Zahl der Hochzeiten in Grimma verdoppelte sich

In Grimma gaben sich im ersten Quartal des Jahres knapp einhundert Prozent mehr Paare das Ja-Wort als im Jahr zuvor. Vom 01. Januar bis zum 30. April wurden 29 Ehen geschlossen. Im gleichen Zeitraum 2010 waren es 15 in Grimma und eine in Nerchau. „Die mit Abstand meisten Hochzeiten gab es am Markt. Aber auch im Göschenhaus, Jagdhaus Kössern, Herrenhaus Nimbschen und im Bürgerzentrum Nerchau sind Trauungen möglich“, so Standesbeamtin Maritta Recknagel. Seit gut zwei Wochen können sich Paare für den Trauungstermin 11.11.2011anmelden – das ist sechs Monate vorher möglich. „Für diesen Tag haben wir schon Anmeldungen. Bisher haben sich vier Paare den Freitag gesichert“, liest Maritta Recknagel aus dem Kalender.

Für den Weg von der Anmeldung bis zum Ja-Wort und allen wichtigen Informationen zu den notwendigen Formalitäten bietet das Standesamt einen Hochzeitsratgeber an. Die Broschüre ist in den Standesämtern in Grimma, Kössern und Nerchau erhältlich.

Die Fa. KAMI hat den 5. Grimmaer Altstadtbummel am 14.05.2011 zum Anlass genommen und hat in der Langen Straße 28 nach kurzem Leerstand ein Geschäft eröffnet. Dazu gratulierte die GRIMMAERLEBEN Marketing eG Herrn Michael Heumann recht herzlich. „Hier biete ich Produkte und Arbeiten als Raumausstatter, Maler, Bodenleger und Sonnenschutzspezialist.“ informierte Herr Michael Heumann, sowie dass Frau Karla Dittrich die Inhaberin dieses Geschäfts ist.

Er nahm auch gleich den Altstadtbummel als Anlass für ein Gespräch mit Frau Maria Friese und Frau Elke Goldmann über weitere Möglichkeiten der Belebung der sehr schönen Grimmaer Altstadt. In dieser Angelegenheit würde er sehr gern mit der Genossenschaft in Verbindung treten und Frau Maria Friese sicherte ihm den Kontakt zu. Am Ende verwies er nochmals auf seine Öffnungszeiten jeweils am Freitag 15 bis 18 Uhr und Samstag 9 bis 12 Uhr. Aber auch außerhalb dieser Zeiten steht er nach Vereinbarung zur Verfügung.

"Die Stärken unserer Stadt" Aufruf zum Fotowettbewerb – Einsendungen bis 31. Juli

Die Freiberger Freiwillige Feuerwehr „Moritz Braun“ lädt anlässlich ihres 150-jährigen Jubiläums zu einem Fotowettbewerb ein. Dieser steht unter dem Motto „Stärken unserer Stadt“ und richtet den Fokus auf das vielfältige Engagement der Bürger Freibergs. „Nehmen Sie bewusst wahr, wie viele Menschen sich in unterschiedlichen Organisationen, Verbänden und Vereinen für die Stadt und ihre Bürger einsetzen und halten Sie Momente dieser unverzichtbaren Arbeit mit Ihrer Kamera fest. Machen sich Ihr persönliches Bild vom Ehrenamt in Freiberg“, regt Jürgen Naumann, Mitglied des Festkomitees, zur Teilnahme an.

Senden Sie Ihre Fotos bis zum 31. Juli mit Ihrem Namen und Anschrift an Photo Porst Freiberg, Fischerstraße 1 in 09599 Freiberg. Mitmachen lohnt sich, es winken tolle Preise. Zu gewinnen gibt es eine Digitalkamera gesponsert von Photo Porst, einen von der SWG gestifteten Reisegutschein für zwei Erwachsene mit bis zu vier Kindern ins Tropical Island, sowie einen Reisegutschein für eine Person für zwei Übernachtungen im Feuerwehrhotel Holzhau. Die Freiberger Brauhaus GmbH stellt zudem einen Sonderpreis für einen prämierten Teilnehmer zur Verfügung: eine Ballonfahrt über das abendliche Freiberg.

