, was anders geschieht“, bedichtet Ringelnatz sich selbst in „Der Abenteurer“. Seefahrer-Romantik und die Erinnerung an seine Reisen prägen Ringelnatz’ Ge-dichte sein ganzes Leben lang. Was liegt näher, als sich beim zweiten Wurzener Ringelnatz-Schwoof der Südsee-Sehnsucht hinzugeben?

Mit einem Mix aus Fernweh, Seemanns-Lyrik und heißer Musik prostet deshalb Wurzen Ringelnatz zu seinem Geburtstag am 7. August zu. Für Wirbel und einen furiosen Auftakt sorgen die Black Diamond Drummers zum Auftakt des Nachmittags, wenn sich der Wurzener Markt Strand-Feeling zugelegt hat – Liegestühle und Planschbecken, Strandcafe und Hafenbar. Auf der Bühne ab 18 Uhr Matrosenlook und Seemanns-Lyrik mit Dirk Langers Programm „Na-gelritz singt Ringelnatz“. „An Land wirst du nie ein Seemann“, sagt Nagelritz` bester Freund Hinnerk. Nicht nur mit See-krankheit, Heimweh und Sehnsucht nach Mutti fertig zu werden, hat er von Hinnerk gelernt, sondern auch, wie man mit Frauen umgehen muss. Und wie man Schifferklavier spielt und warum man trinkt. Die sehnsüchtigen bis frivolen Liedtexte stammen von Joachim Ringelnatz. Vertont und begleitet auf dem maritim verstimmten Schifferklavier und mit rumverwöhnter Stimme werden sie von Dirk Langer vorgetragen. Weisheit aus Flaschen? Stürmischer Hochseealltag? Von Nagelritz präsentiert wird alles romantisch, wild und gefährlich!

Maritimes und paradiesisches Drumherum gibt’s reichlich: lateinamerikanischen Tänze mit der Tanzschule Ritter, Sommermode aus dem Angebot der Modehändler, Spiele für Groß und Klein. Für Südsee-Temperament auf der Tanzfläche sorgen die Salsa-Band "Sin Fronteras" und DJ Tobi. Der Kulturbetrieb Wurzen und der Joachim Ringelnatz-Verein laden alle Landratten auf die "Fahrt mit Daddeldu" ein: "Und das Schifflein rollt/ alles tanzt und tollt. Schöne Nixen knicksen auf und nieder./ Und der Kapitän/ schmunzelt souverän./ Daddeldu singt furchtbar laute Lieder."

Neueröffnung Kaffeerösterei am Markt in Grimma

110725roestereiGenilkeIm Juli 2011 öffnet die Familie Andrea und Sven Genilke ihre neue Kaffeerösterei auf dem Markt 23. Dazu gratulierte die GRIMMAERLEBEN Marketing ihr recht herzlich.

Bisher war das Geschäft in der oberen Langen Straße. „Wir waren auf der Suche nach einem größeren Objekt für unsere Rösterei, da wir auf Anfrage der Kunden zu unserem Kaffee auch Kuchen anbieten möchten.“ So Andrea Genilke. Sie stellte kurz den Barockbau von 1734 mit seinen Besonderheiten vor. Zuletzt wurde es als Fremdenverkehrsamt genutzt, stand aber nun seit einiger Zeit leer. „Dieses schöne Gebäude entspricht genau unseren Vorstellungen und wir haben noch viele Ideen, die wir gern umsetzen möchten.“ Verrät sie uns schon.

In einiger Zeit wird es dann am Markt 23 nach frisch gerösteten Kaffee duften, wo sich dann die Gäste einen „Schälchen Heeßen“ und frisch gebackenen Kuchen schmecken lassen können.

Foto: GRIMMAERLEBEN Marketing eG

TV Buschhütten mit Spitzensportlern beim Muldental-Triathlon

Grimma/Buschhütten. Beim Muldental-Triathlon am 27. und 28. August wird das EJOT Team TV Buschhütten laut Veranstalter mit der Spitzenmannschaft der 1. Bundesliga antreten. Auch Titelverteidiger in der Einzelmeisterschaft und Vize-Weltmeister Steffen Justus sowie zwei Teams der 2. Liga und wichtige internationale Athleten gehen im Muldental für Buschhütten an den Start. Insgesamt wird der Verein mit circa 30 Teilnehmern in Grimma vertreten sein.

