Grimmaer Adventskalender

In Grimma und den Ortsteilen stellt man sich langsam auf die besinnliche Zeit des Jahres ein. Sei es das Flechten von der fast vergessenen Weihnachtskugel, Ausstellungen über das Lieblingsspielzeug der Großeltern oder kleine Adventsmärkte – die Heimatvereine, Gewerbetreibenden oder die Kindergärten und Schulen in den Orten, räumen ihre Dorfplätze frei für leuchtende „Lebkuchen-Buden“ und gemütliche Glühwein-Stände. Bei aller Tradition, gibt es aber auch bei den Weihnachtsmärkten immer wieder Neues und Überraschendes zu entdecken.

Veranstaltungen wie Weihnachtssingen in Kirchen, Adventskonzerte im Göschenhaus oder spezielle Weihnachtsfestangebote in den Gasthäusern und Restaurants reihen sich im „Grimmaer Adventskalender“, wie eine Lichterkette aneinander. Am verkaufsoffenen Sonntag, 04. Dezember, lässt es sich in Grimmas hübsch beleuchteter Altstadt wunderbar nach Geschenken Ausschau halten. Und ganz nebenbei lohnt sich ein Blick in die Museen und Galerien in der Stadt, wie die Weihnachtsausstellung im Kreismuseum oder die Puppenausstellung im Göschenhaus.

Archiv zeigt wertvolles Privilegienbuch

Ein wertvolles, aber sehr bestandsgefährdetes Stadtbuch konnte mit Unterstützung der Stadtwerke Freiberg AG umfassend restauriert werden, informiert Dr. Ines Lorenz, Leiterin des Stadtarchivs. Dieses Privilegienbuch des Freiberger Rates ist im Jahr 1583 von Stadtschreiber Adam Bellmann angelegt worden. Auf 393 Blättern enthält es Abschriften der bedeutsamsten Privilegien des Rates seit dem 13. Jahrhundert und wurde bis ins 18. Jahrhundert weiter ergänzt.

Die Präsentation des Stadtbuches findet im Beisein von Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm und dem Vorstandsvorsitzenden der Stadtwerke Freiberg AG, Axel Schneegans, am 15. November, 12.30 Uhr im Ratsarchiv, Obermarkt 24 statt.

20. Freiberger Bürgerpreis geht an Dreibrüderschacht Vergabe zum Neujahrsempfang am 8. Januar 2012

Zum 20. Mal wird der Freiberger Bürgerpreis vergeben. Erstmals gibt es nur einen Preisträger, einen Verein. Der Freiberger Stadtrat hat auf seiner jüngsten Zusammenkunft beschlossen, den Verein Dreibrüderschacht mit dem Freiberger Preis für hohes Engagement im Ehrenamt auszuzeichnen. Dies tut die Universitätsstadt Freiberg jährlich. Bisher ging der Freiberger Bürgerpreis an 43 Personen, wobei er fünfmal an zwei Personen gemeinsam verliehen worden ist. Feierlich übergeben wird der Bürgerpreis zum Neujahrsempfang der Stadt: am 8. Januar 2012, 10 Uhr in der Konzert- und Tagungshalle Nikolaikirche.

Die Mitglieder des Dreibrüderschacht e. V. engagieren sich seit rund zwei Jahrzehnten für den Erhalt der bergbauhistorisch wertvollen gleichnamige Schachtanlage im Ortsteil Zug, zu der das erste und älteste Kavernenkraftwerk der Welt gehört. In ehrenamtlicher Arbeit werden sowohl die bergbaulichen als auch kraftwerkstechnischen und Außenanlagen gepflegt sowie Neubau- und Sanierungsarbeiten durchgeführt. Mit Ausstellungen und Führungen werden Besuchern Kenntnisse zum Bergbau Freibergs und der Region als auch zum Thema der erneuerbaren Energien vermittelt. Ein großes Ziel des Vereins ist die Wiederinbetriebnahme des Kavernenkraftwerkes. Der Verein Dreibrüderschacht wurde durch Dr. Helfried Dombrowe im Namen des Ortschaftsrates Zug vorgeschlagen.

