Zum ersten Mal öffnet am 28. Mai die „offene Gartenpforte Muldental“

Der Ursprung dieser Idee liegt in England, wo 1827 erste Privatgärten Einblicke für Garten- und Naturliebhaber gewährten. Über die Jahrzehnte etablierte sich diese schöne Tradition immer mehr in Europa. Nun präsentieren sich Gärten aus Grimma und Umgebung in ihrer Vielfalt und in ihrer individuellen Einzigartigkeit von Zen Garten bis zum Kräuterbeet. Neben dem Sächsischen Parktraum-Garten des Göschenhauses, haben bereits Gartenfreunde aus Hohnstädt, der Karl-Marx-Straße oder aus Ammelshain zugesagt. Wer sich an der Initiative beteiligen möchte, kann sich gern bei Annett Gräske unter der Telefonnummer 03437 / 915597 noch bis Ende März melden. Über Faltblätter soll zur Aktion eingeladen werden.

"Schlauchboot ahoi" mit der Tourist-Information "Rochlitzer Muldental" am Pfingstmontag, 13. Juni 2011

Nur auf Voranmeldung! Karten gibt es ab sofort in der Tourist-Information „Rochlitzer Muldental“ im Rathaus Rochlitz oder unter Telefon 03737/783222.

Nachdem bereits am Ostermontag viele Abenteuerlustige den ersten Schlauchboottag in diesem Jahr für eine erlebnisreiche Tour nutzten, starten die beliebten Fahrten auch am Pfingstmontag wieder.

Auf dem Abschnitt zwischen Wechselburg und Rochlitz bietet sich den Mitfahrern dabei ein Flecken Landschaft, wie er aus dieser Perspektive wohl sonst nirgends zu entdecken ist. Das idyllische Grün des Wechselburger Schlossparks wechselt sich ab mit schroffen Felsen und der mächtigen Kulisse des Rochlitzer Schlosses.

Eine Tour dauert etwa 1,5 Stunden. Start ist um 9.30, 13 und 16 Uhr an der Muldenbrücke in Wechselburg.

Am Ziel können sich die Teilnehmer beim Verein für Ausdauersport mit lecker Gegrilltem stärken oder ihr Können beim Minigolf unter Beweis stellen.

Eine Schlauchbootfahrt kostet für Erwachsene 12 Euro, für Kinder bis 12 Jahre 8 Euro.

Für die Rückfahrt steht ein Bus-Shuttle zum Preis von 2,50 Euro pro Person zur Verfügung.

33. Blütenfest im Obstland - Obstland AG wird 20

In Sachsens größtem „Obstgarten“ bei Grimma wird die Blüte gefeiert. Vom 29. April bis 15. Mai laufen die Festwochen. Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten steht das 20. Firmenjubiläum der Obstland Dürrweitzschen AG am 14. und 15. Mai zum 33. Blütenfest.

Hier erhalten Besucher bei geführten Rundgängen durch den 18-kt-Kühllagerhauskomplex in Dürrweitzschen Einblicke in die Lagerung, Sortierung und Verpackung der Sachsenobst-Früchte. Zudem können die Obstanbauflächen in und um Dürrweitzschen besichtigt werden – bei einer Rundfahrt im „Obstland-Express“, mit einem „H6-Oldtimer-Bus“ oder in einem „Trabi-Cabrio“. Einen hingegen sehr luftigen

Überblick über das Obstland kann man sich bei einem Hubschrauber-Rundflug mit der „Obstland-Hummel“ verschaffen.

Umrahmt wird das Unternehmensjubiläum vom „33. Blütenfest“, das von Vereinen und Akteuren aus der Obstland-Region mitgestaltet wird. So sorgen u.a. die Jugendblasorchester aus Grimma und Döbeln, die Freiwilligen Feuerwehren aus Dürrweitzschen, Böhlen, Zschoppach und Leipnitz sowie die Martin Luther Musical Company Hartha für allerlei Unterhaltung. Ganz besondere Highlights sind das Konzert der „STERN-COMBO MEISSEN“ und ein Höhenfeuerwerk am nächtlichen Obstland-Himmel am Samstagabend sowie der Auftritt von „Frank Schöbel & Freunde“ verbunden mit einem abschließenden Tagesfeuerwerk am Sonntagnachmittag.

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Die Obstland Dürrweitzschen AG feiert 20. Geburtstag und lädt am 14. & 15. Mai 2011 Jung und Alt zum gemeinsamen Feiern ein.

