Mit dem Elektrofahrrad in und um Grimma unterwegs

110721bikeTouristen können Muldental umwelt- und kräfteschonend erkunden Besucher in Grimma satteln künftig öfter mal um – aufs Elektrofahrrad. Heute nahmen Oberbürgermeister Matthias Berger, in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender des Landschaftspflegeverbandes Muldenland e. V., und LPV-Geschäftsführer Lutz Simmler zwei Elektrofahrräder von enviaM entgegen – stellvertretend für den Fahrradverleih in der alten Feuerwehrwache am Nicolaiplatz. Die Räder mit Elektromotor und einer Reichweite von 25 bis 75 Kilometern sollen das touristische Angebot ergänzen. So können auch ältere Menschen das „Sächsische Burgenland“ problemlos per Fahrrad erkunden. Sie sitzen wie gewohnt im Sattel, bekommen aber zum Beispiel auf steilen Abschnitten Anschub vom Elektromotor. Den nötigen „Treibstoff“ dafür liefert jede herkömmliche Steckdose und die öffentlich zugängliche Ladesäule für Elektrofahrräder an der enviaM-Service-Filiale in der Schloßgasse.

Die Aktion ist Teil eines Pilotprojektes von enviaM mit verschiedenen Kommunen. Neben Grimma, als einzige Pilot-Kommune in Westsachsen, nehmen daran auch die sächsischen Städte Hohenstein-Ernstthal, Lunzenau und Oberwiesenthal sowie das brandenburgische Vetschau teil. Die Städte testen für zwei Jahre die Alltagstauglichkeit der E-Bikes. „Wir verstehen uns als Motor für die Mobilität der Zukunft und wollen unseren Teil dazu beitragen, dass sich Elektromobilität in Ostdeutschland möglichst schnell entwickelt“, so Konstanze Lange, Kommunalbetreuerin der enviaM.

Grimmas Oberbürgermeister Matthias Berger freut sich über die Kooperation: „Toll, dass uns enviaM die Elektrofahrräder kostenfrei zur Verfügung stellt. Radtourismus liegt im Trend. Ich bin mir sicher: die E-Bikes werden von unseren jährlich über 26.000 übernachtenden Besuchern gut angenommen.“ Lutz Simmler, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes Muldenland e. V., ergänzt: „Das Pilotprojekt passt perfekt in unsere Stadt: Im Herzen der Tourismusregion ‚Sächsisches Burgen- und Heideland‘ kann man von Grimma aus auf vier beliebten touristischen Radwegen eine Tour in die Region starten. Mit den Elektrofahrrädern können nun noch mehr, vor allem ältere und körperlich schwächere Menschen die einzigartige Natur des Muldentals umweltschonend entdecken und erleben.“

Neben dem Radverleih im Herzen der Stadt stellt das Erlebnishotel „Zur Schiffsmühle“ im „Dorf der Sinne – Höfgen“ ebenfalls zwei Leih-E-Bikes.


Foto (Stadt Grimma): Oberbürgermeister Matthias Berger drehte die erste Runde mit dem E-Bike

Das „Café am Gänsebrunnen“ am Gänsemarkt 3 soll ein frisches Aussehen erhalten. Dafür stellt die Stadt Grimma als Eigentümerin des Gebäudes der stadteigenen Grimmaer Wohnungs- und Baugesellschaft, Finanzmittel für die Erneuerung der alten Fenster und Türen sowie einen neuen Fassaden- und Holzanstrich zur Verfügung. „Wir wollen im Farbenort Nerchau ein Zeichen setzen“, sagte Oberbürgermeister Matthias Berger. „Mit dem Café als einzige Gaststätte am Platz fangen wir an, weitere Häuser sollen folgen, um Farbe nach Nerchau in die Stadt der Farben zu bringen. Wir sind guter Hoffnung, dass uns die ortsansässige Farbenfabrik mit ihren Histolith-Farben dabei unterstützt. Das wäre ein Zeichen guter Zusammenarbeit und gleichzeitig die beste Werbung für das spezielle Produktprogramm für historische Bauten“.

Dabei soll die Farbkonzeption zum Einsatz kommen, die noch zur Zeit der Eigenständigkeit der Gemeinde erarbeitet worden war. „Gleichzeitig erfährt der Außenbereich vor der Gaststätte eine Umgestaltung, indem die wenig genutzte Litfaßsäule zugunsten von überdachten Freisitzen für das Cafe entfernt wird. Auch die zwischenzeitlich entfernten Fahrradständer werden wieder aufgestellt, allerdings an einem besser geeigneten Platz, an dem sie auf dem leicht abschüssigen Markt nicht rückwärts davon rollen können“, sagt Ortsvorsteher Uwe Cieslack. Die Wirtin des Eiscafés „Am Gänsebrunnen“ feierte kürzlich ihr 20. Geschäftsjubiläum.