Erstmals vergeben wurde der Freiberger Bürgerpreis 1992. Erhalten können den mit jeweils 500 Euro dotierten Preis jährlich höchstens zwei Preisträger. Einreichungsfrist für Vorschläge für den Bürgerpreis ist jeweils der 30. September.

Vorbericht zum 1. Eishockey Saisonspiel der Grimmaer River Rats am 13.11.2011 / 18.30Uhr GGI Eissporthalle Grimma

Am Sonntag, den 13.11.2011, treffen die Grimmaer River Rats im ersten Ligaspiel der neuen DTL Saison um 18.30 Uhr in der GGI Eissporthalle auf die Freitaler Pinguine. Dabei möchten die River Rats allen interessierten Zuschauern und Fans ein erweitertes Rahmenprogramm bieten: vor dem Spiel werden die Eiskunstläuferinnen des ESV Grimma -Vivien Reichel und Patricia Seidel- ihre aktuelle Kür darbieten. Neben der Eisfläche wird der Förderverein des Grimmaer Eissportvereins für die kulinarische Untermalung des Abends sorgen. Dabei warten auf die Zuschauer frisch zubereitete Leckereien. Der Eintritt zum Spiel ist wie immer bei den River Rats frei.

Mit den Freitalern steht den Ratten ein vollkommen unbekannter Gegner gegenüber. Die Pinguine nehmen nach mehrjähriger Pause vom Spielbetrieb wieder am Spielgeschehen in der sächsischen Dorfteichliga teil. Auf Seiten der River Rats sind die Mannen um Kapitän Jens Karthe gewillt, an die guten Leistungen der siegreichen Testspiele anzuknüpfen. Das Trainergespann Engelmann/Warmbrunn kann bis auf den langzeitverletzten Daniel Schulz aus dem Vollen schöpfen. Mit den Neuzugängen Daniel Blasius, André Bartig, Maik Hanns und Andreas Pichler konnten die Ratten ihren Kader qualitativ aufwerten. So heisst es am Sonntag auf den Punkt genau fit zu sein, damit die ersten drei Punkte im Grimmaer Rattenbau verbleiben.

Die River Rats laden alle Freunde des Eissports zu einem schönen und hoffentlich erfolgreichen Eishockeyabend ein.

Fachtag: Besondere Kinder - Kinder in besonderen Lebenssituationen

Nach den im vergangenen Jahr sehr gut angenommenen öffentlichen Veranstaltungen zum Thema Aufmerksamkeitsdefizit-, Hyperaktivitätsstörung organisiert die Stadt Grimma eine weitere Schulung am Sonnabend, 12. November in der Beiersdorfer Kindertagesstätte „Schmetterling“. Diesmal für ihre pädagogischen Fachkräfte mit dem Augenmerk auf - Besondere Kinder - Kinder in besonderen Lebenssituationen.

Etwa ein Viertel aller Kindergartenkinder gelten nach aktuellen Studien als verhaltensauffällig. Jedes zehnte Kind ist indes behandlungsbedürftig. Die Formen von Verhaltensauffälligkeiten sind vielfältig. Darunter zählen Bindungs-, Ess- und Schlafstörungen, Nägelkauen, Zappeligkeit und Konzentrationsstörungen, Impulsivität, aggressives Verhalten.

Erzieher- und Lehrerinnen, Tagesmütter, Heilpädagogen, oder Familienhelferinnen sind immer wieder mit auffälligem Verhalten von Kindern und Jugendlichen konfrontiert. Pädagogische Fachkräfte sind stets bemüht, einen angemessenen und hilfreichen Umgang mit dem betroffenen Kind zu finden. Die einfühlsame Auseinandersetzung mit den Familien der Kinder ist zugleich unabdingbar. Die Pädagogen in den Einrichtungen sind für die Eltern und Familien bei der Suche nach Rat und Unterstützung oft die erste Anlaufstelle.