Im absoluten Mittelpunkt der Feierlichkeiten um dieses Ereignis steht der „6. Tag der offenen Tür“ der Obstland Dürrweitzschen AG am 14. und 15. Mai. Hier erhalten Besucher bei geführten Rundgängen durch den 18-kt- Kühllagerhauskomplex in Dürrweitzschen Einblicke in die Lagerung, Sortierung und Verpackung der Sachsenobst- Früchte. Zudem können die Obstanbauflächen in und um Dürrweitzschen besichtigt werden – bei einer Rundfahrt im „Obstland-Express“, mit einem „H6-Oldtimer-Bus“ oder in einem „Trabi-Cabrio“. Einen hingegen sehr luftigen Überblick über das Obstland zwischen Grimma, Mutzschen, Mügeln und Leisnig kann man sich bei einem Hubschrauber-Rundflug mit der „Obstland-Hummel“ verschaffen.

Umrahmt wird das Unternehmensjubiläum vom „33. Blütenfest“, das von Vereinen und Akteuren aus der Obstland-Region mitgestaltet wird. So sorgen u.a. die Jugendblasorchester aus Grimma und Döbeln, die Freiwilligen Feuerwehren aus Dürrweitzschen, Böhlen, Zschoppach und Leipnitz sowie die Martin Luther Musical Company Hartha für allerlei Unterhaltung. Ganz besondere Highlights sind das Konzert der „STERN-COMBO MEISSEN“ und ein Höhenfeuerwerk am nächtlichen Obstland-Himmel am Samstagabend sowie der Auftritt von „Frank Schöbel & Freunde“ verbunden mit einem abschließenden Tagesfeuerwerk am Sonntagnachmittag.

Und auch für die jüngsten Besucher steht allerhand auf dem Programm. Neben Liedern, Märchen und Geschichten, die im „Obstlandia-Lauschpalast“ zu hören sind, dürfen natürlich auch Bungee-Trampolin, Riesenrutsche und Hüpfburg nicht fehlen. Zusehen und Staunen heißt es außerdem beim Akkordeonorchester und beim Auftritt des Kindertanztheaters. Mitmachen ist hingegen beim Malen, Basteln und Schminken sowie bei der MiniPlaybackShow gefragt.

Technikbegeisterte Besucher kommen dafür bei den „3. Obstland-Techniktagen“ auf ihre Kosten: Moderne und professionelle Obst- und Feldbautechnik werden dabei ebenso präsentiert wie entsprechende Maschinen und Geräte für Hobby-Gärtner. Passend dazu erweisen auch die „Polditzer Traktorfreunde“ der Moderne ihre Referenz. Am Samstagnachmittag machen sie mit ihren historischen Traktoren Halt in Dürrweitzschen – ebenso wie die „Sachsen-Triker & Biker“ mit ihren heißen Öfen, die auf ihrer Ausfahrt einen Stopp in Dürrweitzschen einlegen.

Wer es jedoch lieber sportlich mag, feuert am Samstagnachmittag die Tanzclubs und -vereine zum „8. Thümmlitzwalder Tanztreffen“ an, startet am Sonntagmorgen beim „3. Obstland-Blütenfest-Ranglistenlauf“ durch die Dürrweitzschener Obstplantagen oder fiebert an beiden Tagen beim „32. Blütenfest-Dressur-, Reit- und Springturnier“ mit den großen und kleinen Reitern aus ganz Sachsen mit. Ein weiterer sportlicher Höhepunkt ist die Zielankunft der „14. Radlertour der Muldentaler“, die am Samstagmittag in Dürrweitzschen endet.

Besuchen Sie uns, feiern Sie mit uns, schauen Sie sich um bei uns! Erleben Sie am 14. und 15 Mai 2011 in Dürrweitzschen (bei Grimma) ein großes Fest – „20 Jahre Obstland AG“!

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Sanierung der Sportstätte Hainichener Straße (Hockey- und Tennispark) abgeschlossen

Sanierung der Sportstätte Hainichener Straße (Hockey- und Tennispark) abgeschlossen Anlage wird am 30. April feierlich übergeben.

Nach rund 14-monatiger Gesamtbauzeit ist nunmehr die Sanierung bzw. der Umbau der Sportstätte an der Hainichener Straße 79 abgeschlossen. Die Anlage wird am 30. April um 10 Uhr durch Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm an die Nutzer bzw. die Öffentlichkeit übergeben. Im Anschluss finden ein Fußballspiel, ein Tennismatch und ein Hockeyspiel statt.