Gehen Sie mit den Gästeführern auf eine spannende Entdeckungsreise durch das Land des Roten Porphyr!

110721_Radfahrer_am_Maerchenbrunnen_Bianka_BehramiSie verraten Anekdoten aus der Vergangenheit der hiesigen Ortschaften, wissen unter welchen Bedingungen einst die Steinmetze auf dem Rochlitzer Berg arbeiteten oder zeigen als charmante Rad- und Wanderbegleiter die idyllischsten und interessantesten Flecken im Land des Roten Porphyr: unserer Gästeführer.

Ihre Touren sind so gefragt, dass viele von ihnen mittlerweile regelmäßig öffentliche Termine anbieten (siehe Veranstaltungskalender unter www.rochlitzer-muldental.de oder www.kohren-information.de). So ist beispielsweise Gästeführer Joachim Zwintzscher aus Köthensdorf an vielen Sonntagen mit dem Rad unterwegs, um seinen Mitfahrern die Region näher zu bringen. „Ich bin sehr mit meiner Heimat verbunden und möchte mein Interesse für deren Geschichte gern in einem sportlichen Rahmen weitergeben“, erzählt er. Die von ihm angebotenen Strecken sind zwischen 15 und 120 Kilometern lang und können auch zu individuellen Wunschterminen gebucht werden.

Auch die anderen Gästeführer bieten viele individuell buchbare Führungen und Touren an. So ist es u.a. möglich, das Land des Roten Porphyr bei einer Rundfahrt im Oldtimerbus kennen zu lernen. Der Rochlitzer Berg mit seinem Porphyrlehrpfad kann ebenfalls ausführlich entdeckt werden, wobei sich kleine Abenteurer sogar selbst als Steinmetz versuchen können. Unvergesslich sind Führungen mit viel sagenden Titeln wie „Drauf geschissen …“, die Schloss Rochlitz einmal aus ganz anderen Blickwinkeln zeigen. Hier geht es u.a. um das stille Örtchen, aber auch ein Kerkermeister oder die Köchin plaudern gern aus dem Nähkästchen. Ähnlich spannende Einblicke gewährt auch Burgfräulein Rosalie auf Burg Gnandstein. Alle Sinne werden dagegen angesprochen, wenn es hinaus in die Natur geht, und beispielsweise der Klostergarten Wechselburg, der Schlosspark Wechselburg oder das Kräuterzentrum Lunzenau bei Führungen erkundet werden können. Und tierischen Spaß macht eine Ziegenpackwanderung durchs Kohrener Land. Jeder Gästeführer hat sich auf spezielle Themen und Orte spezialisiert, so dass (fast) jeder Wunsch von interessierten Gästen und Einheimischen erfüllt werden kann.

Nähere Informationen zu den Angeboten und Preisen gibt es in den Tourist-Informationen in Rochlitz (Markt 1, Telefon: 03737/783222, www.rochlitzer-muldental.de) und Gnandstein (Gnandsteiner Hauptstraße 14, Telefon: 034344/61258, www.kohren-information.de). Hier können die Touren auch gebucht werden.


Foto: Ein beliebter Treffpunkt für die geführten Radrundtouren von Joachim Zwintzscher (Mitte) ist der Märchenbrunnen in Burgstädt. (Foto: Bianka Behrami)

Kay Ray "Haarscharf"

Kay Ray“Nicht jeder, der einen Bombensack hat, ist ein Terrorist!“ So spricht Kay Ray, das frechste Aphrodisiakum des Erdballs. Kay Ray macht und will Spaß - mit allen Schikanen! Rote Rasta-Locken, gelbe Schuhe mit grünen Sohlen, oder auch mal weizenblonde Strubbelmähne, rote Stiefel mit blauem Absatz. Blitzschnell, intuitiv schnappt das pfiffige Improvisationswunder nach Fäden, die sein Publikum arglos auslegt, strickt daraus in der nächsten Sekunde sein hemmungslos prickelndes Programm, hüpft als freies Radikal über die Bühne und stellt springteufelgleich jeden Rauschgoldengel in den Schatten.