Um dieser Herausforderung im Alltag gewachsen zu sein, findet am Sonnabend, dem 12. November von 09.00 bis 15.00 Uhr eine Schulung zum Thema „Umgang mit besonderen Kindern“ in der Kindertagesstätte „Schmetterling“, Neue Grimmaer Straße 28 in Grimma-Beiersdorf statt. In dieser Schulung wird Dr. Pedro Auerswald, Diplom-Pädagoge und Dipl.-Psychologe, ganz konkrete Fallbeispiele mit den Teilnehmerinnen besprechen. Dabei geht es nicht vordergründig darum, nur Symptome der häufigsten Verhaltensauffälligkeiten aufzuzählen und auf mögliche Hilfen zu verweisen. Vielmehr wird er den pädagogischen Fachkräften eine Handlungsempfehlung im Sinne des professionellen Umgangs mit den jeweiligen Verhaltensmustern, bzw. einen kleinen Praxis-Leitfaden reichen. Die pädagogischen Fachkräfte sind Pädagoginnen - keine Psychologinnen und keine Therapeutinnen. Dennoch wird von ihnen im Kita-Alltag ein fachlich kompetenter Umgang mit schwierigen Kindern“ erwartet.

Inhalte werden sein:

  • Wie kann ich beobachtetes Verhalten richtig deuten?
  • Wie ist auffälliges Verhalten der Kinder zu verstehen?
  • Wie geht es den Fachkräften in diesen Situationen?
  • Wie kann vorgebeugt und umfassend gehandelt werden?
  • Wie kann der Dialog mit Eltern, Familien & Therapeuten geführt werden?

Walderlebnispfad Wechselburg

Walderlebnispfad Wechselburg: Einer der schönsten Familienwanderwege Sachsens lädt nicht nur im Herbst zu spannenden Entdeckungen ein Seit 2007 ist das Tal der Burgen mit dem Walderlebnispfad Wechselburg um ein beliebtes Ausflugsziel für Familien reicher. Jetzt wurde der Entdeckerpfad von der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) zu einem der schönsten Familienwanderwege in Sachsen gekürt.

Auf rund 9,5 Kilometern Länge zeigt der Walderlebnispfad Wechselburg an zehn Stationen mit verschiedenen Infotafeln, was es in der Pflanzen- und Tierwelt des Rochlitzer Bergwaldes alles zu entdecken gibt. Kleine Abenteurer können dabei nicht nur ihr Wissen testen, sondern auch selbst aktiv werden – sei es beim Balancieren, beim Erkunden des Barfußpfades oder am Baumtelefon.

„Bereits im letzten Jahr hat sich die TMGS auf die Suche nach besonders familienfreundlichen Familienwanderwegen begeben und dabei auch mit uns gesprochen. Wir haben natürlich sofort den Walderlebnispfad Wechselburg empfohlen“, erzählt Dorothea Palm, Geschäftsführerin des Heimat- und Verkehrsvereins „Rochlitzer Muldental“ e.V. Insgesamt wurden bei der TMGS über 100 Familienwanderwege eingereicht. Diese wurden an Hand eines Bewertungssystems analysiert. Die Wege, die dabei über 40 Punkte erhalten haben, wurden in diesem Jahr vor Ort begutachtet. „Dabei waren wir gemeinsam mit der TMGS auf dem Walderlebnispfad unterwegs“, so Palm weiter.

Der Walderlebnispfad Wechselburg war einer der besten der 24 Wege, die vor Ort geprüft wurden. Besonders positiv fielen die anschaulichen Infotafeln, die aktiven Möglichkeiten und die Kombinationsmöglichkeit mit dem Porphyrlehrpfad und dem Waldspielplatz auf dem Rochlitzer Berg auf. Künftig wird der Walderlebnispfad auch von der TMGS in deren Katalogen, im Internet, der Pressearbeit und auf Messen als einer von rund 15 neuen Familienwanderwegen auch über die Grenzen Sachsens hinaus beworben.