Die vorhandene Anlage befand sich in einem insgesamt sehr schlechten Zustand und genügte den heutigen Sportstättenanforderungen nicht mehr. Der Freiberger Hockey- und Tennisclub e. V (FHTC) ist hauptsächlichster Nutzer der Anlage. Zur Weiterführung der sportlichen Entwicklung des Vereins sowie um allen Altersklassen ein effektives Training ermöglichen zu können, war der Neubau eines Hockeygroßspielfeldes erforderlich. Da dem FHTC im Bereich der vorhandenen Anlage keine Tennisplätze zur Verfügung standen, konnte diese Sportart innerhalb des Vereins nicht ausgeübt werden.

Nachdem der Stadtrat im Februar 2007 den Grundsatzbeschluss zur Umgestaltung der Sportanlage an der Hainichener Straße und zur Beauftragung der erforderlichen Planungsleistungen gefasst hatte, wurde mit der Erarbeitung der Planungs- und Fördermittelantragsunterlagen im Mai 2008 begonnen. Die Gesamtplanung wurde vom Ingenieurbüro ARCADIS Deutschland GmbH erarbeitet und beinhaltet die komplette Umgestaltung des Geländes an der Hainichener Straße. Nach Vorliegen eines Fördermittelbescheides war der Baubeginn für die Gesamtbaumaßnahme am 28. September 2009.

Die Sanierung der Sportstätte an der Hainichener Straße umfasste die Umgestaltung des vorhandenen Naturrasenplatzes in ein Hockey-Großspielfeld mit Kunstrasenbelag, den Neubau einer Tennis-Anlage mit fünf Einzelspielfeldern mit Kunststoffbelag, die Sanierung einer Weitsprunganlage, den Neubau einer Kugelstoßanlage und einer 75 m – Laufbahn, die auch für den Schulsport nutzbar sind, und die Erneuerung der Zufahrtsstraße zum Sportgelände einschl. Einfriedungen.

Durch die Neugestaltung der Flächenbelegung wurden außerdem entlang der westlichen Längsseite der Spielfelder Aufenthaltsmöglichkeiten für Zuschauer in Form von Stehtribünen geschaffen sowie neue Gehwege angelegt.

Der Hockeyplatz wurde mit einer Spielfeldgröße von 91,40 x 55,0 m als unverfüllter Vollkunstrasen angelegt. Der von Polytan gelieferte Kunstrasenbelag Mega Turf Cool Plus zählt zur neuesten Generation unverfüllter Vollkunstrasen. Zusätzlich erhielt der Hockeyplatz als Kernstück des Projekts eine neue Phillips-Flutlichtanlage, die vom Freiberger Ingenieurbüro für Elektroanlagen, Horst Gränke, geplant wurde. Für die Montage der Beleuchtungsanlage und der weiteren elektrotechnischen Ausstattung zeichnet das Chemnitzer Unternehmen Witt & Liebscher Elektroanlagen GmbH verantwortlich.

An den Stirnseiten des Hockeyspielfeldes wurden acht Meter hohe Ballfangzäune mit aufziehbarer Fangnetzeinrichtung angebracht, an den Längsseiten Barrieren mit einer Gittermattenfüllung und Prallwänden errichtet. Die Tennisspielfelder sind nun durch einen drei Meter hohen Maschendrahtzaun eingegrenzt.

Die vorhandene Zufahrtsstraße zur Sportstätte, von der Hainichener Straße aus, erhielt im Zuge der Baumaßnahme einen neuen Befestigungsaufbau. Die Straße wurde auf einer Länge von 160 m grundhaft ausgebaut und mit Asphaltbefestigung versehen. Außerdem wurde diese Zufahrt zur Sportanlage ab dem Eingangstor mit einer Wegebeleuchtung ausgerüstet. Rechtwinklig zur Straße wurden 15 Pkw-Stellplätze (davon 1 Behindertenstellplatz) angelegt. Alle Bereiche der Sportanlagen wurden barrierefrei errichtet und sind damit auch für Rollstuhlfahrer erreichbar. Für den Umbau der Sport-, Frei- und Verkehrsanlagen war die Freiberger Landschaftsgestaltung, Straßen-, Tief- und Wasserbau GmbH zuständig.

