Schiffsmühle Höfgen holt Rückenwind ins Muldental

e-BikesAb dem Pfingstwochenende garantiert Ihnen die Schiffsmühle Höfgen ständig Rückenwind im Muldental. Erleben Sie die Einzigartigkeit unserer Landschaft ganz entspannt auf einem e-Bike. In Kooperation mit dem e-motion Premium-Shop Leipzig bietet Ihnen die Schiffsmühle Höfgen dieses Fahrerlebnis der besonderen Art. Im Rahmen des Pfingstfestes an der Schiffsmühle haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich selbst kostenlos einen Eindruck zu erfahren. Vor Ort erhalten Sie interessante Tourenvorschläge, die allen Ansprüchen gerecht werden. Selbstverständlich steht Ihnen auch das erforderliche Kartenmaterial zur Verfügung.

110609_streetstepper_kleinAls zusätzliches Highlight bietet Ihnen der e-motion Premium-Shop Leipzig am Pfingstmontag an, Streetstepper kostenlos auszuprobieren. Mit diesem neuen Trendsport verlagern Sie das Fitnessstudio in die Natur. Streetstepper fahren ist leicht zu lernen, gesund und macht einfach Spaß.

Der Grimmaer Dorffestsommer 2011

Indianerspektakel

Neu-Neunitz. Bald werden die ersten Tipis im Reservat der Bison-Farm in Neu-Neunitz aufgestellt. Zu Pfingsten, am 11. und 12. Juni, steigt hier das zehnte PowWow. Das vom Verein „Freunde der Crow-Agency“ initiierte Indianerspektakel findet an beiden Tagen jeweils ab 14 Uhr statt. Willkommen sind alle Freunde der Indianistik sowie Neugierige, denen sich die einmalige Gelegenheit bietet, mit der Kultur nordamerikanischer Indianer auf Augenhöhe Tuchfühlung aufzunehmen. www.grimma-powwow.de.

100 Jahre und voll in Feierstimmung

Kleinbardau. Die Freiwillige Feuerwehr Kleinbardau begeht ihren 100. Jahrestag. Und das wird ein ganzes Wochenende, vom 17. bis 19. Juni groß an der Parthe gefeiert. Am Freitag bildet das Damenvolleyballturnier zwischen Glasten und Kleinbardau auf dem Sportplatz den Auftakt. Am Abend freut man sich im Festzelt auf viele tanzwütige Besucher. Am Sonnabendvormittag, zur Rallye der Jugend-Feuerwehren, flitzen elf Mannschaften quer durch den Ort. Von 12.00 Uhr bis in die Abendstunde wird auf dem Sportplatz gepritscht. Am Abend, ab 20.00 Uhr, rocken die Jungs der Band Schwarz Kittel Five „SK5“ das große Festzelt. Die Feuerwehren Kleinbardau und Großbardau zeigen am Sonntagvormittag, ab 10.00 Uhr, wie die Freiwilligen Kameraden im Ernstfall einen Einsatz absolvieren. Und um 10.30 Uhr öffnet das Festzelt. Die Original Lauterbacher Dorfmusikanten laden zum Frühshoppen bei Musik. Um 13.00 Uhr zieht der Feuerwehr-Festumzug durch die Straßen. Das Jugendblasorchester Grimma e.V. krönt das Festwochenende mit einem Konzert um 16.00 Uhr. www.feuerwehr-kleinbardau.de

Rassekaninchen, Traktoren und Wettmelken

Pöhsig. Am Sonnabend, dem 18. Juni ab 12.00 Uhr, werden alle Landverpächter und Gäste zum Hoffest nach Pöhsig eingeladen. Auf dem Hof der Ragewitzer Agrarproduktion GmbH & Co. KG gibt der Betrieb Einblicke in die Arbeit des Unternehmens und stellt die Vielfalt der modernen Landwirtschaft vor. Maschinenausstellung, Anlagebesichtigung und Rundfahrten gehören ebenso zum Programm, wie verschiedene Darbietungen kultureller und sportlicher Art. Die Geschicklichkeit kann man beim Wettmelken testen. Weiterhin präsentiert sich der Verein der Rassekaninchenzüchter Böhlen mit dem Verkauf von Jungtieren. Für das leibliche Wohl wird mit deftigen Speisen und durstlöschenden Getränken ausreichend gesorgt. Die Geschäftsleitung und die Mitarbeiter der Ragewitzer Agrarproduktion GmbH & Co. KG freuen sich auf zahlreiche Gäste. Herzlich willkommen sind die Mitarbeiter, alle interessierten Bürger, Nachbarn und ehemalige Kollegen, die sich über die Vielfalt der modernen Landwirtschaft informieren wollen.

