Laufgruppe „Herz aus Silber“ erfolgreich in die Saison gestartet

Aktive Freizeitsportler aus Freiberg werben für ihre Stadt. Sie wollen bei sportlichen Wettbewerben als Vereinsteam „Herz aus Silber“ antreten und somit das Jubiläumsjahr „850 Jahre Freiberg“ regional und überregional bekannt machen. Das „Herz aus Silber“ ist das Symbol für das bevorstehende Stadtjubiläum. Die Idee für das Herz-aus-Silber-Team hatte der 42-jährige Marathonläufer Dirk Strohbach. Der Freiberger und seine Lauffreunde sind als passionierte Freizeitsportler auf zahlreichen Sportveranstaltungen unterwegs. „Als gebürtiger Freiberger ist es für mich daher eine Herzensangelegenheit, mit dem Logo ‘Herz aus Silber‘ für meine Heimatstadt an den Start zu gehen“, sagt der Marathonläufer.

Die ersten Läufer der Werbekampagne „850 Jahre Freiberg“ sind bereits gestartet. Zwei Läufer der Laufgruppe „Herz aus Silber“ waren bei der 22. Lößnitzer Runde, dem ersten Wertungslauf des Westsachsencups am vergangenen Sonntag, 27. März, an den Start gegangen. Anja Goldstein und Dirk Strohbach erzielten klasse Ergebnisse: Dirk Strohbach erreichte über die Halbmarathonstrecke von 21,1 Kilometern den 4. Platz in seiner Altersklasse M40. Anja Goldstein gelang auf der 10-Kilometer-Strecke sogar der Sprung aufs Treppchen. Sie wurde zweite in der Altersklasse W40. „Das war ein gelungener Auftakt unserer sportlichen Werbekampagne für ‚850 Jahre Freiberg’“, sagt Pressesprecherin Katharina Wegelt, Leiterin der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit „850 Jahre Freiberg“. Bei den künftigen Wettbewerben werden die Läufer und die Botschaft des Teams „Herz aus Silber“ noch besser erkennbar sein. Demnächst sollen sie mit Werbe-Shirts mit dem Logo „Herz aus Silber“ ausgestattet werden.

Die nächste Laufveranstaltung ist der Drängberglauf in Leubsdorf am 16. April. Dort sollen noch mehr Herz-aus-Silber-Läufer an den Start gehen und damit die Botschaft über die Grenzen Freibergs hinaustragen. Das „Herz aus Silber“ ist die Werbebotschaft für das Jubiläumsjahr 2012, wenn „850 Jahre Freiberg“ begangen werden. Das Herz setzt sich aus zahlreichen Silberpunkten zusammen und symbolisiert Sympathie und Lebendigkeit. Es vereint gleichzeitig historisches Erbe und charakterisiert die Moderne der Stadt.

Mehr zu „850 Jahre Freiberg“: www.Herz-aus-Silber.de

Saisoneröffnung Lutherdekade

Nach knapp 500 Jahren geht die spektakuläre Nonnenflucht in die nächste Runde: Das Geheimnis des verlorenen gegangenen Schuhs der Katharina von Bora ist im vierten Jahr der Lutherdekade der Aufhänger zur Saisoneröffnung.

Am Ostersonnabend, dem 23. April wird erneut an die spektakuläre Flucht der Nonne, Katharina von Bora, an der authentischen Lutherstätte, der Klosterruine Nimbschen, gedacht. „Ich bin überzeugt, wenn das Wetter mitspielt, können wir an diesem Vormittag wieder zahlreiche Spaziergänger und Radfahrer zu einem spannenden und kontrastreichen Programm an das Muldeufer locken“, ist sich Bettina Holfter vom Kulturbetrieb Grimma sicher.

