Stadt Grimma vergibt Geld für Kultur- und Sportprojekte

Die Stadt Grimma unterstützt jedes Jahr die Förderung von Sport- und Kulturprojekten. Gefördert werden Vereine mit innovativen Ideen, bevorstehende Jubiläen oder Projekten zur Förderung des Zusammenlebens. Noch bis zum 31. Januar können die Anträge bei der Stadtverwaltung eingereicht werden. Die Vordrucke sind im Internet unter www.grimma.de unter der Rubrik „Rathaus“ in der Aufstellung der Formulare zu finden. Gedruckte Bögen sind in den Bürgerbüros in Grimma, Nerchau, Großbothen und Dürrweitzschen erhältlich. Antworten zu Formalitäten, Hinweise zur Beantragung der Fördermittel oder Tipps gibt Elke Müller vom Amt für Schulen, Soziales, Medien, Kultur und Sport. Frau Müller ist im Stadthaus, Markt 16/17 im Zimmer 2.14 oder telefonisch unter 03437/ 98 58 231 zu erreichen.

Nach dem 31. Januar entscheidet das Fachamt gemeinsam mit dem Beirat Kultur, Jugend und Sport über die Ausreichung der Fördermittel. Nach der Beschlussfassung des Stadtrates über den Haushalt wird der Bewilligungsbescheid erstellt. Der Verwendungsnachweis muss vier Wochen nach Abschluss der Maßnahme bei der Stadt Grimma vorliegen.

Bürgerentscheid: Otterwischer positionieren sich für Grimma

Eindeutiges Signal aus Otterwisch für eine Fusion mit Grimma. Bei einem Bürgerentscheid am vergangenen Sonntag (04.12) in Otterwisch stimmten knapp 95 Prozent der Wähler für eine Gemeinde-Ehe mit Grimma und somit für die Auflösung der Verwaltungsgemeinschaft mit Bad Lausick.

Bei einer Wahlbeteiligung von knapp 61 Prozent votierten 692 Otterwischer für den Zusammenschluss, 37 dagegen. Insgesamt waren rund 1.200 Einwohner zur Abstimmung aufgerufen.

Bereits im Juni 2010 wurden die Bürger nach der Zukunft Otterwischs befragt. Damals wollten sich 93 Prozent an Grimma binden. „Nach eineinhalb Jahren erhöhte sich der Zuspruch“, so Otterwischs Bürgermeister Matthias Kauerauf. Das Herz der beiden Dörfer schlage aus historischer Verbundenheit klar für Grimma. Kirchgemeinde und Grundschulbezirk sind bereits in Richtung Mulde ausgerichtet. Die Verwaltungsgemeinschaft mit der Kurstadt besteht seit 2000.

Grimma und Mutzschen bilden künftig ein Standesamt

Zum 1. Januar 2012 wird der Standesamtsbezirk Grimma um die neuen Ortsteile der Stadt Mutzschen erweitert. Trauwillige Einwohner der Orte Mutzschen, Böhlitz, Göttwitz, Gastewitz, Jeesewitz, Köllmichen, Pröhsitz und Roda werden vom hiesigen Standesamt betreut. Eine Außenstelle in Mutzschen bleibt nicht erhalten. Für alle standesamtlichen Aufgaben, wie Ausstellen von Urkunden, Beurkundung von Hausgeburten oder Sterbefällen, Namenserklärungen, Vaterschaftsanerkennungen oder Kirchenaustrittserklärungen laufen zentral in den Standesämtern Nerchau und Grimma zusammen.