Säbelzahn und Steinzeitwahn

Bahren. Zurück in die Steinzeit. Am 24. und 25. Juni wird in Bahren ein urzeitliches Dorffest gefeiert. Und wie es für die Organisatoren des Heimatvereines „Zur Prinzengrotte“ e.V. üblich ist, steht die Fete in jedem Jahr unter einem anderen Motto. Diesmal steppt das Mammut, Barney Geröllheimer lädt zur Kinderspielstunde und im Steinzeitquiz muss man sich für Agah, Begah oder Cegah entscheiden. Am Freitag startet die Steinzeitparty um 19.00 Uhr. DJ Maik „Neandertal“ sorgt für den gehörigen Groove, bevor es um die Wahl des Bahrener Super-Talentes geht. Am Sonnabend wird das Fest ab 13.00 Uhr durch die Begrüßung von „Acke Feuerstein“ fortgesetzt. Dann stimmen der Spielmannszug Dürrweitzschen und die Brinniser Funkengarde auf den Nachmittag ein. Der Dürrweitzschener Carneval Club lässt das Mammut tanzen und die Diskothek „Team 74“ lädt ab 19.00 Uhr zum Tanz. Der krönende Abschluss ist die Feuer- und Lichtshow „Projekt Fire“ um 22.30 Uhr. Links und rechts der Veranstaltungen gibt es Felsentalrennen, Steinzeitprüfungen, Bastelangebote, Hüpfburg, Tombola, einen Porträtzeichner und allerlei Leckeres, ob heiß oder eiskalt. www.bahren.de.

Im Zeichen der Linde

Leipnitz. Und so schön blüht die Linde. Die wundervolle Zeit um die Sommersonnenwende und den Johannistag wird in Leipnitz traditionell mit dem Lindenfest gefeiert. Für Sonnabend, dem 25. Juni lädt der LVL-Lindenverein Leipnitz e.V. unter die Linde an der Kirche und in den Lindenkeller ein. Zu den Höhepunkten zählt die Johannisfeier auf dem Friedhof ab 15.00 Uhr. Ab 16.00 Uhr wird Kaffee und Kuchen im Lindenkeller gereicht. Das Konzert des Lindenchores beginnt ab 17.00 Uhr in der Kirche und ab 18.30 Uhr wird zur „Nonsens-Olympiade“ geladen. Am Abend, um 20.30 Uhr beginnt die Leipnitzer Playback-Show mit neuen Raffinessen. Musikalisch umrahmt und in Schwung gebracht wird das Ganze von der Disco „FUN-SOUND“ aus Meißen, natürlich mit Bier vom Fass und Leckerbissen aus Pfanne und Grill.

Zusammenhalt für Geselligkeit

Fremdiswalde. Zum Dorf- und Familienfest in Fremdiswalde packt das ganze Dorf mit an. Die Feuerwehr, der Sportverein, der Jugendclub, die Alttechnikfreunde und der Heimatverein sitzen gemeinsam im Boot, um für Sonnabend, dem 25. Juni ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. Nach der Eröffnung um 13.30 Uhr stimmen die Jagdhornbläser auf das Fest ein. Eine kleine Show des Kindergartens und der „Fremdiswalder Schulkinder“ sowie eine Modenschau folgen. Die Alttechnikfreunde haben sich eine Überraschung ausgedacht und ab 19.30 Uhr wird zum Tanz mit der Wolkser-Phon-Disco geladen. Samba im Dorf der Sinne Höfgen. Das 16. Sommerfest im AWO-Wohnheim findet am Sonnabend, 02. Juli ab 13.00 Uhr statt. Hofcafé, Holzkohlegrill, Tombolaverkauf oder Flohmarktstände säumen das Gelände des Wohnheimes. Die Leipziger Sambaschule ist zu Gast und Rundfahrten mit dem Kremser oder einem Truck werden angeboten. Das Jugendblasorchester Grimma e.V. umrahmt den Nachmittag mit viel Musik. www.fv-hoefgen.de.

