Am 27. und 28. Mai findet im sogenannten Teletubbyland in der Leipziger Straße die neunte Auflage des Crossover-Festivals statt. "Da die Durchführung des Festivals auf sehr viel ehrenamtlicher Tätigkeit basiert und unkommerzielle Zwecke verfolgt, freuen wir uns über Hilfe jeglicher Art und Weise", so Tobias Burdukat vom Organisationsteam. "Für den Auf- und Abbau, das Catering und die Betreuung von Künstlern benötigen wir zahlreiche helfende Hände in der Zeit vom 24. bis 31. Mai". Dabei müsse man nicht durchgängig zur Verfügung stehen. "Auch wer nur ein oder zwei Tage helfen kann, ist gern gesehen. Das Crossover ist ein Festival, das ohne Eintritt funktioniert, und deshalb auf die Solidarität aller angewiesen ist", erklärt Tobias Burdukat.

Helfer melden sich bitte per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Wer mehr zum Festival wissen möchte kann sich unter http://crossoverfestival9.wordpress.com und unter facebook.com/crossoverfestival9 informieren.

Exkursionen in den Naturpark Muldenland

gemeinsam mit der Volkshochschule Muldental Frühjahrssemester 2011

1. Kursangebot

27.3. bis 27.11.2011, 10 - 12.15 Uhr, 8 Veranstaltungen Natur im Jahreskreis

Ameisen, Waldfrüchte, Hornissen, Wildkräuter, Pilze, Biber, Fischotter, Eisvögel. Die Natur ist so vielfältig und abwechslungsreich wie das Wetter und die Jahreszeiten. Wir gehen deshalb jeden letzten Sonntag im Monat (von März bis November) mit dem Naturexperten Dr. Hesse auf Entdeckertour. Ein wanderndes grünes Klassenzimmer im Naturpark Muldenland - unsere "Heimatschule" für die ganze Familie: Großeltern, Eltern und Kinder enträtseln Interessantes und Skurriles in der Natur. Bei schlechtem Wetter verlagern wir selbstverständlich den Wald nach drinnen. Die Termine können auch einzeln genutzt werden.

Termine: 27.3., 29.5, 26.6., 31.7., 28.8., 25.9., 30.10. und 27.11. 2011

Festes Schuhwerk erforderlich. Bitte Korb und Messer mitbringen.
Begleiter: Hesse, Dr. Ing. Jürgen
Treffpunkt: Parkplatz Thümmlitzsee

2. Die Exkursionen in den Naturpark Muldenland

So. 10. April 2011, 9 - 11.15 Uhr

Am Laichplatz von Erdkröte und Grasfrosch Die Exkursion führt in den Lindhardter Forst zu den Sickerteichen. Diese Gewässer sind Hauptlaichplatz von Erdkröte, Grasfrosch u. Springfrosch im Naunhofer Wald. 200 Paare pro Art werden zur Laichzeit gezählt. Naturfreunde kommen aber auch beim Entdecken der Vogelwelt auf ihre Kosten, denn Lothar Andrä macht auf die Vogelstimmen aufmerksam und gibt sein Wissen über die Lebensräume und -gewohnheiten der einheimischen Vögel weiter.

Begleiter: Lothar Andrä, NABU, Fachgruppe für Ornithologie und Herpetologie
Treffpunkt: Waldparkplatz, Ortsausgang Lindhardt links in Richtung Naunhof von der Verbindungsstraße Lindhardt- Naunhof.
Mitzubringen: festes Schuhwerk und ggf. ein Fernglas

So., 17. April 2011, 7.00 bis 9.15 Uhr

Vogelstimmenexkursion Großbothen – Nimbschen Der Naturpark Muldenland zeichnet sich u.a. durch seine artenreiche Vogelwelt aus. Uwe Seidel, welcher das Gebiet um Großbothen ornithologisch betreut, wird Sie in die heimische Vogelwelt und ihre variationsreichen Gesänge einführen. Um diese Jahreszeit ist es besonders spannend, da bereits viele Zugvögel heimgekehrt sind. So ist die Wahrscheinlichkeit hoch, auf dem Bahndamm den exotisch anmutenden Pirol anzutreffen. Das Frühaufstehen lohnt sich hier definitiv.