„Als vorletzte Station in der Deutschen Meisterschaft hat der Muldental-Triathlon für uns einen sehr großen Stellenwert. Mit einem Sieg könnten wir uns an der Spitze weiter absetzen und mit mehr Ruhe in den letzten Wettkampf starten. Deshalb ist Grimma für uns ein Vorentscheid der Meisterschaft“, erklärt Teammanager Rainer Jung. Diese Wertschätzung zeige sich ferner darin, dass viele Fans, darunter auch Vorstandsmitglieder, zur Unterstützung ihres Vereins anreisen würden.

Für den gebürtigen Bautzener Maik Petzold, Botschafter der Deutschen Meisterschaft in Grimma, ist der Start beim Muldental-Triathlon ebenfalls etwas ganz besonderes. Hier hat er die Gelegenheit, „vor eigener Haustür“ Deutscher Meister in der Einzelwertung zu werden. Dabei muss er sich vor allem gegen Teamkollegen und Kontrahenten Steffen Justus durchsetzen, was auf einen spannenden und emotionalen Zweikampf hoffen lässt.

Die Zahl der bereits angemeldeten Teilnehmer spricht für das Interesse am Muldental-Tritathlon 2011. So können die Veranstalter rund vier Wochen vor dem Startschuss schon über 400 Anmeldungen in den verschiedenen Kategorien vermelden. Auch der Kinderduathlon enviaM-KidsCup erfreut sich mit aktuell fünf teilnehmenden Grundschulen und vier Kitas einer großen Nachfrage. Anmeldungen sind in allen Wettkampfklassen noch bis zum Wettkampftag möglich.

Neuer Sand für Böhl‘sche Wiesen

Mit einhundert Tonnen Sand wurde der Reitplatz an den Böhl‘schen Wiesen vor dem traditionellen Reit- und Springturnier (23./24.07.) wieder hergestellt. Firmen aus der Region unterstützten gemeinsam mit der Stadtverwaltung den Reit- und Fahrverein und die Organisatoren des im September stattfindenden Kinderreitfestes (09./10.09.). Der Leistungsumfang betrug rund 4.000 Euro. So stellte das Pomßener Kieswerk Niemeier GmbH und Co. KG den Sand zur Verfügung. Die Spedition Variant Transport GmbH bot sich an und übernahm kostenfrei den Transport. Mitarbeiter des städtischen Bauhofes und der Nerchau-Mutzschener Agrar- und Service- GmbH stellten den Reitplatz mit schwerer Technik wieder her.

„Sowas funktioniert nur in Gemeinschaft“, freut sich Mario Rost, der die Zügel für das Kinderreitfest in den Händen hält. „Die sportlich faire Unterstützung durch die Stadtverwaltung und der Firmen kommt den Vereinen und vor allem den Kindern entgegen, die sich schon sehr auf das Kinderreitfest im September freuen. Ich bin froh, dass wir so eine gute Unterstützung erfahren“, so Rost.

Bereits im vergangenen Jahr wurde der Reitplatz mit neuem Sand ausgebessert. Damals unterstützte die Firma Fuhrbetrieb und Baustoffe Harry Lehne die Organisatoren. Unglücklicher Weise schwemmte ein Hochwasser den Sand in die Mulde zurück.

Die Mulde ist am letzten Sonnabend im August wieder fest in der Hand der Wassersportfreunde: Hunderte Faltboote, Kanadier, Kajaks, Ruder- oder Schlauchboote werden am 27. August am Startpunkt Volkshausplatz in Grimma erwartet. Das Spektakel mauserte sich zum größten ostdeutschen Wassersportereignis. Sportgeist, aber auch die Freude an der schönen Muldelandschaft ziehen fast jedes Jahr bis zu eintausend Teilnehmer in den Bann der Regatta. Eigenbauten, Flöße, Wannen oder motorisierte Boote sind verboten. Bis zu zehn Personen dürfen auf ein Boot. Ziel ist die Anlegestelle des Rudervereines in Wurzen. Vorher geht es 21 Kilometer flussabwärts durch eine der schönsten und abwechslungsreichsten Muldelandschaften. Dennoch ist der Fluss nicht zu unterschätzen, Sandbänke und tiefe Stellen wechseln sich ab. Zudem fordern zwei Wehre zusätzliche Muskelkraft ab. Bereits 50 Meter vor den Wehren in Golzern und Trebsen herrscht Fahrverbot. Ab hier müssen die Boote an den Uferseiten vorbeigetragen werden. Zahlreiche Vereine und Zuschauer sorgen an den Ufern und Ausstiegen für Unterhaltung und Verpflegung.

Anmeldung:
Stadtverwaltung Grimma (per Fax 03437/ 9858226 oder E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Es wird eine Teilnahmegebühr erhoben.
Weitere Informationen unter www.mulderegatta.de.