Großbothener nehmen es sportlich

Großbothen. Am Sonnabend, dem 02. Juli, wird das Sportfest des Sportvereines Grün Weiß Großbothen mit Kaffee und Kuchen in einer gemütlichen Runde gegen 4.00 Uhr eingeläutet. Das eigentliche „Kräftemessen“ beginnt im Anschluss auf dem Sportplatz am Rotsteg. Verschiedene Wettkämpfe, unter anderem Fußball, führen durch den Nachmittag. Am Abend findet ein Beachvolleyballturnier statt. Parallel läuft Musik für Jung und Alt im Partyzelt und am Cocktailstand. Für das leibliche Wohl ist in jeglicher Hinsicht gesorgt. Der Sonntag, 03. Juli, bringt Spiel und Spaß für die Jüngsten. Verschiedenste Veranstaltungen ermöglichen ein buntes Rahmenprogramm für einen abwechslungsreichen Sonntag und zudem können die Gäste bei einem Frühshoppen dem bunten Treiben lauschen.

Tanz an der Mulde

Dorna. Sommerlicher Reigen und gemütliches Miteinander auf den Muldewiesen: Dorna lädt am 02. Juli zum Mitfeiern ein. Hüpfburg und Festzelt werden dann direkt am Muldentalbahn-Radweg platziert. Ab 4.00 Uhr beginnt die Sause im 100- Seelen-Dorf mit Musik der Thümmlitzwaldener Spielleute und einem Plausch bei Kaffee und Kuchen. Für Kinder gibt es am Tag jede Menge Spiele, Schminken und später Knüppelkuchen an der Feuerschale. Sportlich geht es mit den Kunstradfahrern aus Nerchau zu. Und am Abend wird es lustig, dann wird sächsischer Humor Nonstop und Discomusik geboten. Die Dornaer laden schon heute alle dazu ein.

Theater ums Froschquaken

Haubitz. Am Sonnabend, dem 02. Juli, geben in Haubitz die Frösche den Ton an. Wenn ab 4.00 Uhr die Wermsdorfer Blasmusikanten zum Marsch blasen, beginnt das 11. Haubitzer Froschquakenfest mit jeder Menge Theater. Besonders die Kinder des Ortes haben sich gut auf das Dorffest vorbereitet. Denn die Kleinsten aus der „Krümelburg“ erobern die große Bühne. Im Anschluss führen die größeren Dorfkinder das Stück „Die Vogelhochzeit“ auf. Immer mit von der Partie: Coco die Überraschungsmaus. Das Dorftheater reist mit den Zuschauern um den halben Erdball. Die Darsteller veranschaulichen das Bühnenwerk „Die halbe Welt stellt sich vor“. Am Abend wird zur Musik des Teams 74 getanzt. Das Froschquakteam freut sich auf zahlreiche Gäste und sorgt für die umfassende Verpflegung.

Jede Menge Spaß in Beiersdorf

Beiersdorf. Auf dem Beiersdorfer Sportplatz rollt der Ball zum Dorffest am Sonnabend, 02. Juli. Los geht es 09.30 Uhr, mit einem Fußballturnier. Kinderfußball, Galgenkegeln, Ponyreiten und einem Programm der Judokas bestimmen ab 4.00 Uhr den Nachmittag. Dann spielen auch die Schalmeienkapelle und der Kindergarten „Schmetterling“ zeigt ein kleines Programm. Am Abend legt die Disco Reflex tanzbare Musik auf. Zudem wird eine Ausstellung über Modellflugzeuge zu sehen sein.

Historische Spurensuche mit Hebamme Marthe - rund um die Schlossanlage Döben

Ein neuer literarischer Rundgang durch das tausendjährige Döben führt Historienfans zu den Originalschauplätzen die der Romanvorlage über die Hebamme Marthe dienten. Die Erfolgsautorin, Sabine Ebert, recherchierte in Döben für ihre authentische, vierbändige Sachsen-Saga. Die eineinhalbstündige Geschichtsstunde über Fürsten, Kaiser und Grafen, die ab Juni angeboten wird, führt auf den Resten des Döbener Schlosses entlang und gibt spannende Hintergrundinformationen über den geschichtsträchtigen Ort preis. Die Hebamme Marthe wird dabei im historischen Gewand von Gästeführerin Heike Raubold verkörpert.