Die Fotografien sollten mindestens eine Größe von 20 x 30 cm haben und mit einer Bildunterschrift versehen werden. Jeder Teilnehmer kann sich mit maximal drei Bildern oder einer Fotoserie mit bis zu fünf Aufnahmen beteiligen. Eine Jury bestehend aus Vertretern der Freiwilligen Feuerwehr, der Stadtverwaltung, Photo Porst und der SWG wird im Sommer die Preisträger ermitteln, die am 27. August zum Feuerwehrball im Tivoli gekürt werden. Einige der eingesendeten Bilder werden bei Photo Porst präsentiert und nfang Oktober im Foyer der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Mittelsachsen ausgestellt.

Radfahrer aus Grimma besuchen Partnerstadt

110527GrimmaWeingartenRad_1Am Mittwoch, den 25. Mai, besuchte eine Fahrradgruppe der Arbeiterwohlfahrt aus Grimma die Stadt Weingarten. Vor dem Rathaus wurden sie von Oberbürgermeister Markus Ewald, dem Ortsvorsitzenden der FDP Bernd Großmann und die Beauftragte für Partnerstädte Marion Erne begrüßt.

Im Rahmen ihrer Bodensee-Radtour besuchte die Behindertengruppe mit ihren Betreuern die Partnerstadt Weingarten. "Wenn man schon hier in der Nähe ist, gehört es sich die Partnerstadt von Grimma zu besuchen", meinte Betreuer Peter Hamann. Das Lager für die einwöchige Bodensee-Radtour haben die elf Radfahrer und der Fahrer des Begleitfahrzeugs Jörg Bretschneider in Allensbach aufgeschlagen. Nach dem Besuch der Insel Reichenau, stand letzten Mittwoch Weingarten auf dem Programm. Die Anfahrt verlief ganz bequem per Automobil. Nach der Begrüßung durch das Stadtoberhaupt und einer Stärkung auf dem Wochenmarkt wurde dem Fasnetsmuseum ein Besuch abgestattet. Anschließend ging es für die Radler weiter in Richtung Friedrichshafen (ca. 25 km) und falls die Kräfte es zulassen weiter nach Meersburg. Wohl ausgestattet mit kleinen Präsenten der Stadt wie Schlüsselanhängern, Kugelschreibern und natürlich einer Fahrradkarte machte sich die Truppe auf den Weg.

Seit 2002 veranstaltet das Arbeiterwohlfahrtheim aus der mittelsächsischen Stadt solche großen Radtouren wie u.a. durch das Altmühltal oder an der Donau entlang von Passau nach Wien. Dass hier der Bodensee und sein Hinterland nicht fehlen darf, ist klar. Darüber freute sich auch in Vertretung durch den Vorsitzenden Bernd Großmann der Ortsverband Weingarten der FDP, der schon seit 20 Jahren Kontakte zu dem Arbeiterwohlfahrtheim pflegt.

Foto: Rainer Beck, Text: Christina Puhan

Paul Gerhardt Gesellschaft tagt in Grimma

Am kommenden Wochenende (20.-22. Mai 2011) tagt die Paul Gerhardt Gesellschaft e.V. in Grimma – der Schulstadt des berühmten Kirchenlieddichters. Erwartet werden die rund 40 Mitglieder aus ganz Deutschland am Freitag, 20. Mai um 16.30 Uhr, im Kreismuseum in der Paul-Gerhardt-Straße 43. Am Abend, ab 19.30 Uhr eröffnet der Präsident der Gesellschaft, Dr. Christian Bunners, die öffentliche Tagung, zu der auch Interessierte eingeladen sind, im Rathausaal, Markt 27. Volker Beyrich vom Archiv der Sächsischen Fürstenschulen, stellt an diesem Abend die Geschichte der Fürsten-und Landesschule St. Augustin in Grimma vor und nimmt besonderen Bezug auf die Zeit als Paul Gerhardt in der Schule lebte und lernte. Ein Eintrittspreis wird nicht erhoben.

„Diesmal sollen in geringerem Maße wissenschaftliche Vorträge das Programm bestimmen, dafür vermehrt gemeinsames Wandeln und Schauen, Lauschen und Erleben, eine Tagung im Unterwegssein also, als Exkursion“, sagt der Präsident der Paul-Gerhardt-Gesellschaft Dr. Christian Bunners.

