Leipziger Sommerakademie in der Denkmalschmiede

Dozenten der Leipziger Schule vermitteln klassische Maltechniken

Die Leipziger Sommerakademie findet dieses Jahr zum 2. Mal in der Denkmalschmiede Höfgen statt. Vom 23. 7. bis 6. 8. 2011 vermitteln vier namhafte Dozenten der „Leipziger Schule“ die klassischen Techniken der Malerei im Rahmen eines Sommerkurses. Sie alle haben an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig studiert und lehren dort, bzw. hatten lange Zeit einen Lehrauftrag an der renommierten Hochschule.

In der ersten Woche gibt Christine Ebersbach eine Einführung in die Technik des Hochdrucks mit Fokus auf die Vermittlung der Perspektive und Tiefenwirkung. Parallel dazu widmet sich Hans Aichinger in dem Kurs „Pleinair“ der Aquarellmalerei. Gemalt wird hauptsächllich im Freien, an landschaftlich schönen Orten, wie zum Beispiel am Ufer der Mulde. In der zweiten Woche beschäftigt sich Katrin Kunert in dem Kurs „Farbe“ intensiv mit den Themen Farbzusammensetzung, -herstellung und Farbwirkung. Was unterscheidet Öl- und Acrylfarben von Eitempera und Kasein, wie baue ich mit Hilfe warmer und kalter sowie dunkler und heller Farbtöne ein Bild auf? Fragen, die in diesem Kurs umfassend behandelt werden. Ein Kurs rund um die Portraitmalerei, unterrichtet von Kathrin Landa, komplettiert das vielfältige Programm. Im Laufe des zweiwöchigen Kurses durchläuft jeder Teilnehmer alle vier Fachklassen, um einen vergleichenden und erweiternden Überblick zu erhalten. Für jedes Fach stehen fünf Ausbildungstage zur Verfügung. Bei schlechtem Wetter wird in großzügigen Atelierräumen gemalt, bei gutem Wetter geht es direkt in die Natur. Die idyllische Umgebung im Muldental sowie die kreative Athmosphäre der Denkmalschmiede Höfgen laden zum konzentrierten Malen und zum Erfahrungsaustausch in kleiner Runde ein.

Flankiert werden die Malkurse von einem umfangreichen Rahmenprogramm. Vorträge, Filme und Diskussionsrunden zu den Kursinhalten aber auch Konzerte sowie gemeinsame Ausflüge und Museumsbesuche, können in den Abendstunden wahrgenommen werden.

In der Denkmalschmiede Höfgen wird zum Auftakt der Sommerakademie am 24.7., 18 Uhr eine Ausstellung mit den Arbeiten der vier DozentInnen eröffnet.

Bei Bedarf können Teilnehmer je nach Wunsch in der Denkmalschmiede, in den Hotels und Ferienwohnungen der Umgebung übernachten. Veranstaltet wird die Sommerakademie von den Leipziger Galeristinnen Carolin Modes und Esther Niebel. Anmeldung unter www.leipziger-sommerakademie.de oder www.hoefgen.de

Geschäftsführer der Stadtmarketing Freiberg GmbH beurlaubt

Der Geschäftsführer der Stadtmarketing Freiberg GmbH, Gerd Przybyla, ist am Dienstag, 14. Juni 2011, mit sofortiger Wirkung beurlaubt worden. Darüber informierte Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm als Mitglied der Gesellschafterversammlung der Stadtmarketing heute zur Pressekonferenz.

Diese Entscheidung war notwendig, um weiteren Schaden von der Gesellschaft und der Stadt Freiberg abzuwenden, denn das Vertrauensverhältnis zwischen der Stadt Freiberg, der Gesellschafterversammlung sowie den Mitarbeitern der Stadtmarketing Freiberg GmbH einerseits und dem Geschäftsführer andererseits ist schwer gestört. Das bevorstehende Bergstadtfest und darüber hinaus gehende Aufgaben der Stadtmarketing Freiberg GmbH werden dadurch in keiner Weise gefährdet. Das erfahrene Stadtmarketing-Team sei hoch motiviert und brenne darauf, zu zeigen was es kann.