Der Tierschutzverein Muldental e.V. lädt am Sonntag, dem 6. November, von 14 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür in das Tierheim, Marthaweg 41 nach Schkortitz ein. Besucher haben an diesem Möglichkeit, an Rundgängen durch das Tierheim teilzunehmen und den Mitarbeitern Fragen zu stellen, auch zu dem einen oder anderen Tier. Gegen eine Spende werden handgefertigte Weihnachtssterne angeboten und bei einem Glühwein, Kaffee oder Kuchen am Feuer kann man sich nach Herzenslust mit Gleichgesinnten austauschen.

"Über Besuch von ehemaligen und/ oder eigenen Schützlinge würden wir uns ebenfalls freuen, für diese haben wir stets ein Leckerchen in der Tasche. Die Hunde sollten dann aber bitte mit Menschen gut auskommen und über den entsprechenden Grundgehorsam verfügen", so Ricarda Keller, Vorsitzende des Tierschutzvereines Muldental e.V.

Obstland Dürrweitzschen AG mit „DKB-Landwirtschaftspreis 2011“ geehrt

111028obstlandIm Rahmen des diesjährigen „DKB-Eliteforum Landwirtschaft“ wurde am 27.10.2011 der „DKB-Landwirtschaftspreis 2011“ verliehen. Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs lautete „Fundamente für eine nachhaltige Entwicklung“. Aus insgesamt 52 Bewerbungen wurden von einer unabhängigen Jury die drei überzeugendsten Konzepte ausgewählt und der Sieger und die Platzierten gekürt. Sieger des Wettbewerbs um den „DKB-Landwirtschaftspreis 2011“ wurde die in Sachsen agierende Obstland Dürrweitzschen AG, den zweiten Platz belegte der brandenburgische Unternehmensverbund „Ökodorf Brodowin“, den dritten Platz belegte das thüringisch-vogtländische Unternehmen ERVEMA agrar Gesellschaft Wöhlsdorf mbH.

Mit großem Stolz und unübersehbarer Freude nahmen am Abend des 27. Oktober 2011 der Vorstand der Obstland Dürrweitzschen AG, Gerd Kalbitz, gemeinsam mit dem Personalleiter des Unternehmens, Michael Erlecke, und den beiden Prokuristen Meik Lieber (Finanzen) und Wolfgang Scheefe (Marketing) den „DKB-Landwirtschaftspreis 2011“ aus den Händen des Schirmherrn Gerhard Sonnleitner (Präsident des Deutschen Bauernverbandes DBV und des Europäischen Bauernverbandes COPA), und des Preisstifters Günther Troppmann (Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Kreditbank AG) entgegen.

Gerd Kalbitz betonte in einer ersten Stellungnahme, „dass der Preis keine Unternehmensauszeichnung schlechthin, sondern eine außerordentlich hohe Würdigung der Leistungen aller in der Obstland-Unternehmensgruppe tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist und für die Fortsetzung des eingeschlagenen Unternehmenskurses motiviert. Insbesondere im zwanzigsten Jahr des Bestehens der Obstland Dürrweitzschen AG und der mit ihr verbundenen Unternehmen ist die Auszeichnung mit dem „DKB-Landwirtschaftspreis 2011“ eine außerordentliche Anerkennung der insgesamt positiven Unternehmensentwicklung seit der Gründung 1991.“

Die unter Leitung des Chefredakteurs der BauernZeitung, Dr. Thomas Tanneberger, stehende unabhängige Jury kam einhellig zu dem Schluss, dass es Sieger und Platzierte in den zurückliegenden Jahren verstanden haben, durch wirtschaftlich nachhaltiges Handeln, nachhaltige Sicherung des Human Capitals sowie durch ökologische Nachhaltigkeit ihre Unternehmensentwicklung positiv zu beeinflussen.