Aufgrund der gewählten Bauweise sind die Flächen des Hockeyspielfeldes, der Tennisplätze sowie der Laufbahnen versickerungsfähige Flächen. Das anfallende Oberflächenwasser wird über die im Untergrund eingebauten Sickerleitungen gesammelt und einer Regenwasserzisterne zugeführt. Das gesammelte Sickerwasser in der Regenwasserzisterne steht gleichzeitig auch als Wasserreservoir für die Beregnungsanlage zur Verfügung.

Für die Nutzung des Vollkunstrasens des Hockeyspielfeldes war die Errichtung einer Beregnungsanlage erforderlich. Zur Vermeidung von Schürf- und Brandverletzungen bei Stürzen sowie zur Verbesserung des Ballrollverhaltens muss die Fläche vor jedem Spiel ausreichend bewässert werden. An den Rändern des Hockeyspielfeldes wurden insgesamt sechs Vollkreisregner mit Wurfweiten bis zu 42 Meter eingebaut. In niederschlagsarmen Zeiten wird der Wasserbedarf aus Grundwasser gedeckt, welches über einen ebenfalls neu errichteten Brunnen aus einer Tiefe von bis zu 80 Meter gefördert wird. Die Beregnungsanlage wurde von Perrot hergestellt und durch die Firma Heinrich Beregnungstechnik aus Nossen eingebaut.

Die Filteranlage für das Beregnungssystem wurde von der Weinert Wassertechnik GmbH aus Dresden installiert.

Die einzelnen Sportanlagen wurden entsprechend ihrer Nutzung neu ausgestattet. So wurden Hockeytore, Eckfahnen, Markierungen, Spielerbänke, Spielerkabinen, Schiedsrichterstühle, Ballwurfmaschinen, Abdeckplane, Abfallbehälter usw. angeschafft.

Für die Durchführung von Freiluftveranstaltungen, Turnieren und anderen Events wurden zur elektrotechnischen Versorgung im Außenbereich ein Senkelektrant und Elekroverteilerkästen neu errichtet.

Der Freiberger Hockey- und Tennisclub e. V. (FHTC) sowie die angrenzende Carl-Böhme-Grundschule sind die Hauptnutzer der Sportanlage. Mit dem Projekt werden alle Anforderungen des Internationen Hockeyverbandes FIH erfüllt, so dass es ab 2011 möglich sein wird, internationale Hockeyspiele in Freiberg zu veranstalten.

Das Gesamtvolumen der Investitionen in das Projekt beträgt rund 1,35 Millionen Euro. 80 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten werden aus Mitteln des Konjunkturpaketes II gefördert.

Grimma präsentiert sich zum „Festival der Reformation“

Vom 29. April bis 01. Mai lädt Bad Hersfeld zum „Festival der Reformation“ ein. Grimma präsentiert sich mit einem Informationsstand an der Stiftsruine innerhalb der Straße der Reformation, die zahlreiche Teilnehmer des Europäischen Tourismusverbundes „Stätten der Reformation e.V.“ vereint. Natürlich haben die Grimmaer neben Informations- und Werbematerial auch den handgearbeiteten „Katharinaschuh“ mit im Gepäck, um für Grimma als besondere Stätte der Reformation zu werben. Bereits am Freitag werden Vertreter des Grimmaer Kulturbetriebs in der Stadthalle beim Kolloquium „Das Reformationsjubiläum 2017 und seine Bedeutung für den Kulturtourismus in Deutschland“ dabei sein, um neueste Entwicklungen innerhalb der Lutherdekade zu erfahren und den Austausch mit anderen Lutherstätten zu intensivieren.

Als Fest der Begegnung und Besinnung, des Austausches und der Freude, macht das Festival allen Altersgruppen die Bedeutung der Reformation für unsere Zeit erlebbar. In der Altstadt laden ein Mittelaltermarkt und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm die Besucher ein, dem Leben um 1500 nachzuspüren. Das Fest findet in diesem Jahr bereits zum 9. Mal statt, immer an wechselnden Orten, die die Reformation wesentlich beeinflusst haben.

