Neue Öffnungszeiten Bürgerbüro Großbothen

Ab dem 4. Oktober 2011 öffnet das Großbothener Bürgerbüro in der Colditzer Landstraße 1 zu folgenden Öffnungszeiten: Dienstag von 9.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 18.00 Uhr sowie donnerstags von 9.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr.

In der Verwaltungsaußenstelle erhalten die Bürger Anträge oder Formulare sowie Auskunft zu einzelnen Ämtern. Auch für Friedhofsangelegenheiten in Kössern steht das Bürgerbüro zur Verfügung. Kerstin Flegel und Andrea Döring sind unter der Telefonnummer der ehemaligen Gemeindeverwaltung 034384/91910 erreichbar.

Die eMail-Adresse lautet Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Nicht zuständig ist das Bürgerbüro für Angelegenheiten des Pass– und Meldewesens. Alternativen werden in Grimma, Dürrweitzschen und Nerchau geboten.

Fremdiswalde - Dorfbild wird aufgehübscht

Mit dem neuen Buswartehäuschen in Fremdiswalde wurde in Sachen „Dorfaufwertung“ ein Anfang gemacht. „Auf dem Bus wartende Fremdiswaldener finden endlich einen Unterschlupf“, freut sich die Fremdiswaldenerin Ute Kniesche. Das Glashäuschen kostete über 42.000 Euro. Dreiviertel flossen aus dem Programm zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in Sachsen.

In den nächsten Tagen ist Bewegung am Dorfplatz zu sehen. Das Dach des Gebäudes am Festplatzes erhält eine neue Eindeckung und das vorhandende Pflaster des Dorfplatzes wird erweitert. Vor gut einem Jahr bestätigte das der Nerchauer Stadtrat. „Wir wollten das Vorhaben mit Fördermitteln unterlegen und gaben der Realisierung noch ein wenig Zeit“, sagte Stadträtin Ute Kniesche. Leider blieb die Veredelung aus. Die 22.000 Euro für die Gesamtmaßnahme rund um den Dorfplatz bringt die Kommune in Eigenmitteln auf. Ute Kniesche zeigt sich glücklich: „Wir sind froh, dass was passiert. Lange haben wir dafür gekämpft“.

Die ortsansässige Dachdeckerei von René Pfeiffer übernimmt die Flachdachsanierung. Neue Fallrohre und ein Naturschieferband sind inklusive. Mit allem Drum und Dran schlägt das Dach mit 14.000 Euro zu Buche. An das neue Pflaster macht sich die Firma Straßenbau Kunze aus Grimma. Die neue Platzgestaltung kostet rund 7.900 Euro. Den Dorfplatz nutzt die aktive Dorfgemeinschaft für die zahlreichen Feste im Jahr. Am dritten Advent findet der beliebte Weihnachtsmarkt statt.

Neue Technik für Grimmaer Feuerwehr

Feuerwehrtechnik (Foto: Grimma)Mit Mitteln einer Anschubfinanzierung des ehemaligen Landkreises Muldentalkreis konnte die überörtliche Gefahrenabwehr und der Katastrophenschutz des Landratsamtes mit neuen Gerätschaften im Gesamtwert von 74.000 Euro ausgestattet werden. Dabei handelt es sich um zwei Tandem-Anhänger mit einer Ölsperre, einem Ölskimmer, einer Gefahrgutumfüllpumpe und einem Auffangbehälter. Ordnungsamtsleiter des Landkreises Leipzig, Klaus-Thomas Kirstenpfad, übergab die zwei Anhänger am 28. September an Grimmas Oberbürgermeister Matthias Berger und den Kammeraden der Grimmaer Feuerwehr.

Jetzt Trautermine für 2012 sichern

Ab dem 4. Oktober 2011 nimmt das Standesamt telefonische Vormerkungen für Eheschließungen im nächsten Jahr entgegen. Es wird darauf hingewiesen, dass diese Termine erst nach Vorlage und Prüfung aller Unterlagen als verbindlich anzusehen sind.