Begleiter: Uwe Seidel (Naturschutzbeauftragter UNB)
Treffpunkt: Parkplatz Gemeindeverwaltung Großbothen Zwei- bis dreistündige Führung von Großbothen nach Nimbschen
Mitzubringen: festes Schuhwerk und ggf. ein Fernglas

So. 8. Mai 2011, 10 bis 12.15

Der Colditzer Tiergarten – kulturhistorische Wanderung Der Colditzer Tiergarten umfasst ein etwa 100 ha großes Stück Laubmischwald zwischen Colditz und dem Dorf Zschirla. Wenig bekannt ist, dass es sich dabei um ein bedeutendes sächsisches Kulturdenkmal handelt. Der Tiergarten wurde vor etwa 500 Jahren östlich des Schlosses als Wildgehege, Jagdrevier und Vergnügungsort sächsischer Kurfürsten angelegt und in mehreren Phasen baulich erweitert und ausgestaltet. Mit seiner gut erhaltenen Struktur und Ausstattung aus dem 16./17. Jahrhundert zählt er zu den ältesten Tiergärten in Deutschland. Sie lernen das kleine Waldstück mit seinen Bauwerken und Anlagen der Jagd und Fischhaltung kennen. Über konkrete Informationen zur historischen Nutzung und Ausstattung hinaus erhalten Sie außerdem Einblicke in die Jagd-, Ess- und Festkultur der damaligen Zeit.

Begleiter: Annett Steinert, Kunsthistorikerin
Treffpunkt: Schloss Colditz, vorderer Hof
Mitzubringen: festes Schuhwerk

So. 15. Mai 2011, 9.00 – 11.15 Uhr

Exkursion Äußere Orchideenwiese am Oberholz mit Vogelstimmenwanderung Bei der Vogelstimmenexkursion durch das Oberholz ist ein besonderer Höhepunkt die Besichtigung der äußeren Orchideenwiese mit heimischen Wiesenorchideen. Von dort geht es weiter zu den Trichtern einstiger Bombeneinschläge, heute Laichplatz von Bergmolch, Springfrosch u a. Amphibien. Zur Exkursion sind mehrere große Hügel der roten Waldameise zu entdecken.

Begleiter: Lothar Andrä, NABU, Fachgruppe für Ornithologie und Herpetologie
Treffpunkt : Verbindungsstraße Oelzschau - Störmthal, Höhe Störmthaler See, Aussichtspunkt, Feldweg am Oberholz
Mitzubringen: festes Schuhwerk und ggf. ein Fernglas

Sa., 21. Mai 2011, 14 - 16.30 Uhr

Mehr als lauter Bäume – der Wald Die Exkursion führt mitten in den sagenumwobenen Wald! Neben der Pflanzen- und Tierwelt werden die vielfältigen und lebenswichtigen Funktionen des Waldes vorgestellt. Es wird Allgemeines zum Schichtaufbau und zur Entstehung der hiesigen Wälder vermittelt. Auch gibt es allerlei Interessantes zur Geschichte und zu Mythen rund um die Wälder Mitteleuropas zu berichten. Zudem werden alle heimischen Waldbäume sowie deren Besonderheiten vorgestellt. Auch das Holz als Rohstoff wird ein Thema sein. Zwei- bis dreistündige Wanderung durch den Thümmlitzwald.