Zertifizierunsplakatte "Bewegte und sichere Kita" wird enthüllt

Am Sonnabend, dem 25. Juni feiert die Kindertagesstätte "Apfelwürmer" in Dürrweitzschen von 9.00 bis 12.00 Uhr Sommerfest. An diesem Vormittag, um 9.15 Uhr, enthüllt Kindertagesstättenleiterin Susanne Streich die Zertifizierungsplakette "Bewegte und sichere Kita" der Unfallkasse Sachsen am Gebäude. Getreu dem Motto, kommt das Sportmobil von INGOY Sports zum Einsatz.

Die Dürrweitzschener Kindertagesstätte "Apfelwürmer" unter kommunaler Trägerschaft kann sich seit Mitte April "Bewegte und sichere Kita" nennen. Hauptaugenmerk der Auszeichnung ist die Bewegung und Sicherheitsförderung in Kindereinrichtungen. Die Auszeichnung ist mit einer materiellen Anerkennung verbunden, die zweckgebunden für die Weiterentwicklung als "Bewegte und sichere Kita" zu verwenden ist.

"Für uns spielt Bewegung eine bedeutungsvolle Rolle für die frühkindliche Entwicklung", erläutert Einrichtungsleiterin Susanne Streich. "Bewegung ermöglicht differenzierte Wahrnehmung und vielfältige Erfahrungen, sie fördert sowohl die kognitive Entwicklung als auch das soziale Lernen und regt das emotionale Erleben an.

Kinder, Erzieherinnen und Eltern haben sich gemeinsam am Projekt "Bewegte und sichere Kita" beteiligt. Ziel dieses Projektes ist es, Kindern und Eltern die vielfältige Bedeutung der Bewegung für die ganzheitliche Entwicklung der Kinder näher zu bringen und sie durch Anregungen, Gespräche, Ideen und gemeinsamen Aktivitäten zum Bewegen zu motivieren. Bewegung ist für Kinder nicht nur ein Grundbedürfnis, wie Essen und Schlaf, sondern unverzichtbar für die motorische, kognitive, soziale und emotionale Entwicklung. Für Kinder ist das Leben voller Bewegung und zugleich das Tor zum Lernen.

Als Voraussetzung für die motorische und gesunde körperliche Entwicklung unterstützen Bewegungshandlungen auch den Aufbau des Selbstwertgefühles", fasste Suanne Streich die Gründe für eine Bewerbung am Projekt zusammen.

Seit über einem Jahr arbeitet das Erzieherteam an einer kontinuierlichen Bewegungsförderung in der Einrichtung. In den Räumen wurden nach und nach bessere Bedingungen geschaffen, die zur Bewegung beitragen. Die Erzieherinnen wurden professionell geschult. "Die Sicherheit der Kinder liegt uns natürlich besonders am Herzen", so Susanne Streich. "Wo sich viel bewegt wird, ist es noch wichtiger, vermeidbare Sicherheits- und Unfallrisiken auszuschließen. Hierzu wurde eine Gefahrenanalyse erarbeitet und ausgewertet", sagt die Leiterin. Festgestellte Mängel sind inzwischen beseitigt. Eine dafür geschulte Sicherheitsbeauftragte der Kindertagesstätte achtet auf eine regelmäßige Kontrolle der Sicherheitsbestimmungen.

Die Zertifizierung ist für die Leiterin und das Team der Kita eine Ehre und Verpflichtung gleichermaßen, in diesem Sinne weiter die Bewegungsfreude der Kinder zu fördern.

Deutsche Meisterschaften im Radsport: Titeljagd 2012 in Grimma und Zwenkau

Es wird spannend auf Grimmas Pflaster: 2012 werden Grimma und Zwenkau Gastgeber der Deutschen Straßenmeisterschaften sein. Das teilte der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) kürzlich mit. An den Start werden die besten Radprofis auf nationaler Ebene gehen.

