Kinder- und Jugendzentrum in der Beethovenstraße wiedereröffnet

Die Freiberger Kinder und Jugendlichen haben ihr Haus in Besitz genommen. Heute ist das Kinder- und Jugendzentrum in der Beethovenstraße mit einem Tag der offenen Tür eröffnet worden, mehrere Hundert junge Freiberger waren dazu in das Haus am Albertpark gekommen.

Zu den Festgästen gehörten auch Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm und Sven Krüger, Bürgermeister für Verwaltung und Finanzen. „Endlich haben unsere Kinder und Jugendlichen wieder einen schönen Anlaufpunkt“, freut sich Bürgermeister Sven Krüger. Nach umfangreichen Renovierungs- und Gestaltungsarbeiten präsentieren sich nun wesentliche Teile des Hauses mit einem neuen Gesicht: „Es ist ein Schmuckstück geworden“.

Dass das traditionelle Haus für Kinder- und Jugendarbeit in Freiberg jetzt wieder seinen Ansprüchen gerecht wird, erfüllt Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm mit Stolz. Denn mit der Wiedereröffnung des Kinder- und Jugendzentrums in der Beethovenstraße „schlagen wir einen Weg ein, der gegenwärtig in Sachsen keinesfalls üblich ist. Es ist wahrscheinlich einmalig, dass sich derzeit eine Kommune der Verantwortung für eine Jugendeinrichtung dieser Dimension stellt.“ Wo sich andere Kommunen aus finanziellen Gründen aus freiwilligen Aufgaben zurückziehen müssen, auch weil entsprechende Fördermittel immer knapper werden, „stellen wir uns als Stadt Freiberg unserer Verantwortung in diesem wunderbaren Haus.“ Und es wird eine Herausforderung, diese Haus „wieder mit neuem Leben zu erfüllen“, ist sich auch Heiko Heese, Leiter des Sachgebietes Jugend, bewusst. Doch mit seinem vierköpfigen Team stellt er sich gemeinsam mit den Vereinen Train Control und Hoffnung Nadeshda dieser Aufgabe. Mit diesem Betreiberkonzept wagt die Stadt Freiberg einen in Sachsen wohl bislang einmaligen Schritt. „Die Konstellation mit unserem Sachgebiet Jugend als ‚hausleitende Instanz’ in Zusammenarbeit mit den freien Trägern der Jugendhilfe, ist eine besondere Kombination für die Zukunft, von der wir uns viel Erfolg versprechen.“ Gemeinsam haben sie viele Vorhaben – wie u. a. spannende Projekte im und fürs Festjahr „850 Jahre Freiberg“.

Während das Sachgebiet Jugend vorwiegend Jugendarbeit leistet wie Mobile Jugendarbeit im gesamten Stadtgebiet, Betreuung des Freiberger Kinder- und Jugendparlamentes, Betreuung von Jugendvereinen und -initiativen, Organisation des Kinder- und Jugendkontaktbüros sowie verschiedener Projekte (u. a. Unterstützung des Ferienlagers in Gager, Weltkindertag), wird der Verein Train Control den Jugendtreff betreiben und sich für Jugend-Veranstaltungen engagieren. Dazu gehören u. a. Diskos, Konzerte, Tanz, Musik und das Engagement für Nachwuchsbands. Der Verein Hoffnung Nadeshda, der sich u. a. um die Integration von jugendlichen Migranten kümmert, wird künftig den Kindertreff betreuen. Das Ruder im alten neuen Haus zu übernehmen, bedeutet Mut und Beweglichkeit, denn die Angebote müssen und sollen stets am Bedarf orientiert werden. So läuft bereits eine Bedarfsanalyse an den Freiberger Schulen und Einrichtungen. Sie ist die Grundlage für das Hauskonzept, das ständig fortgeschrieben werden muss. Wichtig ist auch das Einbeziehen der Jugendlichen – wie geschehen mit der Zukunftswerkstatt im Februar. „Wir müssen abchecken, was Jugendliche wollen.“ Dazu gehören auch Projekte an Schulen.

Legitimiert per Stadtratsbeschluss im März, schauen die neuen Betreiber optimistisch nach vorn, um aus der traditionellen Einrichtung am Albertpark wieder ein funktionierendes Haus für Kinder und Jugendliche zu etablieren.

„Alle Beteiligten sehen diese Herausforderung als Chance, für Freiberg vielleicht etwas in dieser Form noch nie da Gewesenes entstehen zu lassen“, ist Heese optimistisch. Mit der Wiedereröffnung der Villa als Kinder- und Jugendzentrum „wollen wir als Stadt Freiberg ein Zeichen setzen, ein Zeichen für die Zukunft“, versichert Bürgermeister Sven Krüger. Er gab der Einrichtung als Arbeitstitel den Namen Villa Jugendstil. Denn die Villa sei erbaut im Jugendstil und heute ein Haus mit Stil für die Jugend.