Nach einer Andacht am Sonnabend, 21. Mai, in der Elisabethkapelle findet die Haupttagung im Betsaal des Gymnasiums St. Augustin statt. Im Anschluss besuchen die Mitglieder die Fürstenschülerausstellung im Kreismuseum und das Kloster Nimbschen.

www.paul-gerhardt-gesellschaft.de

Programm:

Freitag, 20. Mai 2011

Ab 16.30 Uhr
Ankommen, Kaffee

17.00 Uhr
Mitgliederversammlung
(Nicht öffentlich)

18.00 Uhr
Abendessen

19.30 Uhr
Eröffnung durch den Präsidenten der Paul Gerhardt Gesellschaft, Dr. Christian Bunners

19.45 Uhr
Volker Beyrich, Grimma
Zur Geschichte der Fürsten- und Landesschule in Grimma – besonders zur Zeit Paul Gerhardts

Samstag, 21. Mai 2011

8:45 Uhr Andacht in der Elisabethkapelle
Tagungsraum: Kleiner Festsaal im Gymnasium St. Augustin, Klosterstr. 1

9:00 Uhr Professor Reinhard Düchting, Heidelberg
Zu Paul Gerhardts ‚versiculi’ – Grimma 1625

9:30 Uhr Dr. Christian Bunners, Berlin
„Lehren“ und „lernen“ in Paul Gerhardts Liedern

10.00 Uhr
Aussprache

11:00 Uhr
Besichtigung des Kreismuseums
Marita Pesenecker, Museumsleiterin

12.00 Uhr
Mittagessen im Goldenen Schiff

13.15 Uhr
Stadtführung durch Grimma

14.30 Uhr
Schifffahrt auf der Mulde zur Klosterruine Nimbschen
Besuch der Klosterruine, Lesung
Kaffee in der Klosterschänke

17.00 Uhr
Konzert in der Frauenkirche; Leipziger Platz

19:00 Uhr
Abendprogramm mit Abendessen in der Kirchengemeinde

Sonntag, d. 22. Mai 2011

10.00 Uhr
Gottesdienst in der Frauenkirche anschließend Möglichkeit zum Mittagessen

Nerchauer Schulgebäude erhält Rettungstreppe

In dieser und nächster Woche gehen die Arbeiten am ehemaligen Mittelschulgebäude im Nerchauer Wiesental weiter. Für den geplanten Umbau zu einer modernen Grundschule macht sich der Einbau eines zweiten Fluchtweges erforderlich, über den die Kinder im Gefahrenfall, etwa bei einem Brand im Haupttreppenhaus, das Gebäude aus allen Etagen zügig verlassen können. Diese Rettungstreppe, eine Stahlkonstruktion, wird derzeit an der Giebelseite in Richtung Spielplatz montiert, um so wenig wie möglich ins Sichtfeld zu rücken.

Sie kostet über 60.000 Euro und wurde noch durch die Stadt Nerchau in Auftrag gegeben, die damit bereits über 420.000 Euro in die energetische Sanierung und Modernisierung des Schulgebäudes gesteckt hat (davon 290.000 Euro Fördermittel aus dem Konjunkturpaket II). Schul- und Hochbauamt der Stadtverwaltung Grimma bemühen sich zur Zeit intensiv um weitere Fördermittel für den Innenausbau. Damit wäre dann auch die derzeitige Raumnot im Schulbetrieb beendet, die in der jetzigen Grundschule herrscht, die später den Hort beherbergen soll. Eine von der Bildungsagentur bestätigte Raumkonzeption und die Bescheinigung über den langfristigen Erhalt dieses ruhig und idyllisch gelegenen Grundschulstandorts liegen vor.

Neueröffnung Tee-Laden

110518teeladenSeit Mitte Mai 2011 hat in der Langen Straße 54 in Grimma wieder ein Tee-Laden mit der schönen Bezeichnung „sächsisch gemütlich“ geöffnet. Aus diesem Anlass gratulierte die GRIMMAERLEBEN Marketing eG Herrn Sven Hohmann recht herzlich. Nach einer kurzen Vorstellung der Genossenschaft von Frau Maria Friese informierte er darüber, dass Frau Antje Hohmann die Inhaberin des Geschäfts ist. Er erklärte mit Begeisterung die vielen leckeren Sachen, die sie im Angebot haben.