In die Wege geleitet wurde das Ganze beim Radrennen "Neuseen classics - rund um die Braunkohle". Danach hatten Landrat Gerhard Gey und BDR-Vizepräsident Udo Sprenger die Zusammenarbeit besiegelt. Die Verträge dazu sollen in Kürze unterzeichnet werden. Geplant ist, dass die Straßenrennen in Grimma stattfinden, die Zeitfahr-Wettkämpfe werden in Zwenkau ausgetragen. Die nationalen Titelkämpfe finden in diesem Jahr vom 24. bis 26. Juni in Neuwied statt.

Gemeindehaushalt Grimma 2011: Steuerreduzierung, Investitionsboom und positive Förderaussichten

Mit einem Gesamtvolumen von etwa 53 Millionen Euro wurde jetzt der Haushalt für 2011 durch den Stadtrat beschlossen. Dabei war die Umsetzung der Gemeindefusion das Hauptaugenmerk bei der Planung. 12,5 Millionen Euro sollen in diesem Jahr investiert werden.

„Wir können auf den ersten gemeinsamen Haushalt stolz sein“, so Oberbürgermeister Matthias Berger im Stadtrat. „Der Großteil der Investitionen fließt in den ländlichen Raum. Somit steht fest, dass es nicht nur bei Versprechen bleibt, sondern Taten folgen. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, den ländlichen Raum auf das infrastrukturelle Niveau von Grimma zu heben“, sagte das Stadtoberhaupt.

Kämmerin Marion Müller betonte im Stadtrat, dass auf die Bürger in den neuen Ortsteilen keine höheren Lasten kommen, im Gegenteil, es sind zum Teil die Steuerhebesätze zum Vorjahr reduziert. „Während die kleinen Gemeinden teilweise in punkto Investitionen an ihre Grenzen gestoßen sind, stellt das Investitionsprogramm bis 2014 erhebliche Eigenmittel für zahlreiche Maßnahmen bereit“, freut sich Marion Müller.

Die Stadt kann positiv in die Zukunft blicken. Erhöhte Schlüsselzuweisungen von rund 1,8 Millionen Euro und die Zahlungen der sogenannten Hochzeitsprämie von rund 1,2 Millionen Euro sorgen für eine gute Finanzausstattung. Aber auch die Gewerbesteuern haben sich entgegen früherer Erwartungen als stabile und krisenfeste Einnahmegröße gezeigt.

Das Ziel der Verwaltung ist es, die Leistungen in den Ortsteilen an das Niveau der bisherigen Stadt Grimma anzugleichen, deshalb sind im Bereich der Sachausgaben und Zuschüsse Mehrausgaben zu verzeichnen. Von Vorteil, ganz besonders auch für die ländlichen Gemeinden, ist die Bereitstellung von europäischen Fördermitteln aus dem sogenannten LEADER-Programm, welches neben der privaten Förderung auch zahlreichen kommunalen Straßenbaumaßnahmen zu Gute kam. Mit der Erweiterung der Förderkulisse der integrierten ländlichen Entwicklung kann nun auch der Neubau und die Modernisierung von Schulen und Kindertageseinrichtungen im länd¬lichen Raum gefördert werden.

Investitionsbudget 2011: 12,5 Millionen

Priorität im Investitionsprogramm haben die Grundschulen in Zschoppach für 884.000 Euro und in Nerchau. In diesem Jahr sollen die Neubauten der Kindertagestätte „Spatzennest“ in Großbothen und des „Parthenzwerge-Kindergartens“ in Großbardau vorbereitet werden. Beide Baumaßnahmen sind bis 2013 im Plan. Bereits begonnene Baumaßnahmen, wie der Neubau der Großbothener Feuerwehr für eine halbe Million Euro und die energetische Sanierung der Grundschule „Wilhelm Ostwald“ für 1,4 Millionen Euro sollen einen zügigen Abschluss finden. Die Innensanierung der Grundschule in Grimma-Süd sowie eine Aufwertung des Grundschulumfeldes durch einen Spielplatz folgen anschließend. Die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Fremdiswalde und des Jagdhauses in Kössern sowie die Trockenlegung des Ragewitzer Jugendhauses gelten als weitere Positionen im Programm. In Grimma steht die Erneuerung der Laufbahn im Stadion der Freundschaft für 67.000 Euro an. In der Mittelschule Grimma sollen 157.000 Euro für eine neue Computerausstattung, Elektro- und Malerarbeiten ausgegeben werden.