Verteilnetzbetreiber erhöht Versorgungssicherheit im Netzgebiet Halle/Muldentalkreis.

Die MITGAS Verteilnetz GmbH (MITGAS NETZ) gibt im laufenden Jahr im Landkreis Leipzig rund 8,3 Millionen Euro für Investitionen, Instandhaltungen und Betriebsaufwendungen aus. Auf den ehemaligen Muldentalkreis entfallen davon rund 3,5 Millionen Euro. Auf das gesamte Netzgebiet bezogen wendet der Verteilnetzbetreiber eine Gesamtsumme von 50,3 Millionen Euro auf, knapp die Hälfte der Mittel – 24,2 Millionen Euro – sind es für das Land Sachsen.

Wichtige Bestandteile der Investitionen bleiben die Sanierung von Nieder-, Mittel- und Hockdruckleitungen sowie Gasdruckregel- und –meßanlagen. Darüber hinaus überprüft MITGAS NETZ turnusmäßig die Sicherheit von Gashausanschlüssen und wechselt alte Stahlhausanschlüsse aus.

"Ziel unserer Investitionen ist es, die hohe Versorgungsicherheit auch weiterhin zu garantieren“, sagt Thomas Scheer, technischer Geschäftsführer von MITGAS NETZ. „In den letzten 20 Jahren haben wir rund eine Milliarde Euro für die Erweiterung und Sanierung unserer Netzanlagen aufgewandt. Während in den Neunziger Jahren Ausbau und Erschließung der Netze im Vordergrund standen, richten wir seit einigen Jahren unser Augenmerk auf die Sanierung der Anlagen. Grundlage hierfür ist unser 2005 aktualisiertes Sanierungskonzept."

Wichtige Einzelmaßnahmen im Muldentalgebiet sind 2011:

  • in der Stadt Grimma: die Umverlegung von rund 15 Metern Hochdruckleitung im Zuge der Errichtung einer Hochwasserschutzwand und die Auswechslung von Nieder- und Mitteldruckrohrleitungen in der August-Bebel-Straße
  • in der Stadt Wurzen: die Auswechslung von 460 Metern Stahlrohrleitungen und Umbindung von 25 Hausanschlüssen in der Schillerstraße
  • in Naunhof: die Auswechslung von 335 Metern Stahlrohrleitungen und Umbindung von 11 Hausanschlüssen in der Parthenstraße
  • in Trebsen: die turnusmäßige Überprüfung von 310 Hausanschlüssen
  • die Auswechslung von rund 50 Stahl-Hausanschlüssen in Grimma, Bad Lausick und Großsteinberg

Die MITGAS Verteilnetz GmbH (MITGAS NETZ) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der MITGAS Mitteldeutsche Gasversorgung GmbH (MITGAS). MITGAS NETZ ist als örtlicher Netzbetreiber für Planung, Betrieb und Vermarktung des Gasnetzes zuständig. Das Netzgebiet umfasst weite Teile Sachsens und Sachsen-Anhalts sowie Teile Thüringens und Brandenburgs. Das Leitungsnetz hat eine Länge von über 7 000 Kilometern. Im Netzgebiet sind rund 187 000 Kunden ans Erdgasnetz angeschlossen. Eine Vielzahl von Gashändlern ist im Netz von MITGAS NETZ aktiv.

Modernisierung des Stromnetzes erhöht Versorgungsqualität

envia NETZ gibt im Jahr 2011 rund 33,1 Millionen Euro für die Modernisierung des Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetzes im Landkreis Leipzig aus. Davon entfallen rund 14,8 Millionen Euro auf den ehemaligen Muldentalkreis. Insgesamt stellt der enviaM-Netzbetreiber im laufenden Jahr rund 375 Millionen Euro für Aufwendungen und Investitionen im enviaM-Netzgebiet bereit; davon 73,0 Millionen Euro in der Netzregion West-Sachsen Dies entspricht einer Steigerung von rund 38 Prozent in der Netzregion West-Sachsen zum Vorjahr.

„Hervorzuheben sind die stetig steigenden Kosten für die Integration der erneuerbaren Energien in unser Netz. Vom Netzausbau betroffen sind nicht mehr nur das Hochspannungsnetz, sondern auch das Mittel- und Niederspannungsnetz. Dies ist vor allem auf die Zunahme der Solarenergie zurückzuführen“, so Jörg Stechert, Projektleiter in der Netzregion West-Sachsen.