Die Handlung der historischen Hebammen-Romane vollzieht sich vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung zwischen Kaiser Friedrich Barbarossa, den sächsischen Fürsten und Herzog Heinrich dem Löwen, bis zum Ende des 12.Jahrhunderts. Eine interessante historische Episode fand ganz in der Nähe von Grimma statt: 1188 wurde der Meißner Markgraf Otto der Reiche von seinem Sohn Albrecht auf der Burg Döben gefangen gesetzt und musste später auf Befehl Friedrich Barbarossas wieder frei gelassen werden.

Die Führung ist für Gruppen bis zu 30 Personen und kostet 45 Euro. Die Buchung nimmt die Stadtinformation Grimma im Markt 16, 04668 Grimma unter der Telefonnummer 03437/ 98 58 285 oder per email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegen.

Meisterschaftsstrecke für Triathlon in Grimma freigegeben

Die Deutsche Triathlon Union e.V. (DTU), der Spitzenfachverband des deutschen Triathlonsports, hat die Wettkampfstrecke der diesjährigen Deutschen Meisterschaft in Grimma getestet und für gut befunden. Untersucht wurden die 750 Meter betragende Schwimmstrecke, die rund sieben Kilometer Radparcours und die anderthalb Kilometer lange Laufrunde. „Die Strecke ist technisch sehr anspruchsvoll, erfüllt aber alle Sicherheitsstandards. Ich hatte nichts zu beanstanden“, urteilt Jan Philipp Krawczyk, technischer Delegierter der DTU und verantwortlich für die Streckenabnahme.

Auch Matthias Vogel, sportlicher Leiter der Grimmaer Meisterschaft, zeigt sich mit dem Ergebnis der Inspektion zufrieden: „Wir haben die Strecke des Muldental-Triathlons in den vergangenen Jahren immer attraktiver und sicherer gemacht. Insofern hatten wir grünes Licht erwartet und freuen uns über das positive Fazit“, resümiert Vogel. Änderungen wurden mit Ausnahme ergänzender Strohballen und Absperrgitter auf der Radstrecke nicht gefordert. Allein der Wasser-stand der Mulde macht geringfügige Änderungen auf der Schwimm-strecke notwendig. „Wir haben schon immer mit dem flachen Wasser auf der flußaufwärtigen Seite am Stadtwald zu kämpfen. In diesem Jahr ist der Wasserstand noch niedriger, so dass wir den Schwimmstart in tieferes Wasser verlegen werden“, blickt Matthias Vogel voraus.

Einen letzen Test muss die Schwimmstrecke noch kurz vor den Wettkampftagen am 27. und 28. August mit dem traditionellen Wasserqualitätstest durch das Gesundheitsamt bestehen. Dieser ergab in den vergangenen Jahren jedoch immer eine positive Bewertung.


Über die Deutschen Triathlon Meisterschaften

Die Deutschen Triathlon Meisterschaften sind seit ihrer Premiere 1984 in Immenstadt die nationalen Spitzenwettkämpfe im Triathlon. Sie werden im Jahresturnus ausgetragen und finden 2011 erstmals in Sachsen statt. Integriert in den Muldental-Triathlon starten die Sportler der Elite und U23 auf der Sprintdistanz. Hierbei müssen sowohl Spitzensportler als auch Freizeitathleten 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad und 5 Kilometer Lauf absolvieren.

Über den Muldental-Triathlon

Der Muldental-Triathlon ist ein City-Triathlon, der jährlich in der sächsischen Stadt Grimma stattfindet. Das Besondere ist der kompakte Stadtkurs. Nach dem Schwimmen in der Mulde erwartet die Athleten ein anspruchsvoller und selektiver Radkurs sowie eine Laufstrecke durch die malerische Altstadt. Bei dem Wettkampf, der 2003 erstmalig veranstaltet wurde und am 27./28. August 2011 zum achten Mal ausgetragen wird, messen sich die Sächsischen Meister, die Profis der 2. Bundesliga Nord, sowie eine Vielzahl von Hobbyathleten und Jedermannstaffeln. Flankiert wird der Triathlon durch den enviaM KidsCup, einen Duathlon für Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren.