Das sächsische Sieger-Unternehmen beweist für die Jury als außerordentlich stabiler, wirtschaftlich und sozial vorbildlicher Betrieb seit über 20 Jahren unternehmerische Nachhaltigkeit in der Praxis. Das Unternehmen punktete damit, die ökonomische Nachhaltigkeit in den Vordergrund der Bewerbung gerückt zu haben. Die Obstland Dürrweitzschen AG hat von Beginn an konsequent Nachhaltigkeit durch höchste Professionalisierung angestrebt. Ein außerordentlich gut durchdachtes Investitionsprogramm, das für den Erwerb modernster Produktionsmittel aufgewendet wurde, sowie die beharrliche Arbeit der Dürrweitzschener Landwirte ermöglichte die laut Jury beachtliche Verdopplung der Obstproduktion innerhalb von 20 Jahren bei sinkender Anbaufläche. Weitere Garanten einer nachhaltig positiven Zukunftsentwicklung sah die Jury im hohen Innovationsgrad des Unternehmens, der außerordentlich langfristigen Personalplanung und dem aktiven Bemühen um frühzeitige Nachwuchsgewinnung genauso wie der im Sinne der Vermögenserhaltung und Unternehmensstabilität sinnvollen Diversifizierung.

Für den Sieger – die Obstland Dürrweitzschen AG – lautet die vollständige Begründung der Auszeichnung:

Siegerbetrieb: Obstland Dürrweitzschen AG, Grimma-Dürrweitzschen, Sachsen

Foto: Obstland Dürrweitzschen AGDie Obstland Dürrweitzschen AG ist ein großer landwirtschaftlicher Gemischtbetrieb mit rund 58 Mio. Jahresumsatz. Traditioneller Kern des Unternehmens ist die Obstproduktion, die sich durch eine ausgesprochen hohe Fertigungstiefe von Produktion über Aufbereitung, Konfektionierung und Lagerung bis hin zur Vermarktung auszeichnet. Daneben gibt es Tochterunternehmen, die in den Bereichen Bau, Handwerk, Handel und Transport, Wohnungswirtschaft sowie Tourismus tätig sind. Im Unternehmensverbund sind insgesamt knapp 400 Stammkräfte tätig, hinzu kommen saisonal bis zu 1250 Zusatzkräfte. Das Siegerunternehmen beweist seit über 20 Jahren als außerordentlich stabiles, wirtschaftlich und sozial vorbildliches Unternehmen unternehmerische Nachhaltigkeit in der Praxis. Zudem hat es verstanden, sich eine ausgezeichnete Basis für die zukünftige Tätigkeit aufzubauen.

Ein wesentlicher Aspekt der unternehmerischen Nachhaltigkeit bildet die Personalpolitik. Die ökonomische Strategie beinhaltete, selbst in den schwierigen Jahren nach der Wende den hochqualifizierten Mitarbeiterstamm zu halten. Als größter Arbeitgeber im ländlichen Raum zwischen Dresden, Leipzig und Chemnitz zeigt die Obstland AG, dass der Slogan „Zukunft braucht Herkunft“ keine leeren Worte sind. Zeugnis dafür ist der faire Umgang mit den Mitarbeitern im Zuge der Unternehmensumgestaltung wie die auch heute noch bestehende breite Eigentumsstreuung - die 10,4 Mio. EUR Grundkapital des Unternehmens halten 1.328 Aktionäre aus der Region. Insgesamt fallen die außerordentlich langfristige Personalplanung und das aktive Bemühen um frühzeitige Nachwuchsgewinnung positiv auf.