Schwerpunkte der Modernisierung des Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetzes im Landkreis Leipzig im laufenden Jahr sind:

Bahren:

  • Ersatz der Mittelspannungsfreileitung durch Mittelspannungskabel
  • Neuverlegung von 2.600 Meter Mittelspannungskabel
  • geplante Realisierung 2. bis 3. Quartal 2011

Burkartshain:

  • Erneuerung des Ortsnetzes
  • Neuverlegung von 8.100 Meter Niederspannungskabel
  • Erneuerung von 125 Hausanschlüssen
  • Neubau von 3 Trafostationen
  • geplante Realisierung 3.Quartal 2011 bis 2.Quartal 2012

Grethen/Grimma:

  • Ersatz der Mittelspannungsfreileitung durch Mittelspannungskabel
  • Neuverlegung von 4.500 Meter Mittelspannungskabel
  • Neuverlegung von 500 Meter Niederspannungskabel
  • geplante Realisierung 2. bis 3. Quartal 2011

Rotes Vorwerk:

  • Ersatz der Niederspannungsfreileitung durch Niederspannungskabel
  • Neuverlegung von 900 Meter Niederspannungskabel
  • Erneuerung von sieben Hausanschlüssen
  • geplante Realisierung 2. bis 3. Quartal 2011

„Eine wichtige Einzelmaßnahme ist der Neubau des Umspannwerkes in Wurzen. Mit der neuen Mittelspannungsschaltanlage verbessern wir die Qualität der Stromversorgung in der Region nachhaltig. Startschuss für das Projekt war im vierten Quartal 2010. Läuft alles planmäßig, werden wir die Baumaßnahme im dritten Quartal 2011 abschließen“, so Stechert weiter.

Die Aufträge zur Umsetzung der Baumaßnahmen gehen überwiegend an regional ansässige Bau- und Montagefirmen. „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der heimischen Unternehmen, insbesondere kleiner und mittlerer Betriebe“, so Stechert abschließend. Für den reibungslosen Netzbetrieb im Landkreis Leipzig ist das Anlagenmanagement in Markkleeberg, Mockritz und Bad Düben zuständig. Der Landkreis Leipzig ist Teil der Netzregion West-Sachsen. Das Stromnetz in der Netzregion West-Sachsen hat eine Länge von 16.160 Kilometern.

Hintergrund

Die envia Verteilnetz GmbH (envia NETZ) mit Sitz in Halle (Saale) ist als Netzbetreiber für Planung, Betrieb und Vermarktung des Elektrizitätsverteilnetzes verantwortlich. envia NETZ ist eine 100-prozentige Tochter der envia Mitteldeutsche Energie AG und hat im Jahr 2005 die operative Geschäftstätigkeit aufgenommen. Die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Chemnitz, ist der führende regionale Energiedienstleister in Ostdeutschland. Das Unternehmen versorgt rund 1,4 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme, Wasser und energienahen Dienstleistungen. Einer Studie des Forschungs- und Beratungsinstituts Inomic GmbH, Leipzig, zufolge sichert enviaM mehr als 1,3 Milliarden Euro Wertschöpfung, rund 15.000 Arbeitsplätze und annähernd 320 Millionen Euro Steuereinnahmen in der Region. Jeder Euro, den das Unternehmen als Wertschöpfung ausweist, bewirkt fast zwei weitere Euro Wertschöpfung. Jeder Arbeitplatz des Unternehmens schafft mehr als drei weitere Arbeitsplätze.

Fünf verkaufsoffene Sonntage für Freiberg Auswahl erfolgte mit Gewerbetreibenden und Stadtmarketing

Gleich fünf verkaufsoffene Sonntage soll es im laufenden Jahr in der Universitätsstadt Freiberg gegeben. Den beiden entsprechenden Verordnungen der Großen Kreisstadt zum Sächsischen Ladenöffnungsgesetz über verkaufsoffene Sonn- und Feiertage im Jahr 2011 stimmten die Stadträte auf ihrer heutigen Sitzung (7. April) mit großer Mehrheit zu. Damit öffnen im laufenden Jahr am Sonntag, 22. Mai, zum Frühlingsfest erstmals die Geschäfte in der Innenstadt von 12 bis 18 Uhr. Da das Sächsische Ladenöffnungsgesetz Kommunen bei besonderem Anlass vier solcher verkaufsoffenen Sonntage im Jahr einräumt, gibt es drei weitere in Freiberg: am 9. Oktober zum Herbst- und Erntedankfest sowie am 2. und 4. Advent (4. und 18. Dezember). „Der vierte Advent wird dabei schon ganz im Zeichen des bevorstehenden Festjahres ‚850 Jahre Freiberg’ stehen und auf 2012 einstimmen“, informierte Ordnungsamtsleiterin Antje Liebernickel. Die Auswahl der Sonntage sei in enger Abstimmung mit dem Gewerbeverein, der Stadtmarketing Freiberg GmbH und dem Gebietsmanagement der Bahnhofsvorstadt (Bavo) erfolgt.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit anlässlich besonderer regionaler Ereignisse an acht zusätzlichen Sonn- bzw. Feiertagen zum „Sonntagseinkaufen“ einzuladen, jedoch ausschließlich in jeweils anderen Stadtgebieten und Ortsteilen. Zum Bergstadtfest will die Stadt Freiberg dies für das Altstadtgebiet nutzen. Sieben weitere solcher Einkaufssonntage seien also noch möglich, jedoch kein weiterer in der Altstadt. Auch dieser Vorlage, die Geschäfte am Sonntag des Bergstadtfestes (26. Juni) zum Einkaufen öffnen zu lassen, stimmten die Stadträte mehrheitlich zu.