Grimma gründet Stadtwerke

Einstimmig beschloss der Stadtrat von Grimma am 30. November die Gründung von Stadtwerken. Damit ist der Weg frei, die Energieversorgung ab dem 01.01.2013 weitestgehend in eigene Hände zu nehmen. Der Oberbürgermeister betonte gestern: „Mit dem heutigen Beschluss haben wir uns zu unserer Verantwortung bezüglich der Energieversorgung für unsere Region bekannt. Dies war der erste Schritt auf einem langen Weg in Richtung energetische Selbständigkeit. Wir können nicht garantieren, dass die Energie damit nunmehr für alle günstiger wird. Wir wollen aber die Verantwortung mit allen Risiken und Chancen selbst übernehmen, um die Abhängigkeiten von den großen Energieversorgern zu beenden.“

Grimmaer Weihnachtsmarkt weckt Vorfreude

Hunderte Lichter leuchten, eine Tasse heißer Glühwein wärmt die kalten Finger, Bratwürste duften herzhaft und ein Hauch von Zimt und Zucker liegt in der Luft: Beim Bummel über den stimmungsvollen Weihnachtsmarkt steigt die Vorfreude auf Weihnachten. Vom 03. bis zum 11. Dezember verbreiten Händler, Schausteller und Kulturvereine eine beschauliche Atmosphäre, wenn bei einsetzender Dunkelheit die Stände, und historischen Straßen in weihnachtlichem Lichterglanz erstrahlen. Von gebrannten Mandeln, schmackhaften Bratäpfeln, heimischem Sachsenobst-Glühwein bis zum exotischen Bisongulasch, von Schafwoll-Hausschuhen zur wolligen Mütze - zahlreiche Händler warten mit regionalen Spezialitäten und Geschenkideen auf. Bei Stollen oder kandierten Äpfeln, knusprigem Backfisch oder einem herzhaften Schweinespieß bleibt kein Wunsch offen.

In alter Tradition kommt der Weihnachtmann mit der Kutsche nach Grimma, um den Weihnachtsmarkt am 03. Dezember zu eröffnen. Begleitet wird er ab 16.30 Uhr von der mitreisenden Musik des Spielmannszuges Mutzschen e.V. ab der Hängebrücke, bevor er 17.00 Uhr den Markt gemeinsam mit Oberbürgermeister Matthias Berger auf der Bühne eröffnet. Ein Bühnenprogramm, gespickt mit Tanz, Musik, Kindervorführungen oder Zaubershows, gibt es jeden Tag ab 15.00 Uhr. Die Grimmaer Vereine, Chöre, Kirchen und Kindereinrichtungen stimmen die Besucher des Weihnachtsmarktes auf die bevorstehen Festtage ein und sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Angemeldet haben sich bereits der Kindercircus „Fantasticus“, die Märchenfee oder das „Schlossgespenst“.

Auch die Stammgäste des Weihnachtsmarktes, das Jugendblasorchester Grimma e.V. und die Orchesterschule des JBOs, dürfen nicht fehlen. Das traditionelle Rathaus- und Turmblasen gehört schon zur festen Größe. Als absoluter Geheimtipp des Weihnachtsmarktes wird der Auftritt der Kult-Band „Schwarzkittel-Five“ am Sonnabend, dem 10. Dezember, gehandelt. Am ersten Wochenende des Weihnachtsmarktes lockt die Ostseite des Marktes hinter die Fassaden der schmucken Häuser. Hier versteckt sich die Grimmaer Hofweihnacht. An beiden Nachmittagen werden Marzipantierchen gebastelt oder die neuesten Geschenkideen für Küche und Heim präsentiert. Das Rathausfoyer verwandelt sich an beiden Weihnachtsmarktwochenenden in eine kleine Manufaktur. Handwerker lassen sich über die Schulter schauen: Darunter Praktisches und Traditionelles, wie Gefilztes und Gemaltes. Das gesamte Programm des Grimmaer Weihnachtsmarktes liegt ab Ende November in der Stadtinformation, Markt 16 aus.

Das besondere Weihnachtsgeschenk

Auch wenn Weihnachten vor der Tür steht und diese deshalb logischerweise gar nicht mehr aufgehen dürfte, klappern doch die Türen in der Vorweihnachtszeit mehr als sonst. Und selbst wenn man nicht außer Haus geht , um die Weihnachtseinkäufe zu erledigen, sondern im www online shopt, so muß man spätestens, wenn der Postbote mit der Lieferung kommt, doch mit der Tür klappern.