Auch produktionsbezogen hat die Obstland Dürrweitzschen AG von Beginn an konsequent Nachhaltigkeit durch höchste Professionalisierung angestrebt und die Obstproduktion technisch und pflanzenbaulich entsprechend zukünftigen Erfordernissen ausgerichtet. Dazu diente ein außerordentlich gut durchdachtes Investitionsprogramm, dass für den Erwerb modernster Produktionsmittel aufgewendet wurde. Dies und die beharrliche Arbeit der Dürrweitzschener Landwirte ermöglichte eine Verdopplung der Obstproduktion innerhalb 20 Jahren bei sinkender Anbaufläche. Auf diese Weise ist das Unternehmen republikweit zu einem der führenden Produzenten von Obst und Obstprodukten geworden. Ein ausgesprochen professionelles und effizientes Marketing unterstützt die Verteidigung dieser Position.

Die Nachhaltigkeit der ökonomischen Politik des Unternehmens äußert sich weiterhin in einer vorbildlichen Disziplin bei der Rückführung der Bankkredite. Weitere Garanten einer nachhaltig positiven Zukunftsentwicklung der Obstland AG sind der hohe Innovationsgrad im Unternehmen sowie die im Sinne der Vermögenserhaltung und der Unternehmensstabilität sinnvolle Diversifizierung.

Der DKB-Landwirtschaftspreis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert – 5.000 Euro für den Erstplatzierten, 3.000 Euro für den Zweit- und 2.000 Euro für den Drittplatzierten.


Das DKB-Eliteforum Landwirtschaft

Beim DKB-Eliteforum Landwirtschaft erhalten Landwirte und Vertreter von Verbänden und Ministerien bei Podiumsdiskussionen und Vorträgen die Gelegenheit, sich über aktuelle Themen sowie neue Entwicklungen in der Landwirtschaft zu informieren und sich mit den Referenten dazu auszutauschen. Traditionell ist die Verleihung des DKB-Landwirtschaftspreises der Höhepunkt der Veranstaltung.

Das 6. DKB-Eliteforum Landwirtschaft, das noch bis morgen auf Schloss & Gut Liebenberg bei Berlin stattfindet, ist auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. An den insgesamt vier Veranstaltungstagen (25. bis 28.102011) nahmen rund 800 Landwirte und Vertreter von Verbänden und Ministerien teil.

Mit der 8. Ausgabe des DKB-Landwirtschaftspreises setzt die DKB ihre im Jahr 2004 begonnene Tradition fort, Landwirtschaftsbetriebe für ihre Praxis- und Zukunftsorientierung zu jeweils wechselnden Themengebieten auszuzeichnen. Ziel dieses Wettbewerbs ist die Förderung herausragender Leistungen praktizierender Landwirte bzw. landwirtschaftlicher Unternehmen.

Neun Tage Grimmaer Weihnachtsmarkt

Wenn hunderte Lichter leuchten, es nach fruchtigem Glühwein duftet und liebliche Klänge die besinnliche Zeit verkünden, dann lädt die Muldestadt zum vorweihnachtlichen Bummel ein. Im Zentrum lockt der Weihnachtsmarkt. Vom 03. bis zum 11. Dezember verbreiten Händler, Schausteller und Kulturvereine eine beschauliche Atmosphäre, wenn bei einsetzender Dunkelheit die Stände, und historischen Straßen in weihnachtlichem Lichterglanz erstrahlen. Veranstalter des neuntägigen Grimmaer Weihnachtsmarktes ist die Stadtverwaltung Grimma gemeinsam mit Marktmeister Utz Leischnig.