Auch der Ausbau von Straßen wurde gleich im Investitionsplan verankert. So sollen in den kommenden Jahren die Borngasse in Böhlen, die Obstland-Straße in Dürrweitzschen, Am Eichenwald in Bahren, die Gasse in Keiselwitz, die Ortsverbindung Großbothen und Schaddel, die Straße Zum Galgenberg in Schaddel und die Wiesenstraße in Großbothen ausgebaut bzw. fertiggestellt werden. Die Fertigstellung der August-Bebel-Straße und Siedlerstraße kostet 1,7 Millionen Euro. Weitere Straßenbaumittel werden für den Radweg zwischen Grimma und Grechwitz, für den Wanderweg im Jutta-Park oder für die Parthenstraße in Großbardau sowie für die Umstellung auf energieeffizientere Stra¬ßenbeleuchtung eingesetzt.

Der Schuldenabbau wird weiter vorangetrieben. Bis 2014 soll der Schuldenstand von derzeit 710 Euro pro Einwohner auf 585 Euro pro Einwohner gesenkt werden.

Offen für alle: Großbothener Pfarrscheune wird eröffnet

Die Pfarrscheune in Großbothen wird am Sonntag, dem 26. Juni im Rahmen eines Gemeindefestes mit einem Tag der offenen Tür eröffnet. Begonnen wird 14.30 Uhr mit einem Johannis-Gottesdienst auf dem Pfarrhof. Ab 15.15 Uhr erfolgt die feierliche Eröffnung des 200jahre alten Gebäudes. Im Anschluss führt Architekt Daniel Voigt durch die Scheune. Marktstände unter anderem mit Kaffee, Kuchen und Kesselgulasch auf dem Pfarrhof, Saftrutschen für Kinder sowie eine Tombola und musikalische Überraschungen erwarten die Besucher am Sonntagnachmittag.

Seit November 2010 wurde das geschichtsträchtige Haus in der Alten Kirchstraße umgebaut. Ohne eine Sanierung wäre die Scheune in absehbarer Zeit zusammengefallen. Das Haus birgt eine Besonderheit, denn der geschaffene Raum im Dachgeschoss soll künftig nicht nur als weltliche Trauerhalle dienen, sondern auch als Gemeinschaftsraum für kirchliche und kulturelle Anlässe offen stehen. Ab dem nächsten Jahr können Privatpersonen und Vereine den Raum auch für verschiedene Anlässe mieten. Damit möchte die Kirchgemeinde einen Beitrag zur Aufrechterhaltung und Förderung des kommunalen und kulturellen Lebens in Großbothen leisten.

Möglich wurde diese Maßnahme aufgrund einer 75prozentigen Förderung durch aus dem europäischen LEADER-Programm für integrierte ländliche Entwicklung. Für die Sanierung nahm die Kirchgemeinde einen Kredit von 25.000 Euro auf. Unterstützung leisteten die Stadt Grimma sowie Privatpersonen und Firmen durch Spenden und Eigenleistung. Zur Tilgung des Kredites freut sich die Kirchgemeinde über Spenden. Ein Spenden-Konto wurde bei der KD-Bank Dortmund eingerichtet:

Kontonummer: 16 7040 90 54
Bankleitzahl : 350 601 90
Stichwort: „Pfarrscheune Großbothen“

Integration von Kindern mit Behinderung in den Unterricht

Zu einer öffentlichen Diskussion zum Thema Schulische Inklusion lädt die Stadtverwaltung Freiberg am Mittwoch, 22. Juni, 15 Uhr, in den Ratssaal des Rathauses ein.

Ziel der schulischen Inklusion ist die Integration von Kindern mit Behinderung am Unterricht in Regelschulen. Das gemeinsame Lernen mit Kindern ohne Behinderung ist gemäß Artikels 24 der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung eine wesentliche Vorraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und Chancengleichheit.

Zur öffentlichen Diskussion soll der Ist-Stand der Schulischen Inklusion in der Stadt Freiberg auf den Prüfstand gestellt werden. Gemeinsam sollen neue Ansatzpunkte gefunden werden.