Zur Vorbereitung auf den großen Tag gibt die Broschüre „Heiraten in Grimma“ trauungswilligen Paaren Hilfestellung. So finden sich im Serviceteil eine nützliche Checkliste, Informationen des Standesamtes zu den notwendigen Formalitäten, Namenswahl und Kosten wider. In der aktualisierten 26-seitigen Broschüre ist zudem ein hilfreicher Zeitplan für eine rechtzeitige Planung aufgeführt. Darüber hinaus werden die möglichen Orte für die standesamtliche Eheschließung ausführlich dargestellt. Neben einer traditionellen Trauung im prächtigen Renaissancetrauzimmer des Standesamtes am Markt, findet man auch in Grimma allemal einen Geheimtipp, um den schönsten Tag im Leben unvergesslich zu gestalten. So bietet sich besonders für eine Feier im großen Stil das adelige Barockschloss „Jagdhaus Kössern“ an. Edel und elegant öffnet das Herrenhaus am Kloster Nimbschen die Pforten für das Ja-Wort. Und für besondere und familiäre Momente bietet sich das romantische Ambiente des Göschenhauses geradezu an.

Zudem widmet sich ein umfangreicher Teil der Broschüre all den Dingen, die rund um eine perfekte Hochzeit zu bedenken, zu planen und zu organisieren sind. Die handliche Hochglanzbroschüre „Heiraten in Grimma“ ist in den Bürgerbüros, in der Stadtinformation und im Standesamt kostenfrei erhältlich. Oder ganz einfach online im Broschürenversand unter www.grimma.de bestellbar.


300x040-thomasbraun-schw2

70 Anmeldungen für Trauungen an einem Tag

Ab Oktober nimmt das Standesamt Grimma Reservierungen für Trauungstermine für das Folgejahr entgegen. So auch in diesem Jahr. Doch 2012 soll wahrscheinlich das Hochzeitsjahr überhaupt in Grimma werden. Bereits am ersten Tag gingen siebzig Vorbestellungen ein. Zum Vergleich: Mit knapp 200 Trauungen in diesem Jahr ist der Kalender des Standesamtes so voll, wie er zuletzt vor der Wiedervereinigung war. „Besonders beliebt sind die Monate zwischen Mai und September“, sagt Standesamtsleiterin Maritta Recknagel. „Mit acht Anmeldungen ist der 19. Mai bis jetzt der beliebteste Tag, dicht gefolgt vom 16. Juni mit sechs Bestellungen“. Bis zum Jahresende erwartet das Standesamt noch zahlreiche Anfragen. Erfahrungsgemäß lassen sich die Einheimischen noch etwas Zeit mit der Wahl des Termins. Viele langfristige Wunschtermine tragen die Standesbeamtinnen von Heiratswilligen aus den alten Bundesländern ein. Ehemalige Grimmaer, die aus beruflichen Gründen wegzogen, lassen sich gern hier trauen. „Auch die Leipziger kommen gern zu uns“, sagt Maritta Recknagel. „Für 2012 haben wir schon 29 Anmeldungen von Paaren aus der nahegelegenen Messestadt.“

Fünf individuelle Trauorte werden in Grimma angeboten. „Getraut wird sich am liebsten im Standesamt am Markt, im Herrenhaus des Kloster Nimbschen und im barocken Festsaal des Jagdhauses Kössern sowie im Museum Göschenhaus“. Übrigens, für den 11.11.2011 gibt es zwei Anmeldungen.


300x040-thomasbraun-schw2

Großbothener bezogen neue Feuerwehr

Zentral gelegen, zwischen historischen Bäumen und dem Kriegerdenkmal entstand in den letzten 16 Monaten die neue Großbothener Feuerwehr in der Alten Kirchstraße. Anfang September übergab Oberbürgermeister Matthias Berger, im Beisein der Stadträte und Vertretern der am Bau beteiligten Firmen, den Schlüssel an den Großbothener Feuerwehrchef Ronny Köhler und seine Mannen.