Mit expressiver Stimme singt der androgyne Edel-Punk große Pop-Perlen, interpretiert eigenwillig große Diven wie Marlene Dietrich, Zarah Leander, Milva... und erzählt charmant, nonchalant, kess, selbstironisch, Stories über große Politik und kleine Nickeligkeiten, spießige Provinzler, exzentrische Friseure, hysterische Tunten oder kauzige Tanten. Ein schrill schillernder, wandlungsfähiger Froschkönig, zum Knutschen und "An-die-Wand-knallen", in dem ein empfindsamer, hellwacher Prinz steckt. Kay Ray polarisiert und provoziert, hat "ungeschützten Publikumsverkehr", ist über- und ergreifend, und wie kein anderer versteht er es, traumwandlerisch zwischen Sauerei und Sensibilität zu lavieren.

"Der mit einer sensationellen Stimme gesegnete Kay Ray hat eine neue überwältigende Form der Unterhaltung kreiert.“
Kölner Stadtanzeiger

Karten im Vorverkauf während der üblichen Öffnungszeiten im Rathaus Naunhof, an der Information im Erdgeschoss (034293/42 -119)

Eintritt: 20,00 €


Foto: Andreas Elsner

Spitzen-Reitsport mit 600 Nennungen

110714reitenEs gehört seit langem zur gleichermaßen festen wie liebgewonnenen Tradition, das Reitturnier auf den Böhl´schen Wiesen am 23. und 24. Juli. Nahezu 600 Nennungen aus Sachsen und den umliegenden Bundesländern sind für das Turnier eingegangen. In 19 Prüfungen werden die Reiter-Pferdepaare um Sieg und Plätze streiten. Ganztägig gilt es die einzelnen Prüfungen in Dressur- und Springreiten zu absolvieren. Höhepunkt wird das 11. Grimmaer Muldenderby am Sonntag sein. Der gastgebende Verein, der Reit- und Fahrverein Grimma e.V., geht als Titelverteidiger ins den Wettstreit. Oberbürgermeister Matthias Berger übernimmt die Schirmherrschaft. Er begrüßt die Gäste und Teilnehmer am Sonntag um 14.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Parkplätze stehen zur Verfügung. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.


Foto: Reit- und Fahrverein Grimma e.V.

Planfeststellungsbeschluss zur Ortsumgehung rechtswidrig - Neues Urteil verzögert bedeutende Infrastrukturmaßnahme

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig urteilte heute, dass der Planfeststellungsbeschluss für den Bau der Ortsumgehung in Freiberg rechtswidrig ist und bis auf Weiteres nicht vollzogen werden darf. Während die Klagen zweier Grundstückseigentümer als unbegründet abgewiesen wurden, wurde die Klage des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) als überwiegend begründet bewertet.

Für Freibergs Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm, der vor Ort die Verhandlung beobachtete, ist vor allem wichtig, dass dieses Urteil kein Aus für die Ortsumgehung bedeutet. Die festgestellten Mängel können behoben werden, wobei die erneute naturschutzrechtliche Bewertung aber natürlich wieder eine zeitliche Verzögerung zur Folge habe, kommentiert der Oberbürgermeister. „Ich respektiere die gerichtliche Entscheidung, bin allerdings auch irritiert. Wenn in Anbetracht geplanter, umfangreicher Maßnahmen zum Artenschutz, bereits vorgesehene Schutzeinrichtungen für Fledermäuse als unzureichend betrachtet werden, dann erscheint das unverhältnismäßig." Aus Sicht des Oberbürgermeisters werde mit derartigen Vorgaben der Naturschutz in der öffentlichen Meinung eher konterkariert. "Ein Risiko für Fledermäuse und Zauneidechsen hat scheinbar einen höheren Stellenwert, als das Wohl der Menschen und die Entwicklungsrisiken einer Industrieregion, die seit Jahrhunderten zum Wohlstand Sachsens beiträgt.

Freiberg ist ein bedeutender Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandort mit großem Potenzial", weist Schramm auf die Bedeutung der Ortsumgehung als wichtige Infrastrukturmaßnahme in einer Zukunftsregion hin.

Freiberger Archiv bekommt Silbermannbrief zurück

Die Übergabe des Schriftstücks vom 3. August 1734 erfolgt am Donnerstag, 21. Juli, 14 Uhr, im Ratsarchiv des Freiberger Rathauses.