Damit können Freiberger und Gäste der Stadt an fünf Sonntagen jeweils zwischen 12 und 18 Uhr in der Altstadt einkaufen. „Mit dieser Regelung werden alle Interessen berücksichtigt. Die Veranstaltungen und die damit verbundene Sonntagsöffnung werden sicherlich trotz der vielen Baustellen zur weiteren Attraktivität und Belebung unserer Stadt beitragen“, wünscht Liebernickel.

Fünf verkaufsoffene Sonntage 2011, das sind zwei mehr als im vergangenen Jahr. Zwar hatten hier die Stadträte auch vier Einkaufssonntagen zugestimmt, jedoch hatte eine Klage der Gewerkschaft ver.di die Freiberger Rechtsverordnung außer Kraft gesetzt. Damit hatten die Geschäfte in der Adventszeit nur an einem Sonntag statt vorgesehenen zwei Sonntagen öffnen können.

Stadtrat stimmt Zahlung von 150 Euro ab kommendem Wintersemester zu

Für einen Zuzugsbonus in Höhe von einmalig 150 Euro für Studierende der TU Bergakademie Freiberg sprach sich der Stadtrat in seiner heutigen Sitzung (7. April) mit klarer Mehrheit aus. Ab dem Wintersemester 2011/ 2012 erhalten Studierende der hiesigen Universität diesen Zuzugsbonus, wenn sie ihren Hauptwohnsitz in der Stadt Freiberg anmelden, eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung vorlegen und den entsprechenden Antrag auf Gewährung des Zuzugsbonus beim Bürgerbüro, Sachgebiet Einwohnermeldewesen, stellen. Bei der Anmeldung erhalten die Neufreiberger ein Begrüßungsschreiben des Freiberger Oberbürgermeisters, dem ein Wertgutschein beifügt ist. Mit diesem melden sich die Studierenden beim Studentenwerk Freiberg – Anstalt des öffentlichen Rechts, Agricolastraße 14; dort wird dann das Begrüßungsgeld ausgezahlt.

Denjenigen Studierenden, die ihr Studium an der TU Freiberg im Jahr 2011 bereits vor dem Wintersemester aufgenommen haben, kann bei Vorliegen der Voraussetzungen der Bonus ebenfalls nach den Bestimmungen der Neuregelung gewährt werden. Meldet der Empfänger vor Ablauf von sechs Monaten seinen Hauptwohnsitz in einer anderen Gemeinde an, so muss er der Stadt Freiberg den Zuzugsbonus in vollem Umfang erstatten, vor Ablauf eines Jahres liegt der zurückzuzahlende Betrag bei 100 Euro.

Bisher zahlte die Stadt einen Betrag in Höhe von 50 Euro pro Person und Jahr für Studenten mit Hauptwohnsitz in Freiberg. Mit dem Zuzugsbonus möchte die Stadt zum einen die Einwohnerzahl Freibergs erhöhen, zum anderen dem Titel Universitätsstadt noch mehr gerecht werden.

1. Floorball‐Bundesliga Damen: Bittere Niederlage in der Fremde – Wikingerinnen verlieren erstes Finale mit 4:3 (1:1; 2:1; 1:1)

Bei schönstem Sommerwetter trafen am Sonntag, den 03.04.2011, die beiden besten deutschen Damen‐ Teams im Finale um die Deutsche Meisterschaft aufeinander. Aufgrund der letzten knappen Ergebnisse wurden auch in der Fachpresse die Chancen für beide Teams mit 50:50 eingeschätzt. Dabei wollten die Wikingerdamen den Rückenwind ihres siegreichen Vereinsnachwuchses mit in das Finalspiel nehmen. Denn noch am Vormittag hatte die U13 von Stammverteidigerin Susann Schiller den Weißenfelser Nachwuchs in deren Halle mit 6:5 bezwungen. Eine Woche davor war es die Grimmaer U15, die die Regionalmeisterschaft gegen eben diesen Gegner für sich entscheiden konnte. Und auch die 1. Bundesliga‐Herren des MFBC Löwen Leipzig waren am vorangegangenen Samstag im ersten Halbfinale siegreich gegen die Bänker. Doch die Erfolgsserie riss und die Wikinger‐Damen unterlagen knapp mit 4:3 gegen die UHC‐Damen.