Über den Veranstalter

Muldental-Triathlon e.V. ist der sportlich verantwortliche Veranstalter des Muldental-Triathlons. Er wird vertreten durch den Vorsitzenden Matthias Vogel. Seit 2004 kooperiert der Grimmaer Verein mit der Agentur Sports Live Bischoff und ihrem Inhaber Hans-Peter Bischoff, der die Gesamtleitung des Triathlons innehat. Der Spezialist für Veranstaltungsmarketing und Vereinsconsulting verfügt als Ausrichter mitteldeutscher Wettkämpfe wie des Köstritzer Werfertages oder des Schönebecker SoleCups über weitreichende Erfahrungen in der Vorbereitung und Durchführung hochkarätiger Sportevents.

Ausbau der Bundestraße 107 in Großbothen beginnt

Der Ausbau der Bundesstraße 107 durch Großbothen beginnt am 06. Juni. Ab Montag ist die Grimmaer Straße ab der Zufahrt vom Bahnhof bis zur Kreuzung Hauptstraße und Rotsteg voll gesperrt. Die Kommunalen Wasserwerke Grimma-Geithain GmbH beabsichtigen die Neuverlegung von etwa 1 900 Meter Schmutz- und Regenwasserleitungen einschließlich der Errichtung eines Abwasserpumpwerkes nördlich der Einmündung Zum Bahnhof sowie die Verlegung einer Abwasserdruckleitung.

Wie Frank Mundry von der Straßenverkehrsbehörde der Stadtverwaltung mitteilte, soll der erste Bauabschnitt bis Ende August abgeschlossen sein. Der Ausbau der zweiten Teilstrecke vom Ortsausgang nach Colditz bis zur Einmündung der Straße Zum Bahnhof ist für den Zeitraum September bis Ende des Jahres vorgesehen.

„Die Baumaßnahme wird in Absprache mit den anliegenden Dienstleistern und Firmen realisiert. Die Erreichbarkeit der Anlieger ist zum größten Teil gegeben“, so Olaf Starke der OEWA Wasser und Abwasser GmbH im Namen der kommunalen Wasserwerke. Die Kosten belaufen sich auf einer knappen halben Million. Eine ausgeschilderte Umleitung führt über Bad Lausick.

Die grundhafte Erneuerung soll im Frühjahr 2012 durch das Straßenbauamt Leipzig erfolgen. Dabei verschwindet das Kleinkopfsteinpflaster auf der Gesamtlänge von 900 Metern und wird gegen eine Lärm mindernde Asphaltdeckschicht ausgetauscht. Dies soll insbesondere in den Bereichen, an denen die Pflasterdeckschicht schadhaft ist, zu einer deutlichen Reduzierung der Lärmemissionen führen. Darüber hinaus werden beidseitig der Fahrbahn Gehwege angelegt und erneuert. In Fahrtrichtung Grimma ist der Gehweg mit der Option „Radfahrer frei“ versehen. In Höhe des ehemaligen Schamottewerkes werden drei Längsparkplätze errichtet. Der derzeit unübersichtliche Knotenpunktbereich B 107 / Hauptstraße / Rotsteg wird durch eine Kombination von einem Fußgängerüberweg mit einer Querungshilfe und der Anpassung der Ausrundungsradien an die Schleppkurven eines 3-achsigen Müllfahrzeuges optimiert. Dies trägt in erster Linie zur Erhöhung der Sicherheit des Fußgängerverkehrs bei, der sich auf der Colditzer Landstraße vor allem zwischen den östlich und westlich liegenden Wohn- und Geschäftsbereichen vollzieht.

Feuerwerksverbot in Nähe von Störchen

Der Weißstorch gehörte einst zu den weit verbreiteten Brutvögeln in unseren Dörfern. Heute ist der Bestand stark zurück gegangen. Die Ursachen für den Rückgang sind verschiedener Natur: Stromschlag, sich rapide verschlechternde Ernährungsbedingungen oder die Zersiedlung der Landschaft. In Sachsen leben zur Zeit etwa 400 Horstpaare. Ein Paar hat in diesem Jahr auch im Grimmaer Ortsteil Beiersdorf sein Sommerquartier aufgeschlagen.