Schon lange liebäugelten die Großbothener mit einer neuen Fahrzeughalle. Der marode Standort platzte aus allen Nähten und von vorgeschriebenen Sicherheitsstandards oder Wärmedämmung war auch keine Rede. Keine einhundert Meter von der alten Halle entfernt, wurde ein neuer Standort gefunden. Infrastrukturmittel des Konjunkturpaketes II machten einen Neubau möglich. Für die Großbothener ging ein langersehnter Traum in Erfüllung. Im März 2010 begannen die ersten Arbeiten am Gelände. Im August konnte dann der symbolische Grundstein gelegt werden.

Das neue Feuerwehrgerätehaus verfügt über drei Stellplätze. Die 180 Quadratmeter der Fahrzeughalle bieten genügend Platz für zwei Einsatzfahrzeuge der Wehr, ein Tragkraftspritzenfahrzeug vom Typ Mercedes und ein Löschgruppenfahrzeug LF16/12. Im ausgebauten Dachgeschoss und im Erdgeschoss befinden sich auf 300 Quadratmetern die Umkleideräume und ein Schulungsraum für die 24 aktiven Kameraden. Das Haus ist voll auf die Bedürfnisse der Feuerwehrleute ausgerichtet. Die Bandbreite umfasst unter anderem, eine Stiefelwäsche, eine Abgasabsauganlage und eine Druckluftanlage.

Die Energie für die Heizungsanlage wird aus Erdwärme gewonnen. Das Gebäude ist durch einen Zaun umgeben. Eine Schrankenanlage ist mit der Leitstelle vernetzt und öffnet sich im Ernstfall. Den Kameraden stehen 18 Stellplätze auf dem Gelände zur Verfügung.

Insgesamt flossen gut 72 Prozent Fördermittel in das neue Gebäude. Die vorläufigen Fertigstellungskosten wurden auf 870.000 Euro hochgerechnet.

Muldentalbad hält Winterschlaf

Resümee eines unbeständigen Sommers/12. Juli besucherstärkste Tag

„Diese herrlichen Sonnentage, wie wir sie jetzt noch Ende September genießen können, hätten wir uns für die Badesaison 2011 häufiger gewünscht.“ So bleibt Thomas Hartert, Projektleiter Bäder bei der OEWA Wasser und Abwasser GmbH, nur, den unbeständigen Sommer 2011 abzuhaken. Mit rund 14 300 Besuchern kamen deutlich weniger als 2010 ins Muldentalbad Kleinbothen. Im Vorjahr zählte die OEWA, deren Bädergesellschaft die Anlage im Auftrag der Stadt Grimma betreibt, noch mehr als 20 000 Badegäste. Nun ist es erst einmal an der Zeit für den obligatorischen Winterschlaf.

Der Muldentalbad-Sommer 2011 ist „in enger Abstimmung mit Petrus“, wie Hartert versichert, um ein paar Tage verlängert worden. Bis zum 4. September   war   die   Anlage   noch   geöffnet.   Ein   versöhnliches Abschlusswochenende: Rund 600 Wasserratten nutzen da ein letztes Mal das schöne Wetter zum Baden.

Der besucherstärkste Badetag war in diesem Jahr der 12. Juli mit 909 Gästen, gefolgt vom 26. August mit 897 und dem 29. Juni mit 845 Wasserratten. Es gab ein Kinderfest (12. Juni) und   ein Badfest (6. August); „ausnahmsweise nicht verregnet“, staunt Hartert.

Der   Projektleiter freut sich, dass vor der Saison 2011 drei neue Chlormessgeräte sowie ein Chlorgaswarngerät installiert werden konnten, „eine Investition in die Badewasserqualität und nicht zuletzt in die Sicherheit“. Und: Die OEWA-Mitarbeiter konnten ein Leck lokalisieren und beseitigen, wo seit geraumer Zeit Badewasser verloren gegangen ist.