Die Voraussetzungen für ein spannendes und hoch dramatisches Match waren angerichtet, doch beide Teams hatten mit einer stickigen und sehr warmen Hallenluft zu kämpfen. Da die Grimmaerinnen im Vorfeld eine Vielzahl erkrankter Spielerinnen zu verzeichnen hatte, die wie das Verteidigerpaar Susann Schiller und Franziska Stöckel trotzdem die Stöcke aufs Feld trugen, war es kein gutes Omen, um ein solches Finale zu bestreiten. Trotzdem gelang Grimma der bessere Einstieg: Topscorerin Anne‐Marie Mietz war es in der 3. Minute, die zum 1:0 nach Vorlage von Ulrike Müller einschoss. Leider hielt der Vorsprung nicht lange, denn bereits vier Minuten später erzielte die Topscorerin der Gegenseite, Pauline Baumgarten, auf Vorlage von Sara Patzelt den Ausgleich. Auf beiden Seiten waren es auch wieder die Torhüterinnen, die über die gesamte Spielzeit mit guten Aktionen glänzten und an den jeweiligen Gegentreffern keinerlei Schuld hatten. Die Anzahl der Abschlüsse im ersten Drittel waren auf beiden Seiten gleich, so dass von einer Überlegenheit eines Teams nicht gesprochen werden konnte. Allerdings waren die Grimmaerinnen in der Auslösung zu limitiert, da die Weißenfelser Defensive versuchte, die Räume gut zuzustellen. Das Spiel mit hohen Bällen in die Spitze wurde dann zu sehr übertrieben, obwohl sich hierauf die Weißenfelserinnen schwerlich einstellen konnten.

Die Situation im zweiten Drittel war analog dem ersten. Auch hier waren es wieder viele Abschlüsse auf beiden Seiten, die öfters geblockt werden konnten. Gerade die etatmäßigen Center in beiden Grimmaer Linien, Fanny Gatzke und Sonja Dietel, trennten sich zu langsam vom Ball. Aufgrund der erstickten Laufbereitschaft des Offensivpersonals fehlten hier auch die Anspielstationen. Dennoch gelang Mietz gleich zu Beginn die erneute Führung. Diese währte noch nicht einmal 30 Sekunden, da war es die UHC‐Kapitänin Magdalena Tauchlitz, die den Ausgleich erzielte. Nun griffen die Schiedsrichter nach Auffassung des Trainergespannes Ralf Kühne und Marcus Linke zu sehr in das Spielgeschehen ein: Stockschläge und Schutzraumvergehen bei Torversuchen und ‐erfolgen blieben ungeahndet. In der 35. Minute gingen die Weißenfelserinnen durch ein Tor von Patzelt erstmals in Führung und gaben diese letztendlich auch nicht mehr ab. Allerdings ging diesem Tor in der Grimmaer Hälfte ein Foul an Stefanie Reinhardt voraus, die im Fallen durch einen Stockschlag im Nackenbereich getroffen wurde. Im Ergebnis konnte Reinhardt das Spiel nicht beenden und liegt aufgrund einer Gehirnerschütterung auch noch zur Beobachtung im Krankenhaus. Der Schiedsrichter stand bei dieser Situation in der Nähe und erklärte auf Reklamation der Grimmaer Mannschaftskapitänin Juliane Hoffmann, dass er dies durchaus gesehen habe. Allerdings blieb er die Antwort schuldig, weshalb er das Spiel nicht durch Pfiff wegen des Fouls unterbrochen und dadurch das Tor annulliert hat. Durch diese unglücklichen Tatsachenentscheidungen und die eigene mangelnde Chancenverwertung rannten die Wikingerinnen dem Rückstand hinterher. Auch die Weißenfelser Damen ließen weitere Chancen liegen, so dass bei beiden Teams der Substanzverlust zu spüren war. Insofern kam es auf das letzte Drittel an.

Aufgrund mangelnder Alternativen, Reinhardt zu ersetzen, erfolgte die Umstellung auf drei Verteidiger, die permanent wechselten. Die Belastung zollte seinen Tribut, so dass die ohnehin angeschlagenen Spielerinnen Schiller und Stöckel gänzlich aus dem Spiel genommen werden mussten und das ohnehin schon rotierende Offensivpersonal die Defensivplätze einnahm.

Erneut war es dann Scharfschützin Baumgarten, der das vorentscheidende vierte Tor gelang. Gerade das straffe Passspiel im und durch den Grimmaer Torraum sollte vermieden werden und führte sogar zum Torerfolg. In dieser konkreten Situation war es Jennifer Thomas, die zwar an der richtigen Stelle stand, allerdings den Pass im Setzen des Blockes durch die Beine gespielt bekam und Torfrau Thomas unglücklich jegliche Sicht nahm.