Mit Stadtratsbeschluss hat sich die Stadt Freiberg 2002 zur Gestaltung einer barrierefreien Stadt bekannt. Das Recht von Menschen mit Behinderung auf ein unabhängiges Leben in Freiberg soll gemäß der UN-Konvention schrittweise realisiert werden.

Interessenten können sich bis zum 17. Juni unter der Freiberger Rufnummer 273 331 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.

Grimmas größter Spielplatz kommt

Die Aufwertung der Fläche vor der Wilhelm-Ostwald-Grundschule wird weiter vorangetrieben. Mit einem großflächigen Spielplatz sowie einer neugestalteten Parkanlage soll sich der Stadtteil zwischen Auenpassage und den Schulen zu einem lebendigen Treffpunkt entwickeln. Grimmas größter Spielplatz kostet die Stadt 340.000 Euro. Auf den neuen Spielgeräten sollen spätestens ab Herbst Kinder herumtoben können.

Nach einer Reihe von Abbrüchen von Wohnblö­cken und der Turnhalle wurde es licht am Platz der Einheit. Auf der tristen Wüste mit maroden Betonplatten, kaputten Bänken und defekten Lampen entsteht in den kommenden Monaten ein attraktiver Spielplatz, eingebettet in Grünflächen und mit zahlreichen Sitzmöglichkeiten als Treff­punkt für Jung und Alt. Dazu sind Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm beantragt und bewilligt worden. Der erste Teil des Vorhabens zur Neugestaltung des Platzes der Einheit ist mit dem Bau des kleinen Parkplatzes östlich der Grundschule bereits realisiert. Die weitere Umgestaltung des Areals wird in drei Teile gegliedert. Unmittelbar vor der großzügigen Eingangstreppe der Grundschule, die nach der Sanierung der Schule wieder als Haupteingang fungieren soll, entsteht der Vorplatz. Dieser dient später vor allem als Aufenthaltsfläche für Kinder nach Schulschluss und Außenanlage der Grundschule. Bunte Zahlen und Buchstaben lockern die hellen Plattenbänder und Sitzwürfel auf. Mit Sträuchern und einer Zierkirschenreihe kehrt Grün ein. Der Böschungsbereich in Richtung Westen wird künftig - anstelle von zwei Treppenanlagen - nur noch durch eine zentrale Freitreppe erschlossen, welche an den existierenden, fortzusetzenden Fußweg von der Straße „Am Holzwinkel“ anschließt. Am Wall entstehen Sitzgelegenheiten in Form von Traversen mit Überblick über die gesamte Vorplatzsituation. Die Sitzreihen können später als „Zuschauertribüne“ für mögliche Veranstaltungen der Schule genutzt werden. Die bestehende Ligu­sterhecke bleibt weitgehend erhalten.