Ein Fest für Augen und Ohren sind die Musiker und Tänzer des Renaissance-Tanzensembles Dreiskau-Muckern. Die Theatergruppe aus dem nahegelegenen „Männerkloster“- dem heutigen Gymnasium - St. Augustin stellt das neue Stück „Auferstehung“ vor. Autorin Mona Trauer schrieb es aus Anlass der Lutherdekade und probt mit den jungen Akteuren intensiv für die festliche Uraufführung im Sommer 2012. An der schauspielerischen „Kostprobe“ rund um die Nonnenflucht werden auch bedeutende Persönlichkeiten wie „Reformator Dr. Martin Luther“, Oberbürgermeister Matthias Berger und das Höfgener „Semmelweib“ beteiligt sein, letztere bietet am Tag Führungen zur Geschichte des Klosters an.

Um 10.00 Uhr wird die neue Saison eröffnet. Informationsstände des Kulturbetriebes Grimma, des Kreismuseums und der Druckerei Freiberg aus Dresden säumen die Fläche rund um die Bühne. Auf der Ruinen-Bühne beginnt das Programm 11.00 Uhr.

Am Vormittag stehen Touren mit den „Schwebenden Elektrorollern“ in Richtung Mulde an. Die Kirchner Solar Group, die auf dem ehemaligen Weinberg des Klosters ihren Solarpark errichtete, stellt ihre „Segways“ zur Verfügung. Und für alle die es etwas geselliger mögen, steht zwischen 12.00 und 16.00 Uhr ein besonderes „Fluchtfahrzeug“ mit Spaßfaktor bereit. Mit einem originellen „Siebenrad“ können tatsächlich immer sieben Leute gleichzeitig in die Pedalen treten!

Sportverein SV 1919 Grimma e.V. - Abteilung Boxen

Boxen verbindet taktisches Denken mit Schnelligkeit, Kraft und harmonischen Bewegungsabläufen. Darüber hinaus fördert diese faszinierende Sportart das Selbstvertrauen, schult die Selbstdisziplin sowie das Konzentrationsvermögen und führt zu erstklassiger Fitness. Aggressionen am Sandsack und nicht auf dem Schulhof abreagieren, war einer der Gründe als 1986 die Abteilung Boxen im SV 1919 gegründet wurde.

Seit der Gründung hat sich vieles getan. Sachsenmeistertitel in verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen konnten errungen werden. Eine Frauengruppe „Boxen als Selbstverteidigung für Frauen“ wurde erfolgreich aufgebaut (Frauen –im Alter von 20 bis 50 Jahren- trainieren nur ihre Fitness und lernen, sich mit gezielten Boxschlägen vor eventuellen Angriffen zu schützen, es wird nur am Sandsack trainiert und nicht untereinander geboxt).

Sportverein SV 1919 Grimma e.V. - Abteilung Boxen:
Ansprechpartner: Herr Wolfgang Bludau, Gorkistr. 13, 04668 Grimma; Tel.
03437/ 76 49 87
www.boxring-grimma.de
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Trainingsadresse: Soziokulturelles Zentrum, Colditzer Str. 30 (Boxkeller) oder im Gymnasium St. Augustin „Haus Seume“, Colditzer Str. 34 in Grimma

Neue Trainingszeiten:
Kinder 8 bis 11 Jahre, Trainer: Wolfgang Bludau
Dienstag, Mittwoch, Freitag von 16 bis 17 Uhr

Rugby - jetzt auch an der Mittelschule Grimma

Rugby kommt aus England und wurde erstmals in der Kleinstadt Rugby gespielt.  Ziel des Spieles ist, dass ein ovaler Ball am Gegner vorbei in eine Endzone getragen und abgelegt wird, was mit 5 Punkten zu Buche schlägt. Weitere 2 oder 3 Punkte können dadurch erzielt werden, wenn der Ball über die Malstangen gekickt wird, was in der Regel von einem ehemaligen Fußballer ausgeführt wird. Es gewinnt die Mannschaft, die nach dem  Spielende die meisten Punkte erzielt hat.