Festes Schuhwerk erforderlich.
Begleiterin: Franka Seidel, Naturpark Muldenland e.V.
Treffpunkt: Parkplatz Kösserner Str., erster Parkplatz links aus Richtung Kössern

Sa., 2. Juli 2011, 10 -12.15 Uhr

Geologische Entdeckungen im nördlichen Muldental Die Exkursion führt in eine steinreiche Gegend, in die Abbaugebiete des sächsischen Quarzporphyr um Röcknitz und Hohburg. Unter kundiger geologischer Führung lernen die Teilnehmer Zeugen der Eiszeit, die Gletscherschliffe und Windschliffe auf den Porphyrfelsen kennen. Und sie erkunden heiße Spuren, die Hinterlassenschaften der vulkanischen Tätigkeit von 280 Millionen Jahren.

Begleiter: Dr. Annett Krüger, Institut für Geografie, Universität Leipzig
Treffpunkt: Kaolinsee Hohburg, Parkplatz, Ortseingang Hohburg aus Richtung Großzschepa
Mitzubringen: festes Schuhwerk und ggf. ein Fernglas

Zum RingelnatzSommer 2011 nach Wurzen

Der Joachim Ringelnatz Verein e.V. Wurzen hat sich für das Festjahr „1050 Jahre Wurzen“ viel vorgenommen. Er startet in den RingelnatzSommer 2011 am 15. Mai, 11 Uhr, mit der Eröffnung unserer nun schon traditionellen Ausstellung - diesmal eine Doppelschau vom Ringelnatzverein und vom Museum Wurzen.

Meisterhaft - Musterhaft
Georg Bötticher - der fast vergessener Künstler und Vater von Joachim Ringelnatz
Georg Bötticher - Tapetenmuster für den europäischen Markt
(Dr. Sabine Jung, Museum Wurzen)
Der Humordichter Georg Bötticher und die Leoniden in Leipzig
(Angelika Wilhelm, Joachim Ringelnatz Verein Wurzen)

Führungen durch die Ausstellung: Jeden 2. Do. im Monat (ab Juni), 16 Uhr
Die Ausstellung ist bis 18. September in der Galerie am Markt zu sehen.

Der Vortrag zur Ausstellung:
12. August., 18 Uhr, Galerie am Markt
Tapetengeschichten zu Zeiten Georg Böttichers
Prof. Dr. Sabine Thümmler, Leiterin des Kunstgewerbemuseums

Zu literarischem und musikalischem Vergnügen in den Arkadenhof des Museums Wurzen lädt der Verein am 26. Juni, 15 Uhr ein:
„Jede Laune meiner Wimper“
heißt das Ringelnatz-Programm,
von Ulf Annel und Verena Fränzel vom Erfurter Kabarett „Arche“

Gänzlich der seemännischen Seite des jungen Hans Gustav Bötticher, später Ringelnatz genannt, gewidmet ist der
Ringelnatz-Schwoof am 7. August
auf dem Wurzener Markt.
Südsee-Sehnsucht ist das Thema und das sind die Höhepunkte:
Salsa-Band, lateinamerikanische Tänze und viele Überraschungen 17 Uhr: Nagelritz singt Ringelnatz. Der singende Seemann aus Hambu
rg interpretiert sein Idol. Versorgung im Strandcafe und in der Hafenbar.

Die öffentliche Geburtstagsfeier auf dem Marktplatz wird von der Stadt Wurzen finanziert und gemeinsam mit dem Kulturbetrieb der Stadt organisiert. Dafür sagt unser Verein danke.

Zuvor gibt es ein Novum, an dem sich der Joachim Ringelnatz Verein Wurzen gern beteiligt: 7. August, ab 9 Uhr: Start zum ersten Wurzener Ringelnatz-Lauf des TRI-Sport Wurzen e.V.

Allen Ringelnatz-Freunden ein erfreuliches Frühjahr und ein schönes Osterfest, natürlich mit Versen von Ringelnatz:
Wenn die Schokolade keimt,/Wenn nach langem Druck bei Dichterlingen
"Glockenklingen" sich auf "Lenzesschwingen"/ Endlich reimt
Und der Osterhase hinten auch schon preßt,/Dann kommt bald das Osterfest.