Spielplatz unter „Schirmherrschaft“ von Wilhelm Ostwald

Herzstück ist der mit Kastanien, Birken, Robinien, Roteichen, Blutjohannisbeeren, Jasmin sowie Haselnuss umpflanzte Spielbereich. Ein kleiner Rodelhügel und die westliche Böschung umrahmen den Spielplatz. So wird dieser als geschlossene Raumsituation aufgefasst. Die großzügige Bepflanzung dient der Lärmminderung. Das Plattenband, das von der Freitreppe an der Schule ausgeht, nimmt im Bereich des Spielplatzes eine Sandfläche für Kleinkinder auf. Im Norden wird das Band durch eine Sitzstufe aus Beton- Elementen abgeschlossen, die zugleich zu dem langgestreckten Hügel überleitet. Die benachbarte Sitzmauer wird mit Holzauflagen belegt. Unter den Bäumen sind Bänke zum bequemen Sitzen eingeordnet, jeweils kombiniert mit Papierkörben. Der Spielbereich wird auf Kinder der Altersgruppe von vier bis zwölf Jahre ausgerichtet. Als Spielgeräte kommen Sonderanfertigungen der Firma Ziegler Spielplätze von A bis Z zum Einsatz, aus denen eine zusammenhängende Spiellandschaft zu kombinieren ist. Das Werk Wilhelm Ostwalds wird dabei als Ideengeber der Spiellandschaft genutzt. Das Zentrum der Spielkombination bildet ein Spielturm. Über dessen Podeste können ein Sprossenaufstieg, ein Kletternetz, eine Kletterwand sowie eine Rutsche mit Welle erreicht werden. Die Zwischenpodeste sind durch Leitern miteinander verbunden. Eine Dschungelbrücke mit Netzgeländer leitet zu einem kleineren Fünfeck­turm mit Zeltdach über. Von hier aus wird eine weitere Rutsche erreicht. Ein Podest ohne Dach ist mit einer Strickleiter und einer dritten Rutsche für Kleinkinder kombiniert. Drei Seilbrücken, ein Flächennetz, ein Balanciertau, eine Sprossenwand und fünf Hangelseile sind zwischen Robini­enstämmen befestigt. Drei Reckstangen, eine Doppelschaukel und eine Nestschaukel stehen den Kindern in unterschiedliche Höhen zur Verfügung. Desweiteren wird eine Doppelwippe einen Platz finden. Für Kleinkinder werden ein Schneckenzug und zwei Federtiere zur Verfügung stehen. Die Elemente Balanciertau, Hangelstrecke, Balancierbalken, Kletterstämme, Stelzen, „verwobene Seile“ und „Seil-Balancierleiter“ werden ebenso wie ein Klettertipi in den Hügel integriert.

Grimma will Energiesparkommune werden

Energiepolitisches Arbeitsprogramm 2011-2013 vom Stadtrat verabschiedet. Steigende Energiekosten stellen auch in Grimma eine zunehmende Belastung des öffentlichen Haushaltes dar. Beim Energiesparen und dem Klimaschutz geht es nicht mehr um das Ob, sondern das Wie, Energie und Kosten gespart werden können und ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden kann. Der Stadtrat hat nun ein energiepolitisches Arbeitsprogramm verabschiedet, dabei sollen verstärkt verschiedene Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen aktiv umgesetzt werden. Das Maßnahmenprogramm dient als Leitfaden für Energie- und Klimapolitische Entscheidungen mit konkreten Maßnahmen zur Einsparung von Energie und Minimierung des Klimakillers Kohlenstoffdioxid.

Beispielhaft für die Reduktion des Energieverbrauchs der Stadt sind dabei die derzeitigen konsequenten Umstellungen auf energiesparende Straßenbeleuchtungen. Ausgeklügelte betriebliche Energiemanagements und die Verbesserung der Wärmedämmung durch stetige energetische Sanierungen öffentlicher Gebäude sollen bis zu 30 Prozent der Energiekosten einsparen. Dabei spielt die Umstellung auf energieeffiziente Heizungs- und Kühltechnik eine große Rolle. Aber auch Umweltschutzmaßnahmen wie die Umstellung auf Ökostrom, eine gezielte Bauleitplanung zur Ausweisung für Wind- und Solarparks oder ein verbessertes Radwegsystem gehören zum Maßnahmenprogramm. Mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit sollen dabei der Fortschritt der Einzelmaßnahmen dokumentiert und das allgemeine Bewusstsein der Bürger zum persönlichen Klimaschutz gestärkt werden.

Die Handlungsgrundlage ist ein wichtiger Teil im laufenden Zertifizierungsverfahren European Energy Award, an dem die Stadt Grimma teilnimmt.

Zu Pfingsten nach Höfgen und Umgebung

Wer zu Pfingsten an die Mulde bei Höfgen fährt, sollte sich ein paar Termine vormerken. Im Ortsteil Kaditzsch ist in der Studiogalerie der Denkmalschmiede Höfgen die Ausstellung Fliegende Fische“ mit Kinderbuchillustrationen von Sylvia Graupner und Jusche Fret zu sehen (Pfingsten täglich von 11 bis 17 Uhr). Eine Führung durch „Haus, Hof und Galerie“ informiert über die Geschichte sowie aktuelle Projekte der Kultureinrichtung, Beginn: Samstag, 15 Uhr.