Rugby sieht für Laien gefährlich aus - ist er aber nicht! Der Sport ist nicht „gefährlicher“ als Fußball oder Handball, wenn man die Verletzungsstatistik der Sportarten vergleicht.

Dafür ist Rugby aus pädagogischer Sicht geradezu ideal für Kinder und Jugendliche. Sie lernen eiserne Regeln zu akzeptieren, Disziplin zu halten und sich für ein Team einzusetzen. Nur als Team sind Erfolge greifbar.

Das Spielfeld ist so groß wie ein Fußballplatz. Dass es sich um einen Rugbyplatz handelt, ist nur an den „anderen“ Toren zu erkennen. Diese Spielvariante ist für 2016 wieder in das Programm der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro aufgenommen.

Anfang September 2010 fand eine Vorstellung der interessanten, schnellen und abwechslungsreichen Sportart an der Mittelschule in Grimma statt. Frau Hallung und die Schulleitung organisierten ein Treffen mit dem Rugby-Nationalmannschaftstrainer Peter Ianusevici, welcher den interessierten Kindern Rugby in den Grundzügen zeigte. Der Bundestrainer bescheinigte damals einzelnen Teilnehmern das Talent für diese Sportart. Zugleich stellte er fest, dass die Ausrichtung der Schule in Richtung Sport deutlich in den Bewegungsabläufen der Jugendlichen wurde.

Der Schulleiter der Mittelschule, Herr Linke, vereinbarte mit den Verantwortlichen des Brandiser Rugbys die Gründung einer Schul-AG „Rugby“. Das Training begann am 10. März und soll jeden Donnerstag ab 14.50 Uhr in der Sporthalle der Mittelschule stattfinden.

Beim Rugby ist es völlig egal, ob man dick, dünn, langsam oder schnell ist. Für Jeden gibt es eine Spielposition in der Mannschaft, wo er oder sie zeigen können,  was in ihnen steckt.

Interessierte Mädchen und Jungs sowie weibliche und männliche Jugendliche können sich in der Schule über die neue Möglichkeit, einem nicht alltäglichen Sport nachzugehen, informieren.

Interesse? Dann schaut zu weiteren Informationen unter http://www.rugby-brandis.de.

LebensZeiten – Mitten im Land, Fotografien von 1991 – 2011

Im Sommer 2011 fungieren Zäune, Gebäude, Brücken oder Fahrzeuganhänger zwischen Grimma, Höfgen und Nimbschen als Rahmen für eine beindruckende Fotoausstellung. Vom 18. Juni bis 28. August stellt Gerhard Weber zahlreiche, großflächige Bilder unter dem Titel „LebensZeiten – Mitten im Land“ unter freiem Himmel aus.

Grimma-Höfgen-Nimbschen. Seit 50 Jahren hat der Grimmaer Fotograf Gerhard Weber systematisch, dokumentarisch und einfühlsam das ländliche und kleinstädtische Leben im mittel- und westsächsischen Raum, speziell um Grimma, Borna, Wurzen, Geithain und Döbeln beobachtet und in eindrucksvollen Bildern festgehalten. Jetzt, nach 20 Jahren sollen die besten Arbeiten ausgewählt und zu einer repräsentativen Freilicht-Fotoschau einer großen Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Wie hat sich das Leben auf dem Land nach der Wende verändert? Wie zeigt sich das äußerlich und innerlich  im Verhalten und Aussehen der Menschen in den Dörfern? Wie begegnen, bewältigen und verkraften die Menschen die Umstellung auf ein neues Gesellschaftssystem? Wie meistern sie den Schritt von der sozialistischen „Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaf“ in die „freie Marktwirtschaft“? Diese Fragen waren und sind der besondere Reiz dieser fotografischen Langzeitstudie.

Die Fotografien von Gerhard Weber zeigen überwiegend Milieu-Porträts von Frauen, Männern und den Familien auf dem Land in ihrem ganz privaten Bereich. Bereichert und unterstützt wird das ganze durch Situationsaufnahmen von den Jüngsten bis hin zu den Ältesten in ihrem gewohnten und vertrauten Umfeld.