Bürger gestalten Park der Generationen

Die Neue Mitte Freiberg. Hier soll der Park der Generationen – eine Parklandschaft für jung und alt – entstehen. Damit soll das Wohngebiet Wasserberg deutlich aufgewertet werden. Dort, wo einst die alte Schwimmhalle stand, soll nun bald eine neue grüne Lunge zum Verweilen einladen. Doch wie soll sie aussehen? Dazu ist die Meinung der Freiberger gefragt. Wird hier mehr Ruhe gewünscht oder sollte es Angebote für Aktivitäten geben, wie vielleicht Spielgeräte für Erwachsene? Viele Bäume oder mehr Sträucher? Oder doch nur Rasen?

Bevor die Planung für das rund 6000 Quadratmeter große Areal in die Endphase geht, sollen die Freiberger kräftig mitreden. „Wir freuen uns über jeden Vorschlag“, versichert Jörg Schröder, Sachgebietsleiter Grünanlagen im Tiefbauamt der Stadt Freiberg. Denn gemeinsam mit den Bürgern kann hier ein Treffpunkt entstehen, der auch den Vorstellungen der künftigen Nutzer entspricht.

Während für das laufende Jahr die vorbereitenden Arbeiten wie die entsprechende Planung vorgesehen sind, soll 2012 die Umgestaltung des Areals zum Park der Generationen beginnen.

Auf den Flächen der Städtischen Wohnungsgesellschaft mbH (SWG) im Umfeld des künftigen Parks der Generationen werden gegenwärtig umfangreiche landschaftsbauliche Arbeiten zum Thema „Wohnumfeldverbesserung“ umgesetzt. Das beauftragte Freiberger Ingenieurbüro ARCADIS Deutschland GmbH erarbeitet derzeit gemeinsam mit dem Tiefbauamt die Entwurfsplanung für den Park der Generationen.

Vorschläge zur Gestaltung sind bis Ende April zu richten an:
Stadtverwaltung Freiberg
Sachgebiet Grünanlagen
Brückenstraße 8
09599 Freiberg
Tel: 77 34 530
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

plug in and pipe out

plug in and pipe outSie ist eines der größten und imposantesten Musikinstrumente, das die meisten eher mit barocker oder Kirchenmusik verbinden. In dem Projekt „plug in and pipe out“ begibt sich die traditionelle Pfeifenorgel der Stadtkirche Bad Düben zusammen mit einer Band, mal auf eine ganz andere musikalische Ebene.

Die Idee Orgel und Band miteinander zu verbinden hatten schon Led Zeppelin und auch ostdeutsche Bands, nur ist es in den letzten Jahren etwas ruhiger, um diese interessante Kombination geworden. Die Musiker von „plug in and pipe out“ kommen aus verschiedenen Musikrichtungen und greifen die ungewöhnliche Kombination gemeinsam wieder auf. Die Idee kam Bassist Robert Läßig, als er vor drei Jahren selbst an einer Orgel spielte: „Interessiert hat mich das schon immer und jetzt hatte ich Zeit das Ganze umzusetzen“. Die Band, in der Robert Läßig Bassist und Sänger ist, hat sich 2009 zusammen gefunden, um am Baff Theater Delitzsch die Inszenierung „Das dramatische Verhalten entgleisender Frauen zwischen unbefahrenen Mitternächten“ musikalisch zu begleiten. Auch nach Absetzung des Theaterstücks blieben sich Sängerin Tine Riedl, Gitarrist Sascha Böhme, Bassist Robert Läßig und Schlagzeuger Johann Heimrich treu und absolvierten weitere Auftritte. Im August 2010 zog Johann Heimrich nach Quedlinburg und trennte sich von der Band. Bei dem Projekt „plug in and pipe out“ sitzt jetzt Eric Böhme am Schlagzeug.