Von gebrannten Mandeln, Pulsnitzer Pfefferkuchen bis zum Bisongulasch, von Schafwoll-Hausschuhen bis zur wolligen Mütze - zahlreiche Händler warten mit regionalen Spezialitäten und Geschenkideen auf. Bei heimischem Stollen oder kandierten Äpfeln, knusprigen Backfisch oder der klassischen Bratwurst bleibt kein Wunsch offen. Das Rathausfoyer verwandelt sich in der Weihnachtsmarktwoche in eine kleine Manufaktur. Handwerker lassen sich über die Schulter schauen: Darunter Praktisches und Traditionelles, wie Gefilztes und Gemaltes. Das tägliche Kulturprogramm wird von ortsansässigen Vereine, Musikgruppen und Kindereinrichtungen gestaltet. Der Kulturbetrieb der Stadt Grimma sucht weiterhin interessierte Vereine, Schulen und Kindergärten die beim diesjährigen Weihnachtmarkt in der Altstadt das Kulturprogramm bestreiten wollen. Die Beiträge sollten zwischen 15 und 30 Minuten lang sein.

Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 03437/ 98 58 294 oder per Mail unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Anmeldungen werden bis zum 07. November entgegengenommen.

Grimmaer River Rats landen Kantersiegsieg im Vorbereitungsspiel

Im Vorbereitungspiel zur Eishockeysaison 2011/12 konnten die Grimmaer River Rats harmlose Mühlauer Mammuts mit 16:1 besiegen. Bereits im ersten Drittel legten die Grimmaer acht Tore vor, dabei zeigten die Ratten durchaus schöne Spielzüge. Im zweiten Drittel erhöhten die Grimmaer das Ergebnis auf 10:0. Auch in Abschnitt drei konnten die Ratten nach belieben Tore erzielen. Nach gespielten 60 Minuten zeigte die Anzeigetafel einen Spielstand von 16:1 an.

Fazit: Im zweiten Vorbereitungspiel der noch jungen Saison zeigten die Ratten mitunter sehr gute Spielzüge. Leider konnten die Mammuts die Grimmaer Abwehr nie wirklich in Bedrängnis bringen. Auch die Neuzugänge im Grimmaer Team fügten sich nahtos in die Mannschaft ein und zeigten teilweise eine starke Leistung. Nun gilt es die gute Frühform bis zum Punktspielstart am 13.11.2011 gegen die Freitaler Pinguine zu konservieren.

Statistik:
Grimma River Rats - Mühlauer Mammuts 16:1 (8:0, 2:0, 6:1)

1:0 / 1.Min - Schulze (Karthe, Kubelt)
2:0 / 3.Min - Kubelt
3:0 / 5.Min - Engelmann
4:0 / 6.Min - Bartig (Blasius, Voigtländer)
5:0 / 9.Min - Engelmann (Bartig, Voigtländer)
6:0 / 11.Min - Kubelt
7:0 / 11.Min - Schulze (Karthe, Wippich)
8:0 / 16.Min - Wippich (Bartig)
9:0 / 28.Min - Bartig
10:0 / 33.Min - Wippich (Schulz T.)
11:0 / 42.Min - Bartig
12:0 / 43.Min - Blasius
13:0 / 44.Min - Engelmann (Schulz T., Junghans)
14:0 / 45.Min - Blasius (Bartig, Voigtländer)
15:0 / 49.Min - Bartig (Blasius, Voigtländer)
16:0 / 55.Min - Arnold (Schulze, Kubelt)
16:1 / 57.Min - # 5 - Mühlau Mammuts

Zuschauer: 20

Vorschläge für Freiberger Preise

Bis Jahresende Nominierungen für Jugendpreis und sachsenweiten Kunstförderpreis möglich.

Freiberg achtet auf seine Bürger und deren Leistungen. In der Universitätsstadt werden nicht nur Persönlichkeiten mit dem Ehrenbürgerrecht geehrt. Seit diesem Jahr gibt es eine Ehrenmedaille, mit der Personen gewürdigt werden, die sich auf besondere Weise um die Entwicklung der Stadt oder das Wohl ihrer Bürger verdient gemacht haben. Die erste Ehrenmedaille erhielt im September Dietrich Wagler. Und weitere vier Preise lobt die Stadt alljährlich aus: den Bürgerpreis für Engagement im Ehrenamt, den Sanierungspreis, den Jugendpreis sowie den Kunstförderpreis. Für die vier letztgenannten können Vorschläge unterbreitet werden. So ist dies für den Kunstförder- und den Jugendpreis noch bis Ende des Jahres möglich.