„Etwas ganz besonderes ist das neue Joghurt-Eis, das mit vielen verschiedenen Zutaten verfeinert werden kann.“ so Sven Hohmann. Natürlich stehen auch viele Tee-Sorten zur Auswahl, teilweise mit sächsischer Bezeichnung, wie Abbelsinen-Tee. Ein großer Teil des Angebotes kommt aus sächsischer Produktion, daher auch das Motto im Namen des Geschäfts. Beim Abschied bedankte er sich nochmals für die Glückwünsche.

Crossover-Festival am 27. und 28. Mai

Am letzten Mai-Wochenende (27./28. Mai) findet im so genannten Teletubbyland in der Leipziger Straße wieder das Crossover-Festival statt. Nach einem Ausfall im vergangenen Jahr geht das Festival mit neuen Ideen und bewährten Konzepten in die neunte Runde - wie immer mit freiem Eintritt.

Neu in diesem Jahr ist ein Kinder- und Familienprogramm am Samstag ab 10 Uhr. Gemeinsam mit Schulen und Kindergärten der Region wurde eine Reise durch die Kontinente der Erde organisiert, bei der die Kinder die kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhänge spielerisch entdecken können. Neben Workshops zu Kinderrechten, Graffiti, indianischem Tanz oder Didgeridoo wird es einen Streichelzoo des Tierheims und einen Slackline Park geben, sowie vieles mehr.

Auf einer großen und einer kleinen Bühne geben sich am Freitag und Samstag Künstler/innen aus Grimma, Deutschland und der Welt die Klinke in die Hand. Sieben Bands bringen am Freitag ab 19 Uhr Ska, Punk und Metal auf die Bühne. Elf Musikgruppen bieten am Samstag ab 16 Uhr auf der großen Bühne einen breiten Stilmix von Crossover und Punk über Alternative, Funk bis hin zu Balkan Beats. Auf der kleinen Bühne werden am Samstag ab 10 Uhr junge Tanzgruppen sowie Rock- und Pop-Interpret/innen ihr Können unter Beweis stellen. Neu in diesem Jahr ist ein großes Zelt, in dem parallel gefeiert wird: Am Freitag mit HipHop-Beats u.a. mit Künstler/innen aus den USA und einer Bad Taste Party, Samstag mit einer Electro-Party.

Zum umfangreichen Programm am Samstag gehören auch sportliche Wettkämpfe im Volleyball oder Streetball, der traditionelle Skate-Contest als JAM, Filmvorführungen, Workshops, Vorträge und Diskussionsforen.

Poststraße in Freiberg ist wieder befahrbar

Offizielle Freigabe erfolgt mit Frühlingsfest am 22. Mai.

Die neu gestaltete Poststraße wird am kommenden Sonntag, 22. Mai um 14 Uhr im Rahmen des Freiberger Frühlingsfestes offiziell eingeweiht. Die 170 Meter lange Straße ist künftig als Einbahnstraße stadteinwärts befahrbar. Die daraus resultierende Verkehrsberuhigung verbessert unter anderem die Wohn- und Lebensbedingungen in diesem Umfeld. Zudem beleben neue Bäume und Bänke das Straßenbild. Die Zahl der Parkplätze, die nunmehr schräg zur Fahrbahn angeordnet sind, wurde auf 28 erhöht, um die Entwicklung des Geschäftslebens vor Ort zu stärken.

Die Reduktion auf eine Einbahnstraße, die zur Umsetzung der gestalterischen Ziele notwendig war, geht mit einer Änderung des Kreuzungsbereiches der B173 einher. Der Hauptverkehr liegt bereits seit geraumer Zeit auf der „Ehernen Schlange“. Durch die geänderte Verkehrsführung wurde diese Straße im Kreuzungsbereich der B 173/ Wasserturmstraße mit einer Ampel ausgestattet.

Die Entwicklung der Poststraße zur verkehrsberuhigten Geschäftstraße war bereits seit Anfang der 1990er Jahre beabsichtigt. Die Neugestaltung war Gegenstand zahlreicher Diskussionen mit den Anwohnern. „Hinweise und Anregungen flossen letztlich vielfach in die Planung ein und dokumentieren nachhaltig das Interesse und den Gestaltungswillen der Bürgerinnen und Bürger“, hebt Holger Reuter, Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bauwesen, hervor. Die Kosten für den Neubau der Straße, der durch die VSTR GmbH Rodewisch ausgeführt wurde, belaufen sich auf 730.000 €. Die Einrichtung der Ampel für den neuen Kreuzungsbereich kostet 260.000 Euro.