Ergebnisse der Einwohnerbefragung in der Altstadt von Grimma

Vor zwei Jahren fand in der Altstadt von Grimma eine Befragung statt, bei der untersucht wurde, wie die Bewohner verschiedene Hochwasserschutz- und Vorsorgemaßnahmen bewerten und welche sie möglicherweise selbst durchführen. In diesem Rahmen wurde ein Fragebogen an die Einwohner der Altstadt verteilt. Die Befragung wurde im Rahmen einer Diplomarbeit im Studienfach Geographie durchgeführt. Sie entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig und der Humboldt-Universität zu Berlin.

Die Diplomarbeit wurde inzwischen erfolgreich abgeschlossen und ist Anfang dieses Jahres als UFZ-Bericht erschienen – „Hochwasser & Eigenvorsorge – Untersuchung von Einflussfaktoren persönlicher Schutzmaßnahmen“. Als Eigenvorsorge definiert wurden alle Kenntnisse und aktiven Vorsorgemaßnahmen, die Individuen oder Haushalte besitzen oder durchführen, um sich vor Hochwasser zu schützen. Außerdem wurde ausgewertet, wie die Bewohner der Altstadt verschiedene Hochwasserschutzmaßnahmen bewerten.

Einige Ergebnisse

Die Befragung hat unter anderem ergeben, dass über 80 Prozent der Bewohner der Altstadt von Grimma wissen, wo und wie sie sich bei einer erneuten Hochwasserwarnung informieren können. Die meisten Befragten würden sich im Fall eines bevorstehenden Hochwassers über ein Element oder mehrere Elemente des lokalen Warnsystems der Stadt Grimma informieren – besonders häufig wurde der Fernsehsender Muldental TV und die Pegelkamera an der Pöppelmannschen Steinbrücke angegeben. Sehr oft wurden auch das Internet und die anderen Medien (Fernsehen, Zeitung, Videotext, Radio) genannt.

Neben diesen Informationsquellen, die von der Technik abhängig sind, gaben einige Befragte an, bei einer Hochwasserwarnung den Fluss zu beobachten oder sich bei Freunden und Nachbarn zu informieren.

Über Vorsorgemaßnahmen, die bereits vor dem Eintritt einer Hochwasserwarnung getroffen werden können, fühlen sich hingegen weniger als die Hälfte der Bewohner der Altstadt sehr gut oder eher gut informiert.

Die Befragung hat aber auch gezeigt, wie gern die Menschen in der Altstadt leben und wie attraktiv diese als Wohnort ist. Auf die Frage: „Würden Sie einem guten Freund raten, in die Altstadt von Grimma zu ziehen?“ antworteten 83 Prozent mit „Ja“ und nur 12 Prozent beziehungsweise 5 Prozent mit „Weiß nicht“ oder „Nein“.

Diese und alle anderen Ergebnisse der Befragung dürften für die Grimmaer Bevölkerung sehr interessant sein. Der vollständige UFZ-Bericht ist unter folgender Adresse kostenfrei im Internet zugänglich: http://www.ufz.de/data/ufz_bericht_3_2010_14255.pdf

Diploma fribergensis wird zum zweiten Mal verliehen

Mit Beginn der akademischen Saison 2010/2011 fiel anlässlich der Freiberger Kneipenrallye zum zweiten Mal der Startschuss für ein besonderes Studium: Zwölf spannende Aufgaben führten die Freiberger Studierenden zum höchsten Punkt der Altstadt oder auch vor Ort in den Freiberger Altbergbau, um ihre Studienheimat näher kennen zu lernen. Der erfolgreiche Abschluss dieses Studiums soll nun mit dem „diploma fribergensis“ belohnt werden. Das gemeinschaftliche Singen des Steigerliedes wird an diesem Abend über den erfolgreichen Abschluss der Prüfungen entscheiden.

Erstmals verliehen wurde das Freiberg-Diplom im vergangenen Jahr. Rund 90 Freiberger Studierende aus ganz Deutschland empfingen die Ehrennadel und ihre Diplomurkunde, womit fast jeder zehnte Neueinschreiber des akademischen Jahres 2009/10 an dieser Aktion teilgenommen hatte. Initiatoren des neuen Freiberger Studienganges sind die Stadtverwaltung, die Technische Universität, das Studentenwerk und das Mittelsächsische Theater.

Imageflyer mit Gewinnspiel

Der Heimat- und Verkehrsverein „Rochlitzer Muldental“ e.V. macht in seinem 20. Jubiläumsjahr mit einem Imagefaltblatt auf die Region aufmerksam Nachdem genau 20 Jahre nach Gründung des Heimat- und Verkehrsvereins „Rochlitzer Muldental“ e.V. die komplett neue Internetseite (www.rochlitzer-muldental.de) erfolgreich an den Start gegangen ist, startet der Verein als zweiten Baustein im Jubiläumsjahr eine Gewinn-Aktion.