Freiberger Kunstförderpreis

Noch keine Vorschläge sind bisher für den Kunstförderpreis 2011 eingereicht worden. Dieser Preis, mit dem jährlich junge Künstler des Freistaates gefördert werden können, ist der einzige, der sachsenweit vergeben werden kann. Für ihn können also nicht nur Freiberger vorgeschlagen werden, sondern Künstler aus ganz Sachsen. Die vorgeschlagenen Künstler dürfen im Jahr der Antragstellung das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

12 Mal ist der Kunstförderpreis seit 1997 vergeben worden, an Künstler unterschiedlicher Bereiche: Malerei, Tanz, Literatur, Komposition und Gesang. Zweimal erhielten ihn Künstler außerhalb Freibergs. Den jüngsten Kunstförderpreis erhielt das Freiberger Geschwisterpaar Johanna und Albrecht Bunk für seine Leistungen im Gitarrespiel. Der Freiberger Kunstförderpreis ist mit 3000 Euro dotiert. Mit ihm wollen die Stadt, die Freiberger Bank eG und die Stadtwerke Freiberg AG „Kunst und Kultur in Freiberg und im Freistaat Sachsen wesentlich fördern“. Vergeben werden kann er an eine natürliche Person oder eine Gruppe, wobei künstlerische Arbeiten aller Genres gewertet werden.

Freiberger Jugendpreis

Vier Vorschläge liegen bislang für den Freiberger Jugendpreis 2012 vor. Auch dieser Preis kann jährlich vergeben werden. 2011 ist mit ihm der Verein und Betreiber des gleichnamigen Jugendklubs Train Control e. V. (TC) ausgezeichnet worden. Beharrlich hatten sich die Akteure des Vereins bemüht, das TC zu erhalten und durch zielgruppengerechte Angebote mit Leben zu erfüllen. Dabei wurde das große Engagement der Jugendlichen besonders im Zusammenhang mit dem notwendigen Klub-Umbau deutlich. Sie hatten im Vorfeld aktiv nach Lösungen gesucht und sich während der Baumaßnahme mit zahlreichen Einsätzen aktiv und umfänglich beteiligt.

Erhalten können den Jugendpreis einzelne Jugendliche oder jugendliche Personengruppen, die uneigennützig Außergewöhnliches für andere Personen, Personengruppen oder das Gemeinwohl leisten oder geleistet haben. Voraussetzung für den Jugendpreis ist jedoch, dass die vorgeschlagene Person zwischen 14 und 27 Jahre alt ist. Außerdem sollten die Anwärter in Freiberg wohnen oder hier einer Ausbildung nachgehen bzw. sie in Freiberg erhalten haben. Entscheiden wird über die Vergabe des Jugendpreises der Stadtrat, wobei die Ausschüsse für Kultur und Bildung/ Soziales zuvor dafür eine entsprechende Empfehlung abgeben. Dotiert ist der Freiberger Jugendpreis mit 250 Euro, wenn er an eine Einzelperson verliehen wird, mit 500 Euro, wenn er an eine Personengruppe geht. Zeitpunkt und Rahmen für die Übergabe des Preises wird entsprechend des Charakters der mit dem Preis anerkannten Leistung gewählt. Bisher ist der Jugendpreis zwölf Mal vergeben worden, erstmals 1999 an den Vorstand des Jugendklubs Zug.

Auszeichnungsvorschläge für den Freiberger Kunstförderpreis und den Freiberger Jugendpreis sind bis spätestens 31. Dezember dieses Jahres zu richten an:

Stadtverwaltung Freiberg
Büro des Oberbürgermeisters
Obermarkt 24
09599 Freiberg