Das eigentlich Schwierige ist nicht das Rein und Raus, sondern was man denn sinnvollerweise schenken soll. Worüber freuen sich normalerweise alle Eltern und Großeltern? Genau: Etwas Selbstgebasteltes. Und wenn das Kind dann noch ein Gedicht aufsagt oder ein Liedchen trällert, ist das (Groß-)elterliche Glück perfekt. Absolut perfekt ist das Geschenk, wenn auch die Kinder dabei ein einmaliges Erlebnis haben, nämlich wenn sie Ihr Lied schülergeldbörsengerecht im professionellen Tonstudio aufnehmen lassen. Diese Möglichkeit gibt es ab sofort im marTONstudio, welches zum Herrenhaus Schmölen gehört. Den ersten Titel kann man für 7Euro, den 2. oder 3. für jeweils 5 Euro aufnehmen lassen, auf Speicherkarte oder Stick mit nach Hause nehmen und die CD samt Cover selber basteln. Genial und perfekt.

DAS BESONDERE SCHÜLER-ANGEBOT:

Suchst Du noch etwas Besonderes, was Du Weihnachten verschenken kannst? Dann komm mit einem erwachsenen Begleiter in´s marTONstudio im Herrenhaus Schmölen und lass dort im professionellen Tonstudio etwas in CD-Qualität zur rein privaten Nutzung aufnehmen:

  • ein Musikstück mit Instrument oder
  • einen Titel selbst einsingen oder
  • ein Gedicht aufsagen oder
  • alles zusammen …

Die Aufnahme kostet für diesen speziellen Zweck nur 7 Euro pro Titel / Musikstück / Gedicht …, für den 2. und 3. Titel jeweils nur noch 5 Euro.

Ich freue mich auf Deine Anfrage

Martin Korpowski
www.marTONstudio.de

Ablauf:

  1. Du schreibst bei Interesse unverbindlich eine Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wer Du bist und was Du im Tonstudio aufnehmen lassen möchtest.
  2. Du erhältst als Antwort eine Liste mit 40 Weihnachtstiteln, für die eine digitale Begleitung samt Noten und Text vorliegt, um sich daraus die Musik auszusuchen, zu der Du spielen oder singen willst. Falls Du selber Klavier spielst, es ist im Studio ein gutes E-Piano Roland FP4 vorhanden.
  3. Nun musst Du erstmal fleißig üben …
  4. Wir machen einen Termin, Du kommst mit einer erwachsenen Begleitung nach Schmölen. Die Begleiter unterstützen Dich, unterschreiben für die private Nutzung und sie können auch Deinen Studioeinsatz fotografieren, wenn Du das möchtest und vielleicht ein Bild für das Cover brauchst.
  5. Du hast für die Aufnahme natürlich mehrere Versuche und so lange Zeit, bis es gut genug ist. Dazu bist Du im Aufnahmeraum und hörst die Dich und die restliche Musik, also das ausgesuchte Lied, über Kopfhörer.
  6. Den fertigen Song bekommst Du dann nach einigen Minuten als .wav-Datei auf eine mitgebrachte Speicherkarte oder Deinen USB-Stick, denn die CD brennen und das Cover erstellen kannst Du dann auch selber in aller Ruhe zu Hause. Du kannst Dir dann auch mehrere CD´s für private Zwecke davon machen.
  7. Bevor Du erleichtert und stolz das Studio verlässt, sollte die Bezahlung erledigt sein.