„Unsere Region muss sich touristisch keinesfalls verstecken. Wir haben unzählige Kleinode und Ausflugsziele zu bieten, die das Rochlitzer Muldental und Chemnitztal zu einem idealen Urlaubsgebiet für alle Altersgruppen machen“, so Dorothea Palm, Geschäftsführerin des Vereins. Dennoch ist sie sich auch bewusst, dass dieses Urlaubspotential von vielen unterschätzt wird bzw. die Region einfach noch nicht bekannt genug ist.

Um dem Ziel, den Bekanntheitsgrad der Region weiter zu erhöhen, wieder ein Stück näher zu kommen, hat der Verein jetzt ein kleines, aber feines Imagefaltblatt herausgegeben. Auf vier Seiten stellt es die Besonderheiten der Region heraus und macht Lust auf einen Aufenthalt. „Wir freuen uns sehr, dass wir für das Faltblatt von unseren Mitgliedern unterstützt wurden und möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei allen Beteiligten für die Bereitstellung der Preise bedanken“, so Dorothea Palm. Denn das Faltblatt beinhaltet ein Gewinnspiel, bei dem für die Teilnehmer 4x2 Übernachtungen und 1x1 Übernachtung mit Frühstück mit vielen Möglichkeiten zum Kennen lernen regionaler Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote als Preise winken. „Wenn die Gewinner sehen, wie schön es bei uns ist, kommen sie gern wieder und erzählen es auch weiter“, ist sich Dorothea Palm sicher.

Direkt in der Region und dem Umland wird das Imagefaltblatt nicht erhältlich sein, schließlich soll es Gäste aus der Ferne anlocken. Es wird von der Tourist-Information bei Prospektanfragen und von den Mitgliedern des Vereins mit der Geschäftspost verschickt und beispielsweise auch mittels Postwurfsendung in den alten Bundesländern und Berlin verteilt.

Ausbau der K 8353 in der Ortsdurchfahrt Großbardau

Der Landkreis und die Kommunalen Wasserwerke Grimma-Geithain GmbH planen die Kanal- und Straßenbaumaßnahme (2. Bauabschnitt) an der K 8353, Parthenstraße Großbardau.

Die Ausführung ist ab dem 09.05. 2011 bis 20. August 2011 vorgesehen. Das Vorhaben erfolgt zwischen beiden Auftraggebern als Gemeinschaftsmaßnahme.

Die Baustrecke des grundhaften Fahrbahnausbaues in vorhandener Fahrbahnbreite beträgt 408 Meter (zwischen der Parthenbrücke und der Zufahrtsstraße zur Bushaltestelle).

Die Kommunalen Wasserwerke beauftragen den Kanalbau im Trennsystem (Schmutz- und Regenwasser) zwischen der Schulstraße bis Bauende. Außerdem wird zwischen der Parthenbrücke bis Großbothener Straße die Trinkwasserleitung neu verlegt, dabei ist die Querung der S

11 in geschlossener Bauweise vorgesehen.

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 556.000 Euro davon entfällt für den Landkreis ein Anteil von 253.000 Euro. Die Stadt Grimma beteiligt sich mit den erforderlichen Eigenmitteln an der Erneuerung der beidseitigen Nebenanlagen, zusätzlich im Bereich zwischen der Parthenbrücke und der K 8308 (Bornaischen Straße).

Die Umleitungstrecke führt weiträumig über die S 11 Grimma - S 38 Grethen.

Sportstätte saniert

Nach rund 14-monatiger Gesamtbauzeit ist nunmehr die Sanierung bzw. der Umbau der Sportstätte an der Hainichener Straße 79 abgeschlossen.

Die Anlage wird am 30. April um 10 Uhr durch Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm an die Nutzer bzw. die Öffentlichkeit übergeben. Im Anschluss finden ein Fußballspiel, ein Tennismatch und ein Hockeyspiel statt.

Die vorhandene Anlage befand sich in einem insgesamt sehr schlechten Zustand und genügte den heutigen Sportstättenanforderungen nicht mehr. Der Freiberger Hockey- und Tennisclub e. V (FHTC) ist hauptsächlichster Nutzer der Anlage. Zur Weiterführung der sportlichen Entwicklung des Vereins sowie um allen Altersklassen ein effektives Training ermöglichen zu können, war der Neubau eines Hockeygroßspielfeldes erforderlich.