Nun blieben Grimma noch acht Minuten Zeit, das Blatt zu wenden, denn durch dieses Tor ging ein Ruck durch das Gästeteam. Es kam zu einigen viel versprechenden Angriffen, obwohl kritisiert werden muss, dass einige Spielerinnen trotz Müdigkeit zu sehr mit dem Ball liefen, anstatt diesen selbst laufen zu lassen. „Der Ball schwitzt nicht! Daher ist es manchmal unerklärlich, weshalb einfache Dinge nicht umgesetzt werden.“, meinte Kühne dazu nach dem Abpfiff. Erst zehn Sekunden vor Schluss, nachdem Torhüterin Thomas durch eine sechste Feldspielerin ersetzt wurde und Weißenfels eine Zeitstrafe erhielt, gelang Sonja Dietel im zweiten Anlauf der Anschlusstreffer. In zehn Sekunden kann im Floorball zwar noch sehr viel passieren, aber leider gelang es den Grimmaerinnen nicht, nach dem Bully nochmals in einen schussgefährlichen Ballbesitz zu kommen.

Es blieb letztendlich beim verdienten 4:3‐Heimerfolg der Saalestädterinnen. Nun ist es an den Wikingerinnen, sich gesundheitlich zu stabilisieren und Fehler zu analysieren. Im Rückspiel am Sonntag, den 10.04.2011, um 14.00 Uhr, in der Muldentalhalle Grimma benötigen die Grimmaerinnen jedwede Unterstützung, um in der Serie „bestof‐ three“ das dritte Entscheidungsspiel am 16.04.2011 zu erzwingen. „Es ist noch nicht vorbei!“ und eine erneute Rabattflyer‐Aktion (Erwachsene zahlen 4,00 statt 5,00 Euro und Ermäßigte 2,00 statt 3,00 Euro) soll für volle Ränge sorgen.

Daniela Thomas [T], Maria Lipfert [T], Susann Schiller, Franziska Stöckel, Fanny Gatzke (0 Tore/1 Assist/0´ Strafminuten), Anne‐Marie Mietz(2/0/0´), Ulrike Müller(0/1/0´), Sonja Dietel(1/0/0´), Stefanie Reinhardt, Juliane Hoffmann [C], Jennifer Thomas(0/1/0´), Mariana Döring, Elke Blöhbaum, Bianca Lucker, Laura Naumann, Lisa‐ Marie Hahn

Die Kleinbardauer Feuerwehr wird 100

Zählt sie eher zu den kleineren Brandschutzeinheiten in Grimma, gehört sie doch längst zu den alten Hasen. Die Freiwillige Feuerwehr in Kleinbardau hat in diesem Jahr allen Grund zum Feiern. Denn, die engagierte Wehr wird 100. Für die Party Mitte Juni wird jede freie Minute hineingesteckt, um die vier Tage ab dem 16. Juni, gebührend auszugestalten.

Zum Glück herrschen in Kleinbardau endlich optimale Bedingungen für das große Fest. Im Jahr 2007 konnte das neue Gerätehaus fertig gestellt werden. Jetzt ist ausreichend Platz für die derzeit 53 Kameraden. Jahrelang gab es keine richtige Bleibe. 4.500 Stunden an Eigenleistung investierten die Kleinbardauer, um den alten Agrarbetrieb in ein schmuckes Geräte- und Vereinshaus umzubauen. Das sorgte für den beispielhaften Zusammenhalt im Dorf. Knapp ein Viertel der Einwohner sind in der Wehr engagiert. Und dazu gehören nicht nur Aufgaben, wie der Brandschutz, die technische Hilfeleistung und die Hochwasserabsicherung an der Parthe. Denn die Kameradinnen und Kameraden legen sich auch ins Zeug, wenn es um die Dorfsauberkeit oder die Pflege der Sportanlagen geht.

Trauraum im Rathaus Freiberg wieder nutzbar

„Eheschließungen sind wieder im Eheschließungszimmer möglich“, freut sich Ina Werzner, Leiterin des Freiberger Standesamtes. Durch starke Vereisungen im Kehlbereich der Dachfläche (Burgstraße) hatte es im Januar dieses Jahres erheblichen Nässeschäden im Rathaus gegeben, u. a. im Trauzimmer. Heiratswillige wurden deshalb nicht abgewiesen: Als Interimslösung wurden die Eheschließungen im Ratssitzungszimmer vorgenommen. 20 Brautpaare gaben sich seit Mitte Januar dort das Ja-Wort. „In den Wintermonaten haben wir nicht so viele Trauungen, ab Mai werden es wieder mehr“ weiß die Standesbeamtin. Die beliebtesten Monate seien Mai bis September. Der Wasserschaden vom Januar im Trauzimmer ist nun behoben: Für rund 4500 Euro ist eine Trockenlegung erfolgt, wurden die Elektroanlagen überprüft, der Teppichboden gereinigt und das vorhandene Laminat erneuert. Mit den Malerarbeiten sind die Renovierungsarbeiten nun abgeschlossen worden.