In den letzten Jahren ist der zunehmende Trend zu beobachten, bei verschiedenen Anlässen Feuerwerke abzubrennen. Gemeint sind nicht nur Höhenfeuerwerke, sondern auch kleine Feuerwerke, die z.B. bei Familienfeiern veranstaltet werden. Diese können in der Nähe von besetzten Storchenhorsten eine verheerende Auswirkung haben. Insbesondere die Knalleffekte und hoch steigende Raketen führen dazu, dass die Altvögel panikartig die Horste verlassen. Die Eier oder Jungvögel kühlen aus, verhungern oder werden von Greifvögeln geschlagen. Schon allein aus dem Grund, dass Störche in der regionalen Kultur eine große Rolle spielen, sollte Alles getan werden, diese Vögel zu schützen und auf das Abbrennen von Feuerwerken in der Nähe von Storchenhorsten während der Brutzeit und Aufzuchtzeit der Jungen zu verzichten. Sollte es dennoch ohne ein Feuerwerk nicht gehen, ist je nach Intensität des Feuerwerks ein Mindestab¬stand von 500 m zum besetzten Storchenhorst einzuhalten. Das Umweltamt des Landratsamtes Leipzig weist darauf hin, dass eine erhebliche Störung von Weißstörchen während der Brutzeit eine Ordnungswidrigkeit darstellt und mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro geahndet werden kann.

Lutherdekade: Grimma präsentiert sich zum Kirchentag in Dresden

Mitten auf der Prager Straße, Dresdens beliebter Fußgängerzone zwischen Altmarkt und Hauptbahnhof, wird sich der Informationsstand der Stadt Grimma zum 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag befinden. Von Donnerstag, dem 2. Juni bis Sonnabend, 4. Juni präsentiert sich hier das „Lutherforum“, eine Gemeinschaftspräsentation von Kirche, Tourismus und Kulturträgern im Rahmen der Lutherdekade 2008-2017. Am Gemeinschaftsstand des Europäischen Tourismusverbundes „Stätten der Reformation“ möchten Michaela Wächter und Thorsten Bolte vom Kulturbetrieb Grimma auf die Muldestadt Aufmerksam machen. Im Gepäck haben die Grimmaer Pauschalangebote für Kurzreisen zum Thema Katharina von Bora und Martin Luther in Grimma oder zu Paul Gerhardt und seine Schulstadt, Kartenmaterial des neuen Lutherweges durch Sachsen oder Einladungen zur Freilichtpremiere der Kammeroper „Katharina von Bora“ am Pfingstsonntag. Die Lutherstädte Augsburg, Wittenberg, Altenburg, Schmalkalden, Leipzig, Nordhausen, Torgau, Zeitz, Eisleben, Halle und Worms sowie das Sächsische Landesamt für Denkmalpflege werden am Stand vertreten sein.

Auf der benachbarten Bühne gibt es ein vielfältiges Programm mit Kabarett, Musik und Gesprächen. Dort sind unter anderem zu Gast der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, Olaf Zimmermann, der Thomanerchor, der Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes, Martin Junge, „Luther unkorrekt“ mit Okko Herlyn und das Kindermusical „Mönsch Martin!“. Zudem sind alle Besucherinnen und Besucher eingeladen, an zwei "Anschlagtüren" eigene Antworten, Statements und Thesen zu Fragen wie "Was feiern wir 2017?" oder auch "Was bedeutet mir Martin Luther?" anzuschlagen.

Verkehrsverbindungen des Stadtverkehrs Grimma

Mit der seit Jahren bereits umgesetzten Vertaktung der Linien des Stadtverkehrs entstanden für die Anwohner von Grimma eine Vielzahl von neuen Anschlüssen und Verbindungen innerhalb der Stadt. Hinzu kommt, dass durch den Stadtverkehr auch Anschlüsse zu den Buslinien in die Region hergestellt sind.

Die Stadtlinie A fährt die Stadtteile: Grimma-Süd, die Innenstadt, Hohnstädt, die Gerichtswiesen und den Oberen Bahnhof an und es gibt die Stadtlinie B, die Grimma-West und das Stadtzentrum erschließt.

Die Linie A verkehrt von Montag bis Freitag in der Hauptverkehrszeit von 05.20 bis 18.20 Uhr im Halbstundentakt - mit einer Pause zwischen 09.50 Uhr und 11.50 Uhr. Die Fahrzeiten sind auf den Takt der Bahn mit Anschluss zu den Zügen am Bahnhof aus und in Richtung Leipzig ausgerichtet. Stündlich ist am Nicolaiplatz ein Anschluss an die Linie B von und nach Grimma-West gegeben. Die Linie B verkehrt ebenfalls von Montag bis Freitag in der Zeit von 5.05 Uhr bis 18.30 Uhr. Die Fahrzeiten der Linie B sind so ausgerichtet, dass am Nicolaiplatz ein Übergang zur Linie A in Richtung Süd, Bahnhof und den Gerichtswiesen bzw. nach Hohnstädt vorhanden ist. Wichtig bei der Erstellung war es vor allem, die Wohngebiete direkter zu erschließen. In diesem Zusammenhang wurden mehrere neue Haltestellen eingerichtet. Damit ist insgesamt ein verbessertes Verkehrsangebot vorhanden.