Die Grimmaer Weihnachtskugel: Eine Tradition ist zurück

Seit ein paar Jahren bemüht sich der „Geschichts- und Altertumsverein zu Grimma e.V.“ um das Wiederbeleben eines fast vergessen Weihnachtsbrauches: Die „osterländische Weihnachtskugel“, der Christbaum des 18. Jahrhunderts, ist zurück. Gemütlich am Kachelofen mit Glühwein und Kaffee lädt der hiesige Historienverein am Freitag, dem 25. November ab 14.00 Uhr, zum Basteln des „Gabengestelles“ in das Stadtgut ein, um diese Tradition weiter zu führen. Die Bastelfreudigen werden mit Weidenruten, Eibengrün, Bindedraht und vor allem mit den besten Tipps unterstützt. An der nötigen Ausdauer und einer kleinen Schere sollte es nicht fehlen.

Grimmaerin siegt bei der Formel 1 des sächsischen Laufsports

111115lichtenauerMit einer symbolischen Brunnenrunde für alle Sportler und Lauffreudigen und der anschließenden Ehrung der Gesamtsieger in den verschiedenen Altersklassen endete am 5. November 2011 auf dem Betriebsgelände der Lichtenauer Mineralquellen GmbH der diesjährige Lichtenauer Sachsen-Cup.

Danuta Mantey aus Grimma war bei der diesjährigen größten Laufserie Sachsens sehr erfolgreich. In der Altersklasse „Frauen 60“ errang sie den ersten Platz vor Christiane Fankhänel von der Leichtathletikgemeinschaft Vogtland.

„Der 7. Lichtenauer Sachsen-Cup war ein großer Erfolg“, betont Paul K. Korn, Geschäftsführer der Lichtenauer Mineralquellen GmbH. „Unser Ziel ist es nicht nur, die besten und aktivsten Sportler in Sachsen zu finden, sondern auch Jung und Alt für das Laufen und das Walking zu begeistern. Die Zahl der Teilnehmer zeigt, dass uns dies gelungen ist.“

Insgesamt 7.443 Teilnehmer haben an den zwölf Wertungsläufen in ganz Sachsen teilgenommen. Das sind fast 500 Läufer mehr im Vergleich zum vorherigen Jahr. Im Jahr 2010 nahmen 6.960 und 2009 insgesamt 6.850 Läufer am Lichtenauer Sachsen-Cup teil.

„Dieses Ergebnis zeigt, dass der Lichtenauer Sachsen-Cup seine Position als größte Laufserie in Sachsen ausgebaut hat und seinem Ruf als Formel 1 im sächsischen Laufsport wieder einmal gerecht geworden ist “, so Prof. Dr. Hartmut Grothkopp, Präsident des Leichtathletik-Verbandes Sachsen.

In insgesamt 29 Altersklassen wurden die besten Läufer ermittelt. Der älteste Teilnehmer mit 82 Jahren war Dr. Harald Kraut aus Chemnitz. Rosemarie Fiedler vom SC DHfK Leipzig war mit 72 Jahren die älteste Läuferin. Mit insgesamt acht von 29 ersten Plätzen verzeichnet der Laufverein Limbach e. V. die meisten Sieger und erreicht auch in der Mannschaftswertung das beste Ergebnis.

Sechs der fast 7.500 Läufer schafften in diesem Jahr einen Hattrick. Sie siegten 2009, 2010 und 2011 im Lichtenauer Sachsen-Cup in ihrer jeweiligen Altersklasse. Zu ihnen gehören:

Lisa Dittrich , LV Limbach 2000
Christin Marx, TSV Dresden
Rosemarie Fiedler, SC DHfK Leipzig
Jonas Melzer, RC 1898 Radeberg
Dietmar Bergmann, RC 1898 Radeberg
Armin Zosel, TSV 1862 Radeburg

Bei den einzelnen Laufveranstaltungen standen in diesem Jahr 4 bis 20 Kilometer lange Walking- und 1,8 bis 28 Kilometer lange Laufstrecken zur Auswahl. Die Laufkommission des Leichtathletik-Verbands Sachsen wertete die einzelnen Läufe aus und ermittelte die besten Läufer.