Höfgen wird als Sächsisches Urlaubsdorf vermarktet

Gemeinsam mit der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) hat Landwirtschaftsminister Frank Kupfer am Montag, 4. April, einen weiteren Meilenstein für das Projekt „Urlaub in Sachsens Dörfern“ gesetzt. 14 Dörfer erhielten die begehrte Anbieterplakette „SACHSENS DÖRFER – LAND. LEUTE. LEBENSART“. Ihre touristischen Angebote werden künftig unter Regie der TMGS über Image- und Angebotsbroschüren sowie über eine eigene Internetseite vermarktet.

Als einziges Dorf in der Tourismusregion Sächsisches Burgen- und Heideland konnte der Grimmaer Ortsteil Höfgen die harten Kriterien für das Prädikat "Urlaub in Sachsens Dörfern" erfüllen. Neben Dorfstruktur und Dorfleben, Beherbergung und Gastronomie überzeugte der Ort die unabhängige Fachjury vor allem auch mit einer breiten Angebotspalette sowie einem eingängigen und nachhaltigem Tourismuskonzept als erlebenswertes „Dorf der Sinne“. „Wir freuen uns sehr, dass wir neben der Stadt Grimma jetzt auch mit dem Dorf Höfgen zu den Aushängeschildern des Sächsischen Tourismus dazugehören“, so Amtsleiterin Jana Kutscher.

„Arbeitsplätze sind neben Infrastruktur das zentrale Element für einen lebenswerten ländlichen Raum. Ich bin mir sicher, dass in unseren Dörfern enormes touristisches Potenzial vorhanden ist. Wenn wir es heben, schaffen wir Wertschöpfung und damit Beschäftigung“, so Staatsminister Frank Kupfer.

"Urlaub auf dem Land – viele potenzielle Gäste können sich darunter nichts Konkretes vorstellen. Mit dem neuen Projekt wollen wir dem Urlaub auf dem Land in Sachsen ein attraktives und unverwechselbares Gesicht geben“, so der Geschäftsführer der TMGS, Hans-Jürgen Goller. Minister Kupfer verweist auf die touristische Dachmarke „SACHSEN. LAND VON WELT.“, unter der Sachsen um Besucher wirbt: „Ich nehme das wörtlich. Auch das Land, also Kleinstädte und Dörfer, sind neben den großen Städten eine Reise wert. Bauwerke, Brauchtum, Handwerkstradition sowie innovative Ideen für ein modernes Leben auf dem Land – all das können wir den Besuchern zeigen“, so der Minister abschließend.

Windpark Schkortitz – Ihre Meinung ist gefragt

Der Grimmaer Stadtrat beschloss die Aufstellung eines Bebauungsplans Nr. 60 „Windenergiepark Schkortitz“. Darin soll aus städtebaulicher Sicht geregelt und geordnet werden, in welchem Umfang und in welcher Dimension Windenergieanlagen angesichts von Repoweringmaßnahmen (Unter Repowering versteht man den Ersatz älterer Anlagen durch neue, leistungsfähigere Anlagen) an diesem Standort zulässig sein sollen. Eine weitere Ausdehnung des Windparks ist nicht Gegenstand und Ziel der Planung.

Im Rahmen des Planverfahrens findet die frühzeitige Bürgerbeteiligung nach § 3 Abs.1 Baugesetzbuch am Mittwoch, dem 13. April um 18.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Schkortitz, Naundorfer Straße 2 statt. Es wir gebeten, dass vor allem die Bewohner der umliegenden Ortschaften, möglichst zahlreich von ihrem Mitwirkungsrecht an diesem Planverfahren Gebrauch zu machen.