Zur Vorbereitung  und Durchführung der spektakulären Freilicht-Fotoschau sind hohe Aufwendungen nötig. Unter anderem müssen wetterfeste Vergrößerungen angefertigt werden. Für die Bildträger werden Fotopatenschaften für Firmen oder Einzelpersonen vergeben. Die Unterstützer werden natürlich auf dem Bildträger vermerkt. Bildpatenschaften gibt es für 50 Euro und 100 Euro.

Kulturbetrieb Grimma - Göschenhaus, Schillerstraße 25

Ferienveranstaltung „Osterbräuche der Region“

In den Frühjahrsferien haben Kinder im Göschenhaus die Möglichkeit, sich mit der Kulturgeschichte des Osterfestes zu befassen. Am 27. April, 10 Uhr, werden geschichtliche Zusammenhänge vermittelt, bevor Osterbrot gebacken wird. Anschließend geht es für alle hinaus in die Natur: Im englischen Garten stehen regionale Osterbräuche, wie z. B. das Holen von Osterwasser und das Eierkullern im Mittelpunkt und können natürlich ausprobiert werden. Anschließend wird das neue Wissen getestet und das selbst gebackene Osterbrot im Kaminzimmer verkostet. (Pro Teilnehmer sind 3 € zu zahlen. Hortgruppen, aber auch einzelne Ferienkinder mit ihren Eltern oder Großeltern sind zu diesem Projekt herzlich willkommen. Kindergruppen können vor den Ferien auch andere Termine nutzen. Nur mit Anmeldung).

10. Museumsfest im Göschengarten am 15. Mai

Seit zehn Jahren wird im Göschenhaus, immer am Sonntag nach dem Muttertag, zum Museumsfest eingeladen. Bereits 2002 wurde die Idee der Gartenfeste von Madame Göschen aufgegriffen, die jährlich im September Gäste aus Nah und Fern zu ihrem Geburtstag begrüßte. Bewährtes lässt sich jedes Jahr wieder erleben, so z. B. die Kurzführungen durch das Museum, das „K-K-K“, das Gartenkonzert und viele liebevoll gestaltete Stände. Gäste können an diesem Mainachmittag durch den Garten wandeln, mit den Handwerkern ins Gespräch kommen und ihnen bei Vorführungen über die Schulter schauen. In diesem Jahr sind neben langjährigen Partnern erstmals eine Blaumalerin, ein Musikinstrumentenbauer, eine Handweberin, eine Restaurierungswerkstatt für Möbel, eine Holz- und eine Blaudruckwerkstatt dabei. Für die musikalische Umrahmung des Nachmittags sorgen die „Thüringer Spielleut“. Sie spielen und erklären unterhaltsam verschiedene Musikinstrumente und singen dazu. Die Mischung aus Instrumentebau, Musizierpraxis und volkskundlichem Fachwissen bildet den Grundstein für die unverwechselbare Musik der Gruppe. Kindern stehen zum Museumsfest viele Möglichkeiten offen: Im Garten können sie Zaubermäppchen fertigen, Armbänder basteln, Steine bearbeiten, filzen, töpfern oder Blumenkränze winden.

Das Gartenkonzert ab 15 Uhr gestalten in diesem Jahr Anna Piontkowsky, Tanja Höft und Natalja Petrowski. Dann erklingen auf der Theaterwiese im englischen Garten Lieder, Duette und Klavierstücke. Der Eintritt zum Gartenfest ist frei.