Bevor die Straße nun nach rund acht Monaten Bauzeit wieder befahren und in vollem Umfang genutzt werden kann, wird sie anlässlich des Frühlingsfestes am kommenden Sonntag zur Feiermeile. Ein buntes Bühnenprogramm und die anliegenden Händler laden zum Besuch ein. Die Freigabe erfolgt um 14 Uhr im Beisein des Oberbürgermeisters Bernd-Erwin Schramm und von Vertretern des Bauunternehmens, des Ingenieurbüros und des Tiefbauamtes der Stadtverwaltung.

Neue Geschäftsräume für die Voksfürsorge in Grimma

Volksfürsorge GrimmaGlückwünsche zum Umzug vom Markt in die Lange Straße 61 überbrachte die GRIMMAERLEBEN Marketing eG Frau Katrin Koch im Volksfürsorge Beratungsbüro. Nach einer freundlichen Begrüßung erzählte sie Frau Maria Friese und Frau Elke Goldmann die Gründe des Umzugs. Mit der neuen Lage ihres Geschäftsraumes ist sie auch zufrieden. „Hier kommen doch mehr Interessierte und Kunden rein, als in das Büro auf dem Markt.“ So ihre bisherige positive Einschätzung.

An den Veranstaltungen der GRIMMAERLEBEN Marketing eG, wie z. B. dem Mittsommerfest und dem nächsten Altstadtbummel im Herbst, will sie sich gern beteiligen und eine Übermittlung der Informationen dazu ist auch schon geregelt. Zum Abschluss bedankte sie sich für die Gratulation und betonte, dass sie auf jeden Fall in Verbindung bleiben möchte.

Informationen zur GRIMMAERLEBEN Marketing eG erhalten Sie unter:
Tel.: 03437/9870-140 | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | www.grimmaerleben.de

Naturerlebnis-Wochenende in deutschen Naturparken

Am 21. und 22. Mai finden in allen 103 Naturparken Deutschlands Naturerlebnis-Wochenenden statt. Der Verein Naturpark Muldenland beteiligt sich an dieser Aktion mit zwei Wanderungen. „Wir wollen damit zeigen, dass sich das Muldenland würdig in der Riege der deutschen Naturparke ausnehmen würde“, betont Geschäftsführer Lutz Simmler. Der Verein Naturpark Muldenland tritt für die Ausweisung der Flusslandschaft der Mulde als offiziell anerkannter Naturpark ein.

Wanderung von der Hängebrücke in Grimma zur Schiffsmühle Höfgen.

21. Mai 2011, 9.30 bis ca. 14.00 Uhr
Während der Wanderung wird die Flussaue der Mulde bei Grimma näher erläutert. Dabei stehen die Prozesse der Landschaftsgenese als auch die Charakterisierung der Böden als Grundlage biologischer Vielfalt im Vordergrund. Erörtert werden auch Aspekte der Nutzung der Flussauen durch den Menschen in historischer und heutiger Zeit. Der Genuss von schönen Aussichts- und Erholungspunkten entlang des anstehenden Grimmaer Porphyrs rundet die Wanderung ab.
Begleiterin: Dr. Annett Krüger
Treffpunkt: Hängebrücke in Grimma

Mehr als lauter Bäume – der Wald.

21. Mai 2011, 14 - 16.30 Uhr
Die Exkursion führt mitten in den sagenumwobenen Thümmlitzwald! Neben der Pflanzen- und Tierwelt werden die vielfältigen und lebenswichtigen Funktionen des Waldes vorgestellt. Es wird Allgemeines zum Schichtaufbau und zur Entstehung der hiesigen Wälder vermittelt. Auch gibt es allerlei Interessantes zur Geschichte und zu Mythen rund um die Wälder Mitteleuropas zu berichten. Zudem werden alle heimischen Waldbäume sowie deren Besonderheiten vorgestellt. Auch das Holz als Rohstoff wird ein Thema sein.
Begleiterin: Franka Seidel, Naturpark Muldenland e.V.
Treffpunkt: Parkplatz Kösserner Str., erster Parkplatz links aus Richtung Kössern