Gelungene Sanierungen erneut im Fokus Aufruf zu Vorschlägen für den Freiberger Sanierungspreis – Einreichungsfrist: 31. Mai

Zum 13. Mal lobt die Stadt Freiberg den Sanierungspreis der Stadt aus. Alljährlich wird er an einen Bauherren für eine gelungene Sanierung vergeben. Zwölf Gebäude, davon elf in der Freiberger Altstadt, erhielten diese Auszeichnung in den zurückliegenden Jahren. Mit dem jährlichen Preis will die Stadt das Engagement der Bauherren honorieren, die sich dem aufwändigen Vorhaben einer Sanierung stellen. Auch wenn in den vergangenen zwei Jahrzehnten der Großteil der Gebäude Freibergs saniert worden sind, so gibt es hier dennoch viel zu tun. Allein in der Altstadt stehen von den insgesamt rund 800 Gebäuden mehr als 500 unter Denkmalschutz. Saniert sind bislang etwa 80 Prozent: 515 Gebäude komplett, 154 teilsaniert. Bedarf im historischen Zentrum sieht Bürgermeister Holger Reuter unbedingt noch für rund 130 weitere Gebäude. Reuter weiß, dass „es nicht zu erwarten ist, dass die Stadtentwicklung der Stadt Freiberg auch in Zukunft mit dem Tempo stattfinden wird, wie wir es bisher kannten.“ Dies liege u. a. daran, dass Förderprogramme von Bund und Land zurückgefahren werden. „Ich gehe aber davon aus, dass dem Drängen der Städte von Bund und Land nachgegeben wird und die Städtebaufördermittel wieder angemessen erhöht werden. Damit können letzte zu sanierende Gebäude auch in Angriff genommen werden.“

Und genau hier setzt die Stadt ganz besonders auch auf die Privatinitiative der Hausbesitzer. Denn der Trend, denkmalgeschützte Häuser mit viel Engagement zu sanieren, halte nach wie vor an. Gerade deshalb hofft Reuter, dass „sich viele an dem Wettbewerb um den Sanierungspreis beteiligen und wir daraus dann das beste Objekt auswählen können.“ Bislang liegt noch kein Vorschlag vor. Diese können jedoch noch bis zum 31. Mai im Büro des Oberbürgermeisters eingereicht werden. Bürgermeister Holger Reuter würde es sehr begrüßen, „wenn Empfehlungen aus allen Stadtteilen sowie den Ortsteilen kommen.“ Denn bisher hat es von dort nur wenige Vorschläge gegeben, die meisten kamen jeweils für Objekte in der Altstadt.

Vorgeschlagen werden können alle Häuser, deren Sanierung nicht länger als fünf Jahre zurück liegt, wobei die Objekte nicht öfter als zweimal vorgeschlagen werden können. Bewertet werden die Vorschläge durch eine Jury. Diese begutachtet die städtebauliche und architektonische Gestaltung. Aber auch die innere Sanierung sowie die Übereinstimmung von Nutzung und historischer Bausubstanz sind für die Bewertung ausschlaggebend. Ausgelobt wird der seit 1999 jährlich vergebene Preis, der mit 1500 Euro dotiert ist, durch die Deutsche Bank Investment&FinanzCenter Freiberg und die Stadt Freiberg.

Vergeben wird der Freiberger Sanierungspreis stets zum Tag des offenen Denkmals, so auch in diesem Jahr: am Sonntag, 11. September.

Vorschläge für den Freiberger Sanierungspreis 2011 sind einzureichen bis zum 31. Mai in der
Stadtverwaltung Freiberg
Büro des Oberbürgermeisters
Obermarkt 24
09599 Freiberg

Die Jury

Zur Jury gehören der Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bauwesen als Vorsitzender, der Leiter der Deutschen BankInvestment&FinanzCenterFreiberg als stellvertretender Vorsitzender, die Leiterin des Stadtentwicklungsamtes, die Leiterin der Unteren Denkmalschutzbehörde, ein Mitglied des Ausschusses für Technik und Umwelt, ein Mitglied des Kulturausschusses des Stadtrates und ein Vertreter des Freiberger Altertumsvereins.

Preisträger

  • 1999 Tobias Neubert für sein Bürgerhaus Pfarrgasse 20
  • 2000 Claus-Dieter Haupt für sein Bürgerhaus Pfarrgasse 22
  • 2001 Petra Bergmann Welp für ihr Bürgerhaus Wasserturmstraße 34
  • 2002 Eigentümergemeinschaft für die Kreuzgasse 7
  • 2003 Eva-Maria und Lothar Pirl für ihr Wohnhaus Petriplatz 9
  • 2004 Chemnitzer Verlag und Druck GmbH&Co.KG Obermarkt 11/12 und Kirchgässchen 1
  • 2005 Rüdiger Grimm für sein Wohnhaus Donatsgasse 13
  • 2006 Matthias Schulz für sein Wohnhaus Moritzstraße 20
  • 2007 Heiko Dietrich für sein Wohnhaus Domgasse 1/3
  • 2008 Beteiligungsgesell. GmbH und Co.KG für die Lessingstraße 53 (ehemaliges Hospitalgut)
  • 2009 Hans-Dieter Lutz und Magdalena Lutz-Hensel für ihr Bürgerhaus Pfarrgasse 33
  • 2010 IPR GmbH Freiberg für die Eigentumswohnanlage Kreuzgasse 1/3