Mit Hilfe von Sponsoren ist es gelungen, einen früher im Eigentum des Stadtarchivs Freiberg befindlichen Autografen des Orgelbauers Gottfried Silbermann in die Bestände des Stadtarchivs Freiberg zurückzuführen. In diesem Brief, der am 3. August 1734 in Freiberg ausgefertigt worden ist, bittet Gottfried Silbermann den Freiberger Rat im Zusammenhang mit dem Bau einer neuen Orgel für die 1728 abgebrannte und nun neu errichtete Petrikirche um einen Vorschuss von 500 Talern, um die bereits von ihm getätigten Auslagen für Material zu begleichen. Einen Tag später schloss der Freiberger Rat den Orgelbauvertrag mit Gottfried Silbermann. Am 31.Oktober 1735 wurde die neue Orgel in St. Petri eingeweiht.

Die Ratsakte über den Orgelbau, deren Bestandteil der Brief war, ist unter ungeklärten Umständen vor Jahrzehnten abhanden gekommen. Umso größer ist die Freude im Stadtarchiv, nun endlich einen sehr wertvollen Teil dieser Akte wiedererhalten zu haben. „Besonders dankbar sind wir den beiden Sponsoren, die die Rückführung des Schriftstückes in das Stadtarchiv überhaupt erst ermöglicht haben“, betont die Leiterin des Stadtarchivs Dr. Ines Lorenz.

Die Übergabe des Silbermannbriefes durch die Sponsoren an Freibergs Oberbürgermeister erfolgt am 21. Juli 2011, 14 Uhr im Ratsarchiv des Freiberger Rathauses.

In Sachsen wird Schwarzwälder Kirschtorte bevorzugt

110714kuchenDie Sparkasse Muldental und alle anderen ostdeutschen Sparkassen wollten es wissen: „Was ist Ihr Kuchen des Jahres 2011?“ Per Votum im Internet oder direkt in den Sparkassen-Filialen konnte von Januar bis April 2011 über Lieblingsleckereien wie Käsekuchen, Donauwelle, Nussecken oder eigene Tortenkreationen abgestimmt werden.

Der beliebteste Kuchen in Ostdeutschland ist der Erdbeerkuchen. Jeder fünfte Umfrageteilnehmer stimmte für die fruchtige Kuchenvariante, die ideal zur aktuellen Jahreszeit passt. Auf Platz zwei wurde der Käsekuchen gewählt, gefolgt von der Schwarzwälder Kirschtorte.

In Sachsen schlagen die Herzen für die Schwarzwälder Kirschtorte, die von rund 16 Prozent der Teilnehmer zum „Kuchen des Jahres 2011“ gewählt wurde. Dicht darauf folgen die Erdbeertorte mit knapp 15 Prozent und die Eierschecke mit gut 14 Prozent.

Freuen können sich auch zahlreiche Umfrageteilnehmer. Denn mit ihrer Teilnahme an der Umfrage nahmen sie gleichzeitig an einer Verlosung von einzigartigen Kuchenkreationen teil. Über ein Kuchen-Abonnement freut sich Krystyna Schmidt aus Püchau. Sie bekommt nun monatlich eine neue Kuchenkreation frei Haus zugesandt, die von einem Tortenmeister exklusiv handgefertigt wurden. Den ersten Kuchen bekam Frau Schmidt (links im Bild) am 8. Juli 2011 von Ines Elias-Nehring, Kundenberaterin der Sparkasse Muldental in der Geschäftsstelle Machern, überreicht.

Über den Hauptpreis, ein exklusives Wien-Wochenende mit Übernachtung im Hotel Sacher und Besuch in der Sacher Confiserie, freut sich ein Kunde der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien. Wir gratulieren allen Gewinnern zu ihren süßen Köstlichkeiten und wünschen viel Freude beim Naschen.


Foto: Sparkasse Muldental - Wahl des Kuchens 2011

Ferienangebot Schnupperstunden im Tennis

Schnupperstunden auf dem Grimmaer Tennisplatz - Broner Ring 28 - jeden Dienstag zwischen 9.00 und 12.00 Uhr möglich. Schläger und Bälle werden gestellt. Glatte Sportschuhe tragen! Anmeldung immer bis montags 20.00 Uhr unter Tel. 03437/ 91 96 84.

Geführte Ferien-Radtouren

Mit Gästeführer Joachim Zwintzscher, der immer wieder sonntags per Fahrrad durch die Region führt, kann auch in den Sommerferien ganz in Familie auf Tour gegangen werden.