Am Anfang erwies sich die Suche nach dem geeigneten Auftrittsort und einem interessierten Organisten als schwierig. Die Stadtkirche Bad Düben eignete sich mit ihrer sich akustisch günstig auswirkenden Holzdecke sehr gut für dieses Projekt. Damit waren gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, denn der zuständige Kantor Norbert Britze, erklärte sich nicht nur bereit die Kirche als Probe- und Auftrittsraum bereit zu stellen, er fand das Projekt so interessant, dass er selbst gerne mitmachen wollte, so kam „plug in and pipe out“ zu seinem Organisten.

Stilistisch wird fast nichts ausgelassen: Beatles, Michael Jackson, ein Präludium und eine Fuge von Bach, Deutschrock von Farin Urlaub, Popcharts und Eminem werden bei „plug in and pipe out“ umgesetzt. „Die Zuschauer kommen in das Konzert und hören Titel, die ihnen bekannt sind, aber durch die Kombination aus Orgel und Band ganz anders wahrgenommen werden“, so Robert Läßig. Bei „plug in and pipe out“ hört der Zuschauer nicht nur Musik von gegensätzlichen Instrumenten, elektronisch verstärkte Band auf der einen und die komplett akustische Orgel auf der anderen Seite, die Musik spielt, durch die erhöhte Position der Orgel, zunächst noch auf zwei unterschiedlichen Ebenen und verbindet sich dann zu einer faszinierenden Klangverschmelzung.

Die Konzerte von „plug in and pipe out“ sind am 24. April um 19:30 in der Stadtkirche Bad Düben, am 29. April um 20:00 Uhr in der Marienkirche Delitzsch und am 6. Mai um 19:30 in der St. Laurentiuskirche in Krostitz.

Der Eintritt kostet acht, ermäßigt sechs und für Kinder bis 12 Jahre vier Euro. Karten sind jeweils in Bad Düben in der Stadtinfo, bei „Der gute Blumen-Geist“, in Delitzsch in der Stadtinfo, im Gemeindebüro der evangelischen Kirche Delitzsch und in Krostitz im Blumeneck Poser erhältlich oder telefonisch unter 0176/29547765 und 034243/22555.

Geschichten & Verspieltes zu Ostern auf Burg Mildenstein

Spiele, Geschichten, Führungen ,Osterbasteleien, Osterlämmer zum Anfassen und leckeres Osterbrot und andere süße Sachen zum Osterfest!

Ostern - traditionsgemäß ein Fest für Familie & Co. und Anlass nach langen Winterwochen in die Natur zu wandern oder zu fahren. Burg Mildenstein ist auf den Ansturm der Familien und aller Burgenfreunde gewappnet. Am Ostersonnabend, -sonntag und -montag ab 10 Uhr gibt es Spiele, Geschichten & Basteleien für Kinder von 6 bis 99 Jahren.

Im gemütlichen Märchenzelt von „Luginsland“ werden Geschichten und Legenden von Drachen, Zauberern und glorreichen Helden zu hören sein. Liebevoll, mit einem „Augenzwinkern“ erzählte Geschichten, die nicht nur bei den kleinen Zuhörern die Phantasie erwecken sollen.

Im Rittersaal kann man Ostereier bemalen und kleine Figuren zur Verschönerung des Osterstrauches basteln. Unterstützt werden unsere kreativen Gäste dabei mit vielen Ideen und entsprechenden Material von „Heikes Basteleck“ aus Leisnig.

Von der Wolle bis zum Fädchen, also alles rund ums Schaaf und speziell den Osterlämmchen zeigt Familie Fiedler aus Bockelwitz unseren jüngsten Besuchern.