Ausblick

4. Juni bis 25. September: Sonderausstellung „Eine ungeheure Menge von Weibern fängt jetzt an zu schreiben“ – Deutsche Schriftstellerinnen um 1800

SEUME-HAUS, Markt 11 Telefon: 03437/ 70 21 71

KinderUni in der Klosterkirche

Die Grimmaer Kinder-Uni ist am 15. April, ab 10 Uhr im SEUME-HAUS zu Gast. Dann wird die Grimmaer Druckereigeschichte und dabei besonders die Zeit um 1800 unter die Lupe genommen. Wichtige Persönlichkeiten, z. B. Georg Joachim Göschen und Johann Gottfried Seume, stehen dann im Mittelpunkt.

Einige Wochen später kann das Wissen noch vertieft werden, wenn die Zeit vor und nach 1500 näher beleuchtet wird. Dann findet im Rahmen der Lutherdekade in der Klosterkirche am 4. Juli eine große KinderUni statt. Dafür konnte Prof. Stephan Füssel, der Leiter des Instituts für Buchwissenschaft der Gutenberg-Universität Mainz, gewonnen werden. Er wandelt auf den Spuren Gutenbergs und geht auf die weit reichenden Auswirkungen der Erfindung des Mainzers ein. Im Anschluss an die Vorlesung können Kinder an verschiedenen Stationen verschiedene Drucktechniken und das Schreiben mit Gänsefedern ausprobieren. Das Angebot ist für Nachwuchsforscher im Alter von acht bis zwölf Jahren geeignet.

Der Besuch der KinderUni ist kostenfrei. Die Veranstaltung am Montag vor den Sommerferien beginnt 9.30 Uhr und wird zwischen 11.30 Uhr und 12 Uhr beendet sein. Noch sind einige Plätze frei. Anfragen und Anmeldungen bitte im Göschenhaus, Telefon: 03437/ 91 11 18.

Preise gesenkt: Grimma zwischen Buchdeckeln

Die Stadt Grimma hat viel zu erzählen: Anekdoten aus der 800jährigen Geschichte oder die spannende Zeit nach dem verheerenden Hochwasser, die Grimmaer Lektüre ist weitläufig und äußerst informativ. Erhältlich sind die Stadtbücher „Grimma – Ein Lesebuch“ und „Aufgetaucht – Panorama einer Muldestadt“ in der Stadtinformation, Markt 16. Die Preise wurden ab sofort um knapp 50 Prozent gesenkt.

Alle Bücher erschienen in den Jahren 2007 bis 2008:

  • "Freistaat Sachsen" bisheriger Preis: € 35,00 >>> Sonderpreis: 18,00 €
  • "Grimma - Ein Lesebuch" bisheriger Preis: € 23,99 >>> Sonderpreis: € 12,50 €
  • "Aufgetaucht Grimma - Panorama einer Muldestadt" bisheriger Preis: € 19,80 >>> Sonderpreis: € 10,00 €

Saisonvorbereitungen laufen auf Hochtouren

Es geht weiter aufwärts mit dem Grimmaer Tourismus: Die aktuelle Übernachtungsstatistik des Statistischen Landesamtes bestätigte, dass die Stadt als Urlaubs- und Reiseziel seit Jahren kontinuierlich an Beliebtheit gewann. Die Zahl der Übernachtungen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Prozent. Bei den Ankünften konnte ein Plus von 2,5 Prozent verbucht werden. Die statistisch erfassten Beherbergungsbetriebe zählten 26.454 Ankünfte und 40.173 Übernachtungen. Seit 2000 steigt die Zahl der Touristen stetig.

„Innerhalb von wenigen Jahren verdoppelte sich die Zahl der Touristen“, so Oberbürgermeister Matthias Berger. Noch im Jahr 2001 bilanzierte die Kamenzer Statistikbehörde 11.000 Ankünfte. Nachgewiesen werden Beherbergungsbetriebe mit neun und mehr Gästebetten.