Am 10. August 2011 startet um 10 Uhr eine Familienradtour am Museumsbahnhof in Markersdorf. Ziel der etwa 35 bis 40 Kilometer langen Tour ist Schönborn-Dreiwerden. Unterwegs gibt es Informationen über Altmittweida, die „Alten Pfarrhäuser“ in Mittweida sowie den Erzabbau in Schönborn. Die Teilnahmegebühr beträgt 4 Euro pro Person.

Eine weitere Tour für die ganze Familie findet eine Woche später, am 17. August 2011, statt. Sie beginnt ebenfalls um 10 Uhr am Museumsbahnhof in Markersdorf und führt nach Glösa zum Arktisch-Alpinen Garten und zur Kinderwaldstätte. Unterwegs gibt es Wissenswertes über Glösa und die Kinderwaldstätte zu erfahren. Die Strecke ist etwa 30 bis 35 Kilometer lang. Die Teilnahmegebühr beträgt 4 Euro pro Person.

Beide Touren führen zu ihrem Ausgangspunkt zurück. Bei allen Touren wird das Tragen eines Radhelms empfohlen.

Große Generalprobe vor dem Startschuss - Triathlonteilnehmer können die Mulde testen

Am 16. Juli haben Triathleten und „Wasserratten“ von 15.30-16.00 Uhr die Möglichkeit, die offizielle Schwimmstrecke für den Muldental-Triathlon zu testen. Für die Sicherheit auf dem betreffenden Abschnitt sorgt während des Anschwimmens die Wasserwacht Grimma.

„Was lediglich als Machbarkeitstest vor der ersten Veranstaltung 2004 geplant war, hat mittlerweile einen festen Platz im Terminkalender gefunden. Jedes Jahr nutzen einige Dutzend Triathleten diese Trainingsmöglichkeit“, resümiert Matthias Vogel, sportlicher Leiter der Grimmaer Meisterschaft.

Die Mulde stellt für viele Teilnehmer eine ungewohnte Herausforderung dar, da Strömung nur selten Bestandteil des Freiwasser-Trainings der Triathleten ist. In diesem Jahr wird das Technische Hilfswerk (THW) die Einstiegsplattform am Floßplatz ins Wasser setzen, sodass die Schwimmer auf der originalen Schwimmstrecke des Muldental-Triathlons trainieren und sich auf die besonderen Bedingungen des Wettkampfes vorbereiten können. Im Anschluss an den Streckentest stehen die Organisatoren für Fragen zum Ablauf der Meisterschaftsveranstaltung zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.muldental-triathlon.de

Über die Deutschen Triathlon Meisterschaften

Die Deutschen Triathlon Meisterschaften sind seit ihrer Premiere 1984 in Immenstadt die nationalen Spitzenwettkämpfe im Triathlon. Sie werden im Jahresturnus ausgetragen und finden 2011 erstmals in Sachsen statt. Integriert in den Muldental-Triathlon starten die Sportler der Elite und U23 auf der Sprintdistanz. Hierbei müssen sowohl Spitzensportler als auch Freizeitathleten 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad und 5 Kilometer Lauf absolvieren.

Über den Muldental-Triathlon

Der Muldental-Triathlon ist ein City-Triathlon, der jährlich in der sächsischen Stadt Grimma stattfindet. Das Besondere ist der kompakte Stadtkurs. Nach dem Schwimmen in der Mulde erwartet die Athleten ein anspruchsvoller und selektiver Radkurs sowie eine Laufstrecke durch die malerische Altstadt. Bei dem Wettkampf, der 2003 erstmalig veranstaltet wurde und am 27./28. August 2011 zum achten Mal ausgetragen wird, messen sich die Sächsischen Meister, die Profis der 2. Bundesliga Nord, sowie eine Vielzahl von Hobbyathleten und Jedermannstaffeln. Flankiert wird der Triathlon durch den enviaM KidsCup, einen Duathlon für Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren.

Über den Veranstalter

Muldental-Triathlon e.V. ist der sportlich verantwortliche Veranstalter des Muldental-Triathlons. Er wird vertreten durch den Vorsitzenden Matthias Vogel. Seit 2004 kooperiert der Grimmaer Verein mit der Agentur Sports Live Bischoff und ihrem Inhaber Hans-Peter Bischoff, der die Gesamtleitung des Triathlons innehat. Der Spezialist für Veranstaltungsmarketing und Vereinsconsulting verfügt als Ausrichter mitteldeutscher Wettkämpfe wie des Köstritzer Werfertages oder des Schönebecker SoleCups über weitreichende Erfahrungen in der Vorbereitung und Durchführung hochkarätiger Sportevents.