Da dem FHTC im Bereich der vorhandenen Anlage keine Tennisplätze zur Verfügung standen, konnte diese Sportart innerhalb des Vereins nicht ausgeübt werden.

Nachdem der Stadtrat im Februar 2007 den Grundsatzbeschluss zur Umgestaltung der Sportanlage an der Hainichener Straße und zur Beauftragung der erforderlichen Planungsleistungen gefasst hatte, wurde mit der Erarbeitung der Planungs- und Fördermittelantragsunterlagen im Mai 2008 begonnen. Die Gesamtplanung wurde vom Ingenieurbüro ARCADIS Deutschland GmbH erarbeitet und beinhaltet die komplette Umgestaltung des Geländes an der Hainichener Straße. Nach Vorliegen eines Fördermittelbescheides war der Baubeginn für die Gesamtbaumaßnahme am 28. September 2009.

Die Sanierung der Sportstätte an der Hainichener Straße umfasste die Umgestaltung des vorhandenen Naturrasenplatzes in ein Hockey-Großspielfeld mit Kunstrasenbelag, den Neubau einer Tennis-Anlage mit fünf Einzelspielfeldern mit Kunststoffbelag, die Sanierung einer Weitsprunganlage, den Neubau einer Kugelstoßanlage und einer 75 m – Laufbahn, die auch für den Schulsport nutzbar sind, und die Erneuerung der Zufahrtsstraße zum Sportgelände einschl. Einfriedungen.

Durch die Neugestaltung der Flächenbelegung wurden außerdem entlang der westlichen Längsseite der Spielfelder Aufenthaltsmöglichkeiten für Zuschauer in Form von Stehtribünen geschaffen sowie neue Gehwege angelegt.

Der Hockeyplatz wurde mit einer Spielfeldgröße von 91,40 x 55,0 m als unverfüllter Vollkunstrasen angelegt. Der von Polytan gelieferte Kunstrasenbelag Mega Turf Cool Plus zählt zur neuesten Generation unverfüllter Vollkunstrasen.

Zusätzlich erhielt der Hockeyplatz als Kernstück des Projekts eine neue Phillips-Flutlichtanlage, die vom Freiberger Ingenieurbüro für Elektroanlagen, Horst Gränke, geplant wurde. Für die Montage der Beleuchtungsanlage und der weiteren elektrotechnischen Ausstattung zeichnet das Chemnitzer Unternehmen Witt & Liebscher Elektroanlagen GmbH verantwortlich.

An den Stirnseiten des Hockeyspielfeldes wurden acht Meter hohe Ballfangzäune mit aufziehbarer Fangnetzeinrichtung angebracht, an den Längsseiten Barrieren mit einer Gittermattenfüllung und Prallwänden errichtet. Die Tennisspielfelder sind nun durch einen drei Meter hohen Maschendrahtzaun eingegrenzt.

Die vorhandene Zufahrtsstraße zur Sportstätte, von der Hainichener Straße aus, erhielt im Zuge der Baumaßnahme einen neuen Befestigungsaufbau. Die Straße wurde auf einer Länge von 160 m grundhaft ausgebaut und mit Asphaltbefestigung versehen. Außerdem wurde diese Zufahrt zur Sportanlage ab dem Eingangstor mit einer Wegebeleuchtung ausgerüstet. Rechtwinklig zur Straße wurden 15 Pkw-Stellplätze (davon 1 Behindertenstellplatz) angelegt.

Alle Bereiche der Sportanlagen wurden barrierefrei errichtet und sind damit auch für Rollstuhlfahrer erreichbar. Für den Umbau der Sport-, Frei- und Verkehrsanlagen war die Freiberger Landschaftsgestaltung, Straßen-, Tief- und Wasserbau GmbH zuständig.

Aufgrund der gewählten Bauweise sind die Flächen des Hockeyspielfeldes, der Tennisplätze sowie der Laufbahnen versickerungsfähige Flächen. Das anfallende Oberflächenwasser wird über die im Untergrund eingebauten Sickerleitungen gesammelt und einer Regenwasserzisterne zugeführt. Das gesammelte Sickerwasser in der Regenwasserzisterne steht gleichzeitig auch als Wasserreservoir für die Beregnungsanlage zur Verfügung.