Auf gute Resonanz stießen der neue Wasserspielplatz für die Kinder und das Sonnensegel, gleiches gilt für den Zeitungsverkauf, der im Sommer 2012 fortgesetzt werden soll. „Es war ein Versuch, den Gästen wieder etwas Neues zu bieten – und offenbar lagen wir damit richtig“, sagt Hartert.

Gehen Sie mit auf eine Reise durch acht Jahrhunderte - Dabei sein als Komparse und Statist beim Festumzug „Das Jahr der Jahrhunderte“ 2012

Einmal als Knappe oder vornehmes Fräulein aus vergangenen Jahrhunderten in wallendem Gewand durch Freiberg schreiten, für einen einzigen Tag in eine neue Rolle schlüpfen – mit dem Festumzug zur 850-Jahr-Feier Freibergs im nächsten Jahr wird dies möglich. Der Festumzug am 1. Juli 2012, der gleichzeitig der Höhepunkt der Festwoche vom 24. Juni bis 1. Juli sein wird, soll die wechselvolle rund 850-jährige Geschichte in zahlreichen lebendigen Bildern zeigen. Interessierte Freiberger können darin mitwirken und somit selbst ein Stück Stadtgeschichte schreiben. Vom Kind bis zum Greis, vom Arbeiter bis zum Professor ist jedermann eingeladen, Teil einer historischen Reise durch acht Jahrhunderte zu werden.

Der Festumzug unternimmt einen Streifzug durch die Freiberger Historie. In zehn Hauptbildern mit insgesamt 84 Unterbildern sollen die Meilensteine der Geschichte   von   der Besiedlung der Region vor 850 Jahren und der Silbererzfunde   bis   zur heutigen Stadt Freiberg als Wissenschafts-, Wirtschafts- und Kulturstandort gezeigt werden. Rund 1000 Mitwirkende werden die herausragenden historischen Ereignisse präsentieren. Mit dabei sein werden auch die Darsteller vom Verein „Der Fürstenzug zu Dresden“ sowie   rund   120 Mitwirkenden der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft.

Kulturamtsleiter Andreas Schwinger erinnert sich gern an den Festumzug 1986. „Der Festumzug zur 800-Jahr-Feier war sehr schön und ist für uns Maßstab“, sagt er. Das Konzept steht. Der Freiberger Dr. Wolfgang Dallmann, Mitglied der Knappschaft, hat für den Umzug das „Drehbuch“ geschrieben.

Mehr als die Hälfte der Entwürfe für das Mammutprojekt sind bereits zu sehen. Gäste und Zuschauer dürfen gespannt sein. Neben den zahlreichen Mitwirkenden werden auch Zugpferde (23), Reitpferde (acht) sowie Lastwagen

(16) und Sattelschlepper (sechs) zum Festumzug gehören. Eröffnet werden soll der Umzug mit dem Freiberger Stadtwappen, das von jungen Männern getragen wird. „Mir schwebt außerdem vor, die Bergstadtkönigin in einer Kutsche voranfahren zu lassen“, so Dallmann. Dann soll das erste Bild der Besiedlung, ähnlich dem Besiedlungszug des Mittelsächsischen Kultursommers, folgen - zwei bis drei Planwagen, begleitet von Siedlern und Handkarren.

Der Bierstreit im 13. Jahrhundert, die Enthauptung von Kunz von Kauffungen und die Domerhebung der Marienkirche im 15. Jahrhundert, Heinrich der Fromme im 16. Jahrhundert, die Eröffnung der Postlinien im 17. Jahrhundert sowie Gottfried Silbermann und seine Orgelbaukunst und die Entstehung der

Technischen   Universität   Bergakademie   Freiberg   sind   nur   einige geschichtliche Höhepunkte, die im Festumzug dargestellt werden sollen. Das Schlussbild wird ein Blick in die Zukunft sein.

Interessierten,   die   im   Festumzug mitwirken und ein kleines Stück Stadtgeschichte nacherleben wollen, können sich im Kulturamt der Stadt unter Telefon 03731/ 273 180 anmelden.