Mit der Eröffnung des zweiten Teils der Dauerausstellung: „Ein Machtsymbol in Stein gebaut“ wurden nun auch die Ausstellungen zum kurfürstlichen Amt, einschließlich der barocken Amtsküche , Expositionen zu bedeutenden Persönlichkeiten der Burggeschichte für unsere Besucher im Vorderschloss zugängig gemacht. An allen drei Tagen werden ganztätig Führungen durch die Burganlage und speziell zu den neuen Ausstellungen angeboten.

Traditionell bietet die Döbelner Bäckerei Körner ein buntes, österliches Kuchensortiment, Zuckerkuchen und Brotspezialitäten frisch aus dem Backofen an!

enviaM-Schulwettbewerb

Die Mittelschule Grimma nimmt am diesjährigen enviaM-Schulwettbewerb „Energiewelt 2050“ teil. Die Schüler der Klassen fünf bis zehn richten im Rahmen des Wettbewerbes ein Umweltzimmer in ihrer Schule ein. enviaM unterstützt sie dabei mit 300 Euro.

„In unserem Umweltzimmer informieren Plakate über Energieformen und Energieträger sowie über die Nutzung von Brennstoffen und deren Konsequenzen. Außerdem fertigen unsere Schüler Modelle zu den Themen Biomasse und Solarenergie an und stellen den Treibhauseffekt bildlich dar. Später bereichern diese Anschauungsmaterialien den Physik- und Geografieunterricht“, so Grit Lettner, Lehrerin und Projektverantwortliche der Grimmaer Mittelschule. „Zusätzlich führen die Schüler kleine Experimente durch: Sie bilden zum Beispiel eine Minigasanlage nach und versuchen mit einem Fahrrad und ihrer eigenen Körperkraft, Strom für das Aufladen eines Handyakkus zu produzieren.“

Die Mittelschule Grimma ist eine von 20 Schulen in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die sich an der dritten Auflage des enviaM-Schulwettbewerbs beteiligen. Der Wettbewerb wird in den Kategorien kreative Energie-Sparideen, neue Energie-Techniken und clevere Energie-Visionen ausgetragen. Die Umsetzung reicht vom Energiespar-Kalender über Rundfunkreportagen und Theaterstücke bis hin zur Planung einer Photovoltaik-Anlage für das Schuldach. „Wir wollen mit unserem Wettbewerb junge Menschen für Energiethemen begeistern“, erläutert Daniela Blasek, enviaM-Projektverantwortliche, das Engagement. „Die Kinder und Jugendlichen setzen sich aktiv mit Energiefragen auseinander und entwickeln ein Bewusstsein für einen sensiblen Umgang mit Energie.“

Am enviaM-Schulwettbewerb können sich Schüler aller Schularten und Jahrgangsstufen beteiligen. Alle Schulen im enviaM-Grundversorgungsgebiet wurden eingeladen, ihre Bewerbung einzureichen. enviaM unterstützt die Projekte mit bis zu 300 Euro. Außerdem erhalten die Schüler Informationsmaterial und Arbeitshilfen wie zum Beispiel einen Energiesparkoffer. Alle Projekte werden bis Mai umgesetzt. Anschließend wählt eine Jury aus Vertretern des Leipziger Instituts für Energie, des Bildungs- und Kommunikationszentrums Wasserkraftwerk Mittweida, der Jugendzeitschrift SPIESSER und enviaM die besten Ideen aus. Gekürt werden die Sieger für die Primarstufe, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II sowie für die drei Kategorien kreative Energie-Sparideen, neue Energie-Techniken und clevere Energie-Visionen. Es winken Preisgelder von bis zu 1.000 Euro.