Für die Nutzung des Vollkunstrasens des Hockeyspielfeldes war die Errichtung einer Beregnungsanlage erforderlich. Zur Vermeidung von Schürf- und Brandverletzungen bei Stürzen sowie zur Verbesserung des Ballrollverhaltens muss die Fläche vor jedem Spiel ausreichend bewässert werden. An den Rändern des Hockeyspielfeldes wurden insgesamt sechs Vollkreisregner mit Wurfweiten bis zu 42 Meter eingebaut. In niederschlagsarmen Zeiten wird der Wasserbedarf aus Grundwasser gedeckt, welches über einen ebenfalls neu errichteten Brunnen aus einer Tiefe von bis zu 80 Meter gefördert wird. Die Beregnungsanlage wurde von Perrot hergestellt und durch die Firma Heinrich Beregnungstechnik aus Nossen eingebaut.

Die   Filteranlage   für   das   Beregnungssystem  wurde  von  der  Weinert

Wassertechnik GmbH aus Dresden installiert.

Die einzelnen Sportanlagen wurden entsprechend ihrer Nutzung neu ausgestattet. So wurden Hockeytore, Eckfahnen, Markierungen, Spielerbänke, Spielerkabinen, Schiedsrichterstühle, Ballwurfmaschinen, Abdeckplane, Abfallbehälter usw. angeschafft.

Für die Durchführung von Freiluftveranstaltungen, Turnieren und anderen Events wurden zur elektrotechnischen Versorgung im Außenbereich ein Senkelektrant und Elekroverteilerkästen neu errichtet.

Der Freiberger Hockey- und Tennisclub e. V. (FHTC) sowie die angrenzende Carl-Böhme-Grundschule sind die Hauptnutzer der Sportanlage. Mit dem Projekt werden alle Anforderungen des Internationen Hockeyverbandes FIH erfüllt, so dass es ab 2011 möglich sein wird, internationale Hockeyspiele in Freiberg zu veranstalten.

Das Gesamtvolumen der Investitionen in das Projekt beträgt rund 1,35 Millionen Euro. 80 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten werden aus Mitteln des Konjunkturpaketes II gefördert.

Die Grimmaer River Rats beenden die Saison in der neu formierten Dorfteichliga auf dem 4. Tabellenplatz. In einem niveauarmen Spiel um Platz drei unterlagen die Ratten am Sonntag Abend dem SV Lauterbach in heimischer Halle mit 2:5 Toren. Im ersten Abschnitt spielten beide Teams noch auf Augenhöhe: eine erste Lauterbacher Führung nach nur drei Spielminuten konnten die Ratten durch Mirko Engelmann in doppelter Überzahl in der 11. Minute bereits ausgleichen. Allerdings zogen nur eine Minute später die Gäste wieder mit einem Tor in Front. Grimma steckte in dieser Phase jedoch nicht auf und glich in der 15. Spielminute durch Daniel Wendt aus. Somit ging es bei einem Stand von 2:2 zum Pausentee.

Im zweiten Drittel spielten beide Mannschaften ein sehr schwaches, von vielen Fehlpässen geprägtes Eishockey. Einen groben Abwehrfehler nutzten die Lauterbacher in Minute dreißig zur erneuten Führung. Bis zum Drittelende plätscherte das Spiel ohne nennenswerte Aktionen vor sich hin.

Im letzten und alles entscheidenden Drittel kamen die Ratten aggressiver und tatkräftiger aus der Kabine. Nun herrschte aber auch auf der Grimmaer Strafbank reger Verkehr. Die sich durch erhöhten Kräfteverschleiss bietenden Möglichkeiten nutzten die Gäste eiskalt. Bis zum Schlusspfiff zogen die Lauterbacher auf 2:5 aus Grimmaer Sicht davon.

Fazit: Das Spiel um Platz drei spiegelt eine etwas unglücklich verlaufene Saison der River Rats Grimma wieder. Zu keiner Zeit der Saison fanden die Mannen um Kapitän Karthe zu einer konstanten Form. Die Verletztungen von Leistungsträgern konnten die verbliebenen Grimmaer nicht wirklich kompensieren. Aber wie man so schön sagt: "nach der Saison ist vor der Saison". Im kommenden Jahr möchten die Ratten mit einer verstärkten Mannschaft wieder mit in das Titelrennen eingreifen.