Der Umzug startet am 1. Juli um 14 Uhr in der Freiberger Altstadt an der Kreuzung Chemnitzer und Annaberger Straße.

Die Marschstrecke erstreckt sich von der Annaberger Straße – Schillerstraße –   Hornstraße   –   Donatsring –   Meißner Ring – Leipziger Straße – Beethovenstraße – Chemnitzer Straße bis zur Annaberger Straße.

Freiberg begeht 2012 die 850-jährige städtische Besiedlung. Das Jubiläum soll ein ganzes Jahr unter dem Motto „Jahr der Jahrhunderte“ gefeiert werden. Höhepunkt der Feierlichkeiten bildet die Festwoche vom 26. Juni bis 1. Juli 2012. Ein besonderer Höhepunkt wird auch der „Tag der Sachsen“, der im Festjahr mit seiner 21. Auflage an seinen Ursprung zurückkehrt. Denn seine Premiere war 1992 ebenfalls in Freiberg gefeiert worden.

Kaufland-Azubis führen einen Markt

Ab Montag, 26. September übernehmen 114 Azubis für die Kaufland Filiale in Grimma die volle Verantwortung. Sie alle nehmen an dem Projekt „Azubis führen einen Markt“ teil und zeigen bis zum 22. Oktober, was in ihnen steckt. Oberbürgermeister Matthias Berger begrüßt am Sonntag, 25. September um 14.00 Uhr, die Auszubildenden im Prima-Einkaufspark Grimma (Gerichtswiesen) und stellt ihnen die Stadt vor. Die 114 Auszubildenden des zweiten und dritten Lehrjahres wurden für diese wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe umfassend vorbereitet. Sie erhielten in den vergangen Monaten die dazugehörigen Einarbeitungspläne und haben sich in ihren Heimatfilialen auf ihre neue Herausforderung vorbereitet.

Ziel dieses Projektes ist es, den Auszubildenden die Verantwortung zu übertragen, so erhalten sie tiefere Einblicke in ihren zukünftigen Beruf und können sich mit ihrem Unternehmen noch stärker identifizieren. Denn tatsächlich wird jede Position bei diesem Projekt durch Azubis besetzt. Sei es also die Position als Hausleiter, der täglich die Übersicht behalten muss, den Umsatz plant und delegiert und seine Mitarbeiter motiviert. Oder die nette Dame hinter der Frischetheke, die Sie jeden Tag mit einem Lächeln im Gesicht und freundlich bedient.

Das Unternehmen Kaufland bildet jährlich rund 2.400 junge Menschen aus und führt seit 2002 sehr erfolgreich das Ausbildungsprojekt „Azubis führen einen Markt“ durch. Bisher nahmen 3.300 Auszubildende an 38 Standorten daran teil.

Statistisches Faltblatt 2011: Aktuelle Zahlen über Freiberg

Das aktuelle Statistische Faltblatt der Stadt Freiberg liegt vor. Der seit 2000 jährlich erscheinende, kostenlose Flyer informiert über Zahlen, Daten und Fakten zur Stadt. Er liegt unter anderem an der Infothek im Foyer des Freiberger Rathauses und in der Tourist-Information an der Burgstraße aus. Das zehnseitige Faltblatt beinhaltet auch in seiner 12. Auflage Angaben zur Geschichte und Geografie sowie zu Eingemeindungen Freibergs. Darüber hinaus enthält es aktuelle Daten zur Bevölkerungsentwicklung der Stadt, zu Arbeitsmarkt, Denkmalbestand, Fremdenverkehr, zu Gewerbegebieten, Unternehmen und zur Wirtschaft. Das Statistische Faltblatt ist in neuem Layout aufgelegt und damit der erste Flyer einer geplanten Sammlung zu Informationen aus der Verwaltung.

Auf Wunsch kann das Faltblatt als pdf geliefert werden, zu finden ist es auch unter www.freiberg.de.