Die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Chemnitz, ist der führende regionale Energiedienstleister in Ostdeutschland. Das Unternehmen versorgt rund 1,35 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme, Wasser und energienahen Dienstleistungen. Einer Studie des Forschungs- und Beratungsinstituts Inomic GmbH, Leipzig, zufolge sichert die enviaM-Gruppe rund 1,2 Milliarden Euro Wertschöpfung, rund 16.500 Arbeitsplätze und annähernd 650 Millionen Euro Steuereinnahmen in der Region. Jeder Euro, den der Unternehmensverbund als Wertschöpfung ausweist, bewirkt fast zwei weitere Euro Wertschöpfung. Jeder Arbeitsplatz der Unternehmensgruppe sichert und schafft fast drei weitere Arbeitsplätze.

Der Gänsebrunnen sprudelt wieder

Nach der langen Winterpause wurde in dieser Woche der Gänsebrunnen auf dem Gänsemarkt in Grimma-Nerchau wieder in Betrieb genommen. Dieses Wasserspiel, das seit dem Jahr 2000 nach der Neugestaltung des Platzes den Markt ziert, spielt auf die Nerchauer Tradition der Gänsezucht an. Die Kleinstadt wurde im Umland liebevoll oftmals „Gänse-nerche“ genannt wurde. Auch die Wasserpumpe am Abenteuerspielplatz im Wiesental hat ihre Winterpause beendet und spendet wieder Wasser für die vielfältigen Spielanlagen wie Schöpfeimer, Wasserrad oder Archimedische Schraube. Der Bahnhofsbrunnen wird erst aktiviert, wenn die Bauarbeiten in der Parkstraße abgeschlossen sind.

Ostern auf Schloss Rochsburg

Ein Programm für die ganze Familie gibt es in diesem Jahr zu Ostern auf Schloss Rochsburg. Am Ostersonntag in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr sind die Gäste „Dem Osterhasen auf der Spur“.

Besonders angesprochen werden Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren.

Für sie gibt es 14.00 Uhr und 16.00 Uhr jeweils eine Schlossführung. Da werden kleine Osterüberraschungen entdeckt und was besonders wichtig ist, der Osterhase, der sich im Schloss versteckt hat, muss gefunden werden. Ganz nebenbei erfahren die kleinen Gäste interessante Geschichten zum märchenhaften Schloss Rochsburg. Wenn der Osterhase gefunden wurde, werden dann im großen Saal in der zweiten Etage des Schlosses lustige Ostergeschichten vorgelesen. Im Beisein des Osterhasen ist das natürlich besonders spannend.

Im Anschluss können die kleinen Gäste handwerklich aktiv werden. In der Hasenwerkstatt werden österliche Gipsfiguren bemalt und Eier kreativ gestaltet. Auf Schloss Rochsburg gibt es auch echte Osterhäschen und diese kann man sogar anfassen. Sie sind im Streichelgehege zu finden. Richtig bunt wird es wieder beim Kinderschminken. Bei schönem Wetter können die Kinder im Südzwinger ihre Geschicklichkeit beim Bogen- und Armbrustschießen unter Beweis stellen. Auf die besten Schützen wartet eine süße Belohnung.

Im oberen Burghof öffnet die Rüst- und Kleiderkammer ihre Pforten. Hier kann man in die Rolle eines Ritters oder Burgfräuleins schlüpfen oder Spielsachen aus längst vergangenen Zeiten ausprobieren, wie z.B. den Peitschenkreisel.

Und wenn die Erwachsenen nicht nur dem bunten Treiben der Kinder zuschauen möchten, auf Schloss Rochsburg gibt es für jeden Geschmack etwas Interessantes zu bestaunen, sei es die Kleiderausstellung „Leute machen Kleider – Kostüme aus 10 Jahrhunderten“ oder die Ausstellung „Lehm, Schilf, Stein – Werkstoffe nicht nur für Pharaonen“ oder die Ausstellung mit Werken von Detlef Lieffertz in der kleinen Galerie oder die restaurierte Schlosskapelle St. Anna oder, oder, oder…….

Also auf zum Osterausflug auf Schloss Rochsburg mit der ganzen Familie.