Die Wertungen erfolgten in verschiedenen Altersklassen (Schüler/innen A, B; Jugend A, B; Männer/Frauen; Senioren/Seniorinnen). Zusätzlich wurde die beste Mannschaft ermittelt.

Der „Lichtenauer Sachsen-Cup“ wird seit 2005 jährlich vom Leichtathletik-Verband Sachsen mit Unterstützung der Lichtenauer Mineralquellen GmbH und regionalen Partnern vor Ort durchgeführt.

„Wer viel Sport treibt, sollte viel trinken. Was liegt bei der größten Laufserie Sachsens da wohl näher als eine Kooperation zwischen dem Leichtathletik-Verband Sachsen und der stärksten Mineralwassermarke in Ostdeutschland“, so Paul K. Korn.

Besonders bei sportlichen Aktivitäten ist der Körper auf ausreichend Flüssigkeit angewiesen. Lichtenauer Mineralwasser eignet sich dazu optimal, denn es löscht nicht nur den Durst, sondern liefert auch lebensnotwendige Mineralstoffe und Spurenelemente. Deshalb wird sich der ostdeutsche Marktführer im Brunnenbereich auch 2012 für den Laufsport engagieren und die Laufserie in Zusammenarbeit mit dem Leichtathletik-Verband Sachsen fortführen.

Weitere Informationen zum Lichtenauer Sachsen-Cup erhalten Sie auf www.lvsachsen.de

Foto (Sven Mücklich): Danuta Mantey aus Grimma war bei der diesjährigen größten Laufserie Sachsens sehr erfolgreich. In der Altersklasse „Frauen 60“ errang sie den ersten Platz vor Christiane Fankhänel von der Leichtathletikgemeinschaft Vogtland. Paul K. Korn, Geschäftsführer der Lichtenauer Mineralquellen GmbH, überreichten beiden die Siegerurkunden.

Spielbericht Grimma River Rats - Freitaler Pinguine vom 13.11.2011

111115ratsAm vergangenen Sonntag konnten die Grimmaer River Rats ihr erstes Punktspiel der Dorfteichliga-Saison 2011/12 mit 19:0 Toren gegen die Freitaler Pinguine gewinnen. Die ca. 70 Zuschauer in der GGI Eissporthalle konnten bezeugen, dass die Pinguine zu keiner Minute des Spieles den Hauch einer Chance hatten. Schon in den ersten Spielminuten belagerten die Ratten das Freitaler Tor. Bis zum ersten Treffer mußten die Grimmaer Fans nicht lange warten. Den ersten Saisontreffer für die River Rats konnte Neuzugang André Bartig im Nachsetzen in der zweiten Spielminute erzielen. Der Grimmaer Druck aufs Tor wurde in der Folgezeit noch stärker, einzig der stark haltende Freitaler Torsteher René Franke konnte den Grimmaern Paroli bieten, so das die Mannen um Kapitän Karthe bis zur Drittelpause auf "nur" 4:0 davonzogen.

Zunächst schalteten die Cracks von der Mulde im zweiten Drittel einen Gang zurück. Aber selbst das Spiel mit "angezogener Handbremse" reichte aus, um die Freitaler regelrecht schwindelig zu spielen. Besonders die Angriffsreihe um die Grimmaer Bartig, Blasius und Voigtländer wußte dabei zu überzeugen. Aber auch die anderen drei Sturmformationen konnten sich mehrfach in Szene setzen. In der 35. Minute war für River Rats Stürmer Tobias Schulz die Zeit, nach nunmehr vier Jahren im Grimmaer Jersey, gekommen. Er erzielte sein erstes Pflichtspieltor. Nach schönem Zuspiel von Dominque Schilling konnte Schulz den Puck über die Linie drücken. Als es zum zweiten Pausentee ging, zeigte die Anzeigetafel des Rattenbaus einen Spielstand von 9:0 für Grimma an.