Bahnhofsareal in Nerchau wird zur Baustelle

In Grimma-Nerchau beginnen am Montag (28. März) die vorgesehenen Arbeiten zur Erneuerung der Abwasserkanäle und der Trinkwasserleitungen im Bereich des ehemaligen Bahnhofes. Wie Ortsvorsteher Uwe Cieslack mitteilte, sind diese, von der Kommunalen Wasserwerke GmbH beauftragten Baumaßnahmen, der erste Teil für den sich anschließenden Straßenbau der Parkstraße. Die Kanalerneuerung sowie den Straßenbau realisiert die Firma Erdmann-Bau aus Mügeln. Durch die Baustelle kommt es zur Verlegung der Buslinie und damit zur Aufstellung von Halteverbotsschildern an verschiedenen innerörtlichen Straßen. Damit der Straßen- und Busverkehr weiterhin reibungslos laufen kann, wird um Beachtung der Beschilderung und der Baustellenbereiche gebeten.

„Bücherwürmer“ und „Augusteenis“ helfen mit Chorkonzert

Unter dem Motto „Winter adé, scheiden tut weh..." haben sich die Chorkinder der Grundschule „Bücherwurm“ und die „Augusteenis“ des Gymnasiums St. Augustin das Ziel gesetzt, gemeinsam mit Musiklehrerin Delia Lengwinat den Winter auf musikalische Weise zu vertreiben. Das Frühjahrskonzert beginnt am Sonnabend, dem 02. April um 15.00 Uhr im Rathaussaal, Markt 27. Da der Eintritt frei ist, wollen die Kinder Spenden für Japan sammeln.

Literaturpreis Johann-Gottfried-Seume 2011

Der Internationale Johann-Gottfried-Seume-Verein „Arethusa“ e.V. Grimma verleiht in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Muldental 2011 wieder den Johann-Gottfried-Seume-Literaturpreis. Das Preisgeld, das von der Sparkasse Muldental gestiftet wird, beträgt 3000,- €. Der Preis hat den Charakter einer Zuwendung. Ein Rechtsanspruch auf den Preis besteht nicht.

Die Preisverleihung findet im Rahmen einer festlichen Veranstaltung am 3. Dezember 2011 um 19 Uhr im Rathaussaal der Stadt Grimma statt, in Erinnerung an den 6. Dezember 1801, jenem Tag, an dem Johann Gottfried Seume seinen Spaziergang nach Syrakus von Grimma aus begann.

Bewerben können sich Einzelpersonen oder Institutionen (z.B. Verlage), die bis zum 30. Juni 2011 literarische Arbeiten in deutscher Sprache einreichen.

Nach dem 30. Juni 2011 eingereichte Texte werden nicht mehr berücksichtigt (es gilt der Poststempel). Elektronische Textformen können nicht berücksichtigt werden! Die eingereichten Texte dürfen in ihrer Entstehung höchstens fünf Jahre zurückliegen. Die Texte können bereits publiziert worden sein, die Ausstattung bereits publizierter Bücher findet aber bei der Bewertung durch die Jury keine Berücksichtigung. Dem eingereichten Text ist ein kurzer Lebenslauf der Verfasserin / des Verfassers beizulegen. Auf bereits erhaltene Auszeichnungen soll im Lebenslauf nicht hingewiesen werden.

Der Text soll folgende Anforderungen erfüllen:

a) Inhaltliche und sprachliche Qualität

b) Gesellschafts- und kulturkritischer Ansatz, dem Geiste Johann Gottfried Seumes folgend.

Auch Reiseberichte, die sich kreativ mit Seumes Reisen bzw. Leben auseinandersetzen, sind zugelassen. Ausgeschlossen sind für das Bewerbungsverfahren 2011 wissenschaftliche Arbeiten.

Die Texte sind in Schriftform zusammen mit dem Lebenslauf des Autors einzureichen beim Internationalen Johann-Gottfried-Seume-Verein „Arethusa“ e.V. Grimma Grimma Sitz: Göschenhaus Grimma-Hohnstädt Schillerstraße 25 04668 Grimma

Die Satzung und weitere Informationen zum Literaturpreis können unter www.goeschenhaus.de in der Rubrik Seume-Preis eingesehen werden.