Muldentaler Chorwettbewerb 2011 - Anmeldeschluss noch einmal verlängert

24 Chöre und Ensembles von Dresden bis nach Niedersachsen, weit über 600 Sängerinnen und Sänger vom Schulkind bis zum Pensionär: Die Veranstalter des 3. Muldentaler Chorwettbewerbs freuen sich über die positive Resonanz und die bis Ende März eingegangenen Anmeldungen. Der Wettbewerb verspricht damit zum wiederholten Mal vielfältige, spannende und vor allem musikalische Begegnungen.

Gospel, Volkslied, weltliche und geistliche Vokalmusik stehen am 2. Juli 2011 auf dem Programm, wenn Chöre aus ganz Mitteldeutschland nicht nur gegeneinander antreten, der Wettbewerb möchte viel mehr sein als ein bloßer Leistungsvergleich. Die Initiatoren des Leipziger Chorverbandes haben sich zum Ziel gesetzt, in erster Linie Begegnung, Gemeinschaft und Austausch der Chöre untereinander zu fördern und damit das Laienchorwesen insgesamt zu stärken. Ein buntes Programm aus vielfältigen Konzerten, Wertungssingen, kulinarischen und lokalen Angeboten lockt damit Anfang Juli nicht nur Chorsänger ins sächsische Naunhof bei Leipzig, es werden außerdem hunderte Besucher erwartet.

Indes ist der Anmeldeschluss für kurzfristig interessierte Chöre und Ensembles noch einmal bis zum 30. April 2011 verlängert worden. Informationen zum Wettbewerb und alle Anmeldeunterlagen gibt es online auf www.chorwettbewerb-muldental.de.

Grüner Daumen nach oben: „Tafelgärten“ werden bepflanzt

In Nerchau bringen sechs so genannte Ein-Euro-Jobber noch freie Parzellen in der Kleingartenanlage „Farbenfroh“ wieder auf Vordermann, um dort im Mai frisches Gemüse für Bedürftige anzupflanzen. Die Ernte kommt der Grimmaer Tafel zu Gute.

„Seit einigen Jahren bauen wir vom Mai bis Sep¬tember in Kleingärten, die nicht verpachtet sind, Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Petersilie, Bohnen, Radieschen und andere Gartenkräuter an, die dann an die Grimmaer Tafel geliefert und dort an Bedürftige verteilt werden“, berichtet Ortsvorsteher Uwe Cieslack. „Dafür benötigen wir die Hilfe von Hobbygärtnern und Gartenbaubetrieben und bitten ganz herzlich um Sachspenden wie Jungpflanzen, Steckzwiebeln oder anderes Saatgut“, so der Ortsvorsteher. Eigens gezogene Pflanzen sind auch willkommen.

Bürgerzentrumleiterin, Martina Lehnigk, nimmt die Spenden gern entgegen. Erreichbar ist Frau Lehnigk unter der Telefonnummer 03437/ 98 58 131 oder persönlich im Nerchauer Bürgerzentrum in der Nerchauer Hauptstraße 18. Der Bauhof holt die Pflanzspenden gern ab, die ab Anfang Mai mit Beginn der Maßnahme in den Boden kommen sollen. Obwohl die Ernte im Vorjahr wetterbedingt nur mäßig ausfiel, konnten doch über 85 Kilogramm Tomaten, 55 Kilogramm Gurken, 165 Kilogramm Kartoffeln, 132 Kilogramm Bohnen, 60 Kilogramm Zucchini, 600 Stück Kopfsalat und weiteres erntefrisches Gemüse wie Petersilie, Schnittlauch und Radieschen fast fünf Monate lang in die Einrichtung nach Grimma-Süd geliefert werden, worüber sich die dortige „Tafel“ sehr gefreut hat. Der Erfolg hängt neben dem Wetter auch vom Pflanzgut ab. „Deshalb die herzliche Bitte an Alle, dafür Pflanzen zur Verfügung zu stellen“ so Cieslack.