Auf Grund des geltenden MDV-Tarifs ist es für die Fahrgäste möglich, bereits beim Einsteigen in den Stadtbus eine Fahrkarte direkt bis zum Reiseziel zu lösen, wenn dies innerhalb des MDV - Gebietes liegt.

Jeden Sonnabend: Führung durch die Altstadt Grimmas

Grimmas historische Altstadt ist voller sehenswerter Winkel, spannender Geschichten und beeindruckender Architektur. Wer die romantische Muldestadt und ihre Geschichte hautnah erleben möchte, nimmt am besten an einer der wöchentlichen Gästeführungen teil: Ab Juni heißt es jeden Sonnabend um 14.00 Uhr „Geschichten einer 800jährigen“. Erster Termin ist der 04. Juni. Jede Woche in den Sommermonaten empfängt ein anderer Stadtführer die Gruppen in der Stadtinformation, Markt 16. Die Führung kostet vier Euro pro Person.

Ob Besucher oder Neubürger, für Einzelpersonen und Familien besteht hier Gelegenheit, Grimma und seine Zeitzeugen zu entdecken. „Beim Spaziergang vorbei an Rathaus, Schloss, Landesschule oder Frauen- und Klosterkirche erfahren Besucher Vielfältiges über Vergangenheit, aber auch über die Zukunft unserer Stadt“, so Bettina Holfter vom Kulturbetrieb Grimma. Der einstündige Rundgang soll das Interesse an der Stadt und der reizvollen Umgebung wecken. „Einblicke in die Museen, in das St. Augustin oder in das Rathaus sind nicht dabei, können aber gern individuell noch nachgeholt werden“, so Bettina Holfter. Denn über die regelmäßigen Führungstermine am Sonnabend hinaus, bietet die Stadtinformation eine breite Palette an Gruppenführungen an. Neben der Kurzvisite in „Mitteldeutschlands schönster Altstadt“ können auf Wunsch inhaltliche Schwerpunkte gelegt werden, so beispielsweise Führungen zu Persönlichkeiten, wie „Paul Gerhardt und seine Schulstadt“, „Johann Gottfried Seume und Georg Joachim Göschen und die Literaturstadt“, „Katharina von Bora, Martin Luther und die Reformation“ oder „Mori Ogai in Döben - der japanische Goethe“. Für „Entdecker" werden Führungen vom Kellerverlies bis hinauf zum Türmerstübchen im Rathaus angeboten, oder es geht mystisch und sagenhaft durch "Grimmas Unterwelt“. Außerdem begleitet das Semmelweib Gäste durch das „Dorf der Sinne – Höfgen“ und für Feinschmecker ist die „Kulinarische Stadtführung“ mit allerlei Schmackhaftem, serviert mit unterhaltsamen Informationen, ein Genuss.

Weitere Informationen und Terminabsprache für Gruppenführungen in der Stadtinformation Grimma, Markt 16, Telefon 03437/ 98 58 285 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mit steigenden Temperaturen lässt die Badesaison nicht mehr lange auf sich warten!

Schwimmen und Baden gehören zu den beliebtesten, gesundheitsfördernden Aktivitäten der Bevölkerung. Gefahren durch badewasserbedingte Infektionen sind dabei allerdings nicht auszuschließen. Eine gesundheitlich unbedenkliche und hygienisch einwandfreie Beschaffenheit ist eine wesentliche Grundforderung an Badewasser in künstlichen Schwimm- und Badebecken sowie an Wasser in natürlichen Badegewässern.

Natürliche Freibadegewässer (Badegewässer, Naturbäder) sind fließende oder stehende Binnengewässer, in denen das Baden ausdrücklich gestattet bzw. nicht untersagt ist und in denen üblicherweise eine große Anzahl von Personen badet.