Wer nun dachte, das die Ratten im dritten Drittel einen Gang zurückschalten, mußte sich eines Besseren belehren lassen. Angriff um Angriff rollte auf das Freitaler Tor. Der trotz der vielen Gegentore stark haltende Freitaler Goalie mußte ein ums andere Mal hinter sich greifen. Bis zur 60. Spielminute fielen die Tore im Minuten- teilweise im Sekundentakt. Als das Stadionhorn das Ende der Partie signalisierte, stand es 19:0 für die Grimmaer Mannschaft. Mit diesem, in dieser Höhe auch vollkommen verdienten Sieg erzielten die River Rats auch gleichzietig einen Vereinsrekord - den höchsten Sieg seit Bestehen der Mannschaft. Auch der Grimmaer Goalie Alexander Melzer kann sich glücklich schätzen, konnte er doch den ersten Shoutout (Spiel ohne Gegentor) seiner sportlichen Laufbahn feiern.

Jugendliche stricken Grimma ein – Wolle wird knapp

Im Jugendhaus „Südpol“ wird seit einigen Wochen für eine buntere Stadt gestrickt. Die zusammengehäkelte Maschenkunst wird allerding nicht den Bewohner als Schal um den Hals gehängt, sondern soll als Blickfang am Marktbrunnen, an Laternen und Gebäuden landen. Die Straßenkunst nennt sich „Urban Knitting“ und hat jetzt auch Grimma erreicht.

Die Jugendlichen haben bereits fleißig gestrickt und gehäkelt. Die Tür zum „Südpol“ in der Gabelsbergerstraße ist schon inklusive des Türgriffes mit bunten Fäden umgarnt. Jetzt möchten sie dem gesamten Haus eine wollige Hülle verpassen, bevor Straßenlaternen, Brunnen und Geländer folgen. Nur leider wird der Strickeifer derzeit wegen fehlender Wolle gedämpft. Die Reserven von Oma sind aufgebraucht und es gibt zu wenig Strick- und Häkelnadeln für alle Strickanwärter. „Um unser Ziel zu erreichen, benötigen wir Wolle oder bereits gestrickte Reste, die nicht mehr benötigt werden. Wir würden und über jedes noch so kleine Knäul freuen“, sagte Jana Röhner vom Jugendhaus „Südpol“.

Die Jugendlichen nehmen die Reste oder bereits fertige Strickflicken im Jugendhaus an oder holen sie auf Wunsch auch ab. Ein kurzer Anruf im Jugendhaus unter der Telefonnummer 03437/ 94 22 14 genügt.

Wildwasserumleitung am "Schaddeler Dreieck"

Seit Mitte Oktober baut die Firma Erdmann Bau GmbH Regenwasserableitungsanlagen in Kleinbothen. Oberhalb des Schaddler Dreiecks entsteht derzeit eine Abfangmulde, die über den bestehenden Straßengraben in einen neu zu errichtenden Graben nördlich der Wilhelm- Ostwald-Straße übergeht und - am alten Bahn¬damm entlang - verrohrt in den Schaddelgraben nördlich des Muldentalbades mündet. Ziel dieser Maßnahme ist, dass vom Einzugsgebiet Galgenberg kommende Regenwasser um die Ortslage herumzuleiten und so auch den Schaddelgraben sowie die Straßenbrücke vor dem Gasthof Kleinbothen zu entlasten. Noch bis Jahresende sollen die Arbeiten im Auftrag der Teilnehmergemeinschaft Kleinbothen beim Landratsamt Landkreis Leipzig, Amt für Ländliche Entwicklung, beendet sein. Grundlage der Maßnahme ist die „Wasserkonzeption Kleinbothen“ (inkl. Großbothen), welche 2007 im Auftrag der Teilnehmergemeinschaft vom Institut für Ingenieur- und Tiefbau GmbH aus Markkleeberg erarbeitet wurde.