Höfgen im Verbund der schönsten Dörfer Sachsens

Zwölf sächsische Dörfer mit besonders wertvoller beziehungsweise gut erhaltener Bausubstanz und Siedlungsstruktur haben sich Ende August zur Interessengemeinschaft (IG) „Sachsens Schönste Dörfer“ zusammengeschlossen. Unter ihnen sind bekannte Orte wie Hinterhermsdorf in der Sächsischen Schweiz oder Obercunnersdorf im Umgebindeland. Aber auch der Grimmaer Ortsteil Höfgen kann sich in die Top Zwölf der architektonischen Augenweiden einreihen. „Sachsens Schönste Dörfer“ sind reich an einzigartigen Beispielen ländlicher Baukultur. Sie verkörpern in besonderer Weise das Typische ihrer Region. Unter dem Dach des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e.V. will die neue Interessengemeinschaft die Bewahrung, zeitgemäße Nutzung und Weiterentwicklung des ländlichen baukulturellen Erbes fördern. Dazu gehört auch, die gebaute Geschichte und das Dorf überhaupt besser erlebbar zu machen. Höfgen punktete schon 2009 als das „Dorf der Sinne“ bei der Suche nach Sachsens Themendörfern. Im Jahr 2011 bewies der Ort seine touristischen Qualitäten und wurde kurzerhand in das neuartige Reiseangebot der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH „Urlaub in Sachsens Dörfer“ aufgenommen.

Treffen der schönster Dörfer Europas in Castell` Arquato

„Sachsens Schönste Dörfer“ greifen eine Idee auf, die in Frankreich seit fast 30 Jahren mit großem Erfolg umgesetzt wird. Die Schönsten Dörfer Frankreichs (Les Plus Beaux Villages de France) sind auch Ausgangspunkt eines stetig wachsenden internationalen Netzwerkes von gleichgesinnten Dorforganisationen. Es erstreckt sich mittlerweile über Europa und auch nach Übersee. Als erste derartige Initiative nehmen „Sachsens Schönste Dörfer“ in Deutschland eine Vorreiterrolle ein. In ganz Europa gibt es diese Netzwerke. Dörfer aus Frankreich, Belgien, Österreich oder Polen fanden sich Anfang September zu einem großen Treffen in Norditalien zusammen. Anlass war das sechste Festival der schönsten Dörfer Europas „Borghi più Belli“ in Castell` Arquato. „Sachsens Schönste Dörfer“ stellen sich dabei zum ersten Mal den Partnern aus vielen Ländern Europas vor. Am Treffen nahmen als Vertreterinnen für Höfgen, Simone Kluge vom Stadtentwicklungsamt und Katrin Kahle als Repräsentantin teil. Unter der Feder des sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie führte der Erfahrungsaustausch auch nach Klausen/Chiusa in Südtirol. Dort wurden die Sachsen vom ehemaligen Bürgermeister Dr. Arthur Scheidle mit viel Sachkenntnis durch das Dorf geführt und durch die Region Emilia-Romagna begleitet. Obwohl die Region Emilia-Romagna über gut erhaltene mittelalterliche Dörfer, Burgen und Kirchen verfügt, steht sie im Windschatten der touristischen Hochburgen wie zum Beispiel der Toskana oder Venetien. Ein selbst gesetztes Ziel der Region ist es, durch den Verbund und einen gemeinsamen Auftritt die Dörfer touristisch bekannter zu machen. Es fanden auf beiden Seiten befruchtende Gesprächsrunden mit den Bürgermeistern der Regionen Südtirol und Emilia-Romagna statt. Dabei verständigte man sich auf eine engere Zusammenarbeit des Netzwerkes und einen europäischen Tag der Dörfer. Die italienischen Gastgeber waren von der Präsentation der sächsischen Dörfer sehr beeindruckt. „Alle Delegationen verabschiedeten sich mit dem festen Willen, das Netzwerk weiter zu entwickeln und die Kontakte durch gegenseitige Besuche weiter auszubauen. So könnten zum Beispiel italienische Handwerker den traditionellen Handwerkermarkt in Höfgen bereichern.“, sagte Simone Kluge.