Naturbäder Der Landkreis Leipzig verfügt über folgende EG-Badegewässer:

  • Albrechtshainer/Beuchaer Autobahnsee
  • Ammelshainer Autobahnsee (Moritzsee)
  • Naunhofer See (Grillensee)
  • Cospudener See
  • Markkleeberger See
  • Harthsee
  • Speicherbecken Borna
  • Kulkwitzer See

Die Anforderungen an die Qualität der Badegewässer werden in der EG-Richtlinie über die Qualität der Badegewässer (2006/7/EG) vorgegeben, die von den Mitgliedstaaten als Verwaltungsvorschrift in geltendes Recht umgesetzt wurde. Mit dieser Richtlinie soll erreicht werden, dass nicht nur ästhetische Bedürfnisse erfüllt, sondern auch Gesundheitsgefährdungen ausgeschlossen werden. Die hygienische Überwachung dieser Badegewässer erfolgt regelmäßig von Mai bis September, in Form von Ortsbesichtigung, mikrobiologischen Wasseruntersuchungen, Messung der Sichttiefe und des pH - Wertes.

Die ersten Untersuchungsergebnisse von diesem Jahr entsprachen in allen o.a. EG - Badegewässern den Anforderungen der Sächsischen Badegewässer - Verordnung vom 15.April 2008. Im Internet kann die Wasserqualität aller EG-Badegewässer Sachsens unter www.lua.sachsen.de abgerufen werden. Alle übrigen Badestellen unterliegen nicht diesem engmaschigen Untersuchungsregime. Diesbezüglich weisen wir hiermit auf die Eigenverantwortung eines jeden selbst hin. Verfügt das Gewässer über eine geringe Sichttiefe (< 1m) oder abnormale Verfärbungen (grün, braun) wird unsererseits vom Baden abgeraten. Hinweisschilder an den Badeseen sind unbedingt zu beachten.

Freibäder: Der Landkreis Leipzig verfügt über folgende Freibäder:

  • Dreibrückenbad Wurzen
  • Waldbad Colditz
  • Muldentalbad Kleinbothen
  • Waldbad Naunhof
  • Böhlitz
  • Burkartshain
  • Böhlen
  • Geithain
  • Naturbad Frohburg
  • Agrarbad Markkleeberg
  • Stadtbad Makranstädt
  • Neukieritzsch
  • Stadtbad Pegau
  • Regis Breitingen
  • Waldbad Zwenkau

Für den Gesundheitsschutz des Badegastes gelten die "Allgemeinen Anforderungen der Regeln der Technik" die in der DIN 19643 (April 1997) festgeschrieben sind. Um diese zu gewährleisten erfolgt die hygienische Überwachung der Beckenbäder im Allgemeinen ab Mai bis September einmal monatlich bzw. bei großer Hitze aller 14 Tage, in Form von Ortsbesichtigungen, Vorortmessung der Hilfsparameter wie Chlor und pH - Wert sowie mikrobiologischen und chemischen Wasseruntersuchungen.

Durch die Sicherung der Hygiene im Badebetrieb sowie ein gut aufbereitetes Badewasser können Infektionen verhindert werden. Von den Badegästen ist folgendes zu beachten:

  • Verhinderung des Einbringens von Schmutz in den Badebereich
  • Gründliche Körperreinigung (Duschen) mit Seife vor dem Baden
  • Leeren der Harnblase vor dem Baden (schätzungsweise lässt ein Badender reflektorisch bis zu 50 ml Urin).
  • Personen mit offenen Wunden, Hautinfektionen und infektiösen Erkrankungen (Durchfall) dürfen für die Dauer der Erkrankung kein Bad aufsuchen.

Das Gesundheitsamt wünscht Ihnen einen schönen Sommer und viel Spaß im kühlen Nass.

Mit der Schlange um den Hals:
Fotoshooting zur Reptilienausstellung am 2. Juni

Der Klingaer Fotograf Thomas Braun fotografiert im Rahmen der Reptilienausstellung am 2. Juni zwei Models, die sich gern mit Schlange oder Spinne ablichten lassen möchten. Das Shooting findet zwischen 14 und 16 Uhr statt. Die exotische Schau ist von 11 - 18 Uhr in der Klosterkirche zu sehen und zeigt rund 300 lebende Spinnen, Schildkröten, Echsen, Schlangen, Insekten und Amphibien.

Freikarten zu dieser Ausstellung: Verlosung