Pfingstsonntag veranstaltet die Denkmalschmiede Höfgen in Kooperation mit zahlreichen Partnern die Aufführung der Kammeroper „Katharina von Bora“ in der Klosterruine Nimbschen mit der Sächsischen Bläserphilhamonie, den Hallender Madrigalisten sowie namhaften Solisten. Moderiert von Günter Schoßböck, wird die Erstaufführung am Originalschauplatz mit einer Lichtkunstinszenierung von Günter Ries umrahmt. Beginn: 21 Uhr, Einlass ab 19 Uhr.

Pfingstmontag, zum Deutschen Mühlentag sind 15.00 Uhr im Museum Schiffmühle in Höfgen alle Intressierten herzlich eingeladen zu einem Vortrag mit Uwe Andrich zur Geschichte der Höfgener Schiffmühle und der mitteleuropäischen Flussschiffmühlen.

Muldental-Triathleten sichern sich Ironmanstartplatz

Während für viele unser Nachbarland Österreich zu dieser Zeit das Ziel für Urlaub und Erholung ist, reisten 3 Muldental-Triathleten zu einer beschwerlichen Mission in die Alpenrepublick.

Frank Schützenberger, Dennis Thaßler und Michael Richter standen in den Meldelisten des Halfironman in Sankt Pölden. Mit einer Anreise 2 Tage vor dem großen Event, war es auch kein Kurztrip. Das Einchecken, der Besuch der Triathlonmesse und die Vorbereitung 2 Tage zuvor dienten auch zur Steigerung des Wettkampffiebers. Dabei war es weniger nötig, denn die Berge umher und die zu erwartende Hitzeschlacht trotzen reichlich Respekt ab.

Neuland war für die Muldentaler auch der Schwimmstart. Es gibt nicht viele Triathlonwettkämpfe, bei denen denen der Start mit deine Sprung vom Steg beginnt. Bei einem großen Starterpulk ist es wichtig, schnell aus der Masse in ruhiges „Fahrwasser“ zu kommen. Auf einer zum Teil gesperrten Autobahn ging es mit 2 beachtlichen Anstiegen über 90km. Idyllisch verlief dann die 20 km Laufstrecke am Ufer der Donau. 6 mal liefen die Athleten dabei an der Zielarena vorbei und konnten die Begeisterung und die Anfeuerung mit auf die beschwerlichen Laufkilometer nehmen.

Michael Richter legte mit 5:30 Stunden die schnellste Zeit der Muldental-Triathleten vor. Dennis Thaßler und Frank Schützenberger benötigten 5:49 bzw. 6:27 Stunden. Mit dem erfolgreichen Finish sicherten sich die 3 ein Voranmelderecht auf den Ironman Austria im nächsten Jahr. Dann ist jedoch mit 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen die doppelte Distanz von diesem Wettkampf zu absolvieren.

Lesen Sie hier den Live-Bericht der Sportler:

Hallo Matthias,

wir sind zu viert am Freitag los mit einem Wohnmobil und 1 Zelt, Hinweg durch die Tchech. Republik. Die Fahrt war schon entsprechend lustig. Abends dann gegrillt und am nächsten Tag die Messe besucht und die Startunterlagen geholt sowie die 3 Beutel gepackt und Bikes eingecheckt.

Dann ging das Lampenfieber los, abends gab`s dann Nudeln (Chefkoch Volker). Sonntagfrüh Start der Profis angeschaut, vom Steg reingesprungen. Wir 3 dann in Wellen vom Wasser aus gestartet.

Sehr gute Bedingungen, in 2 Seen geschwommen mit Landgang. Bikestrecke schnell. 1 90-er Runde, Sensationell einmalig: teilweise auf gesperrter Autobahn " geflogen ", allerdings 2 üble Berge. Alles eine super idyllische Strecke an der Donau entlang großteils.

Laufstrecke als Pendelstrecke 2 Runden mit 6 x durchlaufen der Zielarena. Alles in allem eine ziemliche Hitzeschlacht beim Laufen. Dann alles abends abgebaut und eingepackt und über Bayern die Autobahn zurück. Ich war 1.00 zuhause.

Grund für St.Pölten: die Starter haben einen Code bekommen mit Voranmelderecht für den IM Austria 2012 in Klagenfurt (da kommt man ja sonst nur